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Faltbare Smartphones: Samsung zeigte auf seiner Entwicklerkonferenz mögliche Konzepte.

Samsung plant Klapp-Phone mit flexiblem Display für unter 850 Franken

Faltbare Smartphones kosten derzeit über 2000 Franken. Doch Analysten zufolge plant Samsung für das kommende Frühjahr ein Klappgerät zum Preis üblicher Smartphones.



Ein Artikel von

T-Online

Mit seinem Galaxy Fold gilt Samsung als Pionier im Bereich faltbarer Smartphones. Kommendes Jahr könnte der Konzern sogar zwei neue faltbare Handys vorstellen. Das berichtet die Zeitung «Koreaherold» unter Berufung auf Aussagen von Insidern.

Bei einem Gerät soll es sich um ein neues Modell des Galaxy Fold handeln. Das andere Gerät soll aber den Klapphandys ähneln, die Mitte der 2000er-Jahre populär waren: Anstatt das Smartphone – wie das Fold oder Huawei Mate X – zu einem kleinen Tablet aufzufalten, soll das Gerät durch das Zusammenklappen kleiner werden und besser in die Tasche passen.

Bereits auf seiner Entwicklerkonferenz Ende Oktober sprach Samsung von einem zusammenklappbaren Smartphone-Konzept. Konkurrent Motorola präsentierte wenigen Wochen später dann das Motorola Razr: ein zusammenklappbares Smartphone.

Motorola Razr

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Das aufklappbare Razr soll in der ersten Jahreshälfte 2020 erscheinen und mindestens 1600 Franken kosten.

Samsung Galaxy Fold

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Das Galaxy Fold 5G kostet rund 2500 Franken und ist bereits im Handel.

Huawei Mate X

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Das Mate X ist erst in China verfügbar. Bei uns soll es rund 2500 Franken kosten.

Ein Kritikpunkt am neuen Razr: der Preis. Etwa 1'600 Franken soll Motorolas Smartphone kosten, wenn es im kommenden Jahr bei uns auf den Markt kommt. Samsungs Klapp-Konkurrent soll laut Informationen eines Tech-Analysten deutlich günstiger sein: etwa 845 Dollar (umgerechnet 835 Franken) werde Samsung für das Gerät verlangen, sagt Choi Bo-young dem «Korea Herold».

Details zum Klapp-Phone

Experten erwarten, dass Samsung sein klappbares Smartphone im Februar 2020 vorstellen wird, möglicherweise während des Mobile World Congress. Wie «Bloomberg» Anfang September mit Berufung auf Insider berichtete, soll das das Display des Geräts etwa 6.67 Zoll gross sein. Am Design des faltbaren Smartphones soll Modedesigner Thom Browne beteiligt sein. Samsung möchte laut «Bloomberg» einen «grösseren Kundenkreis ansprechen – auch jene, die sich für Mode, Status und Luxus interessieren».

Die Kamera des Klapp-Phones soll in einem Loch auf der oberen Seite verbaut sein. Auf der Aussenseite sollen sich zwei Kameras befinden.

Auch Xiaomi und LG arbeiten an Falt-Phones

Auch der südkoreanische Konkurrent LG soll laut «Koreaheald» an einem faltbaren Smartphone arbeiten. Bisher hat der Konzern mit dem LG G8X ThinQ ein Gerät mit zwei Bildschirmen vorgestellt. Daneben plant auch Xiaomi ein Falt-Phone.

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Xiaomis Präsident Bin Lin zeigt den Prototyp des ersten faltbaren Smartphones der Chinesen. gif: xiaomi

Wie sich der Markt für faltbare Smartphones in Zukunft entwickeln wird, ist unsicher. Samsung selbst soll bisher etwa 500'000 faltbare Smartphones verkauft haben. Laut dem Analysten Choi Bo-young plane Samsung bis 2021 etwa 20 Millionen Geräte zu verkaufen.

(avr/t-online.de)

Motorolas neues Razr ausprobiert

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3Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • RemoAchilles 05.12.2019 15:58
    Highlight Highlight Surface Duo von Microsoft fehlt im Artikel. Hat zwar keinen faltbaren Display, sieht aber trotzdem cool aus ;)
  • Chili5000 05.12.2019 12:04
    Highlight Highlight Im Ernst, wer braucht so etwas???
  • StB 04.12.2019 18:58
    Highlight Highlight Das Design vom Razr macht in meinen Augen am meisten Sinn. Denn von Klein auf Smartphone ist besser als die grossen Knochen von der Konkurrenz. Bin gespannt was die nächsten Jahre bringen.

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