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FILE - In this Tuesday, Sept. 13, 2011 file photo, Google Senior Vice President of Mobile, Andy Rubin, holds up a Google Android phone running on an Intel chip at the Intel Developer Forum in San Francisco. Google says it has fired 48 employees for sexual harassment during the past two years and sent them away without a severance package. The surprise disclosure came Thursday, Oct. 25, 2018 in an email Google CEO Sundar Pichai sent to employees after The New York Times reported that the company had dismissed Andy Rubin the executive in charge of its Android software for sexual misconduct in 2014 and is still paying him a $90 million package.(AP Photo/Paul Sakuma)

Der «Android-Vater», Andy Rubin, 2011. Später musste er Google unter Misstönen verlassen. Bild: AP

Sein Traum vom besseren Android-Smartphone ist geplatzt

Essential ist tot – das Start-up von Andy Rubin lanciert keine Produkte mehr und stellt den Support für das Keramik-Handy PH-1 ein.



Nach Jahren ununterbrochen schlechter PR und abgesagter Produkte sei Essential tot, schreibt Ars Technica. Gemeint ist das Start-up des Android-Gründers Andy Rubin.

Mit Essential wollte er den Smartphone-Markt aufmischen und scheiterte spektakulär. Sein mit Vorschusslorbeeren gestartetes Start-up wurde mit 1,2 Milliarden Dollar bewertet, bevor es auch nur ein einziges Produkt verkaufte.

Trotz einer Finanzspritze von 330 Millionen US-Dollar wurden die Erwartungen der Investoren 2017 mit dem Gerät der ersten Generation, dem Essential Phone (PH-1), nicht erfüllt. Das neueste Gerät, als «Project Gem» bekannt, kommt nun überhaupt nicht mehr auf den Markt.

Zudem erhält das PH-1 keine Software-Updates mehr und der Support wird eingestellt. Und die E-Mail-Software Newton Mail, die 2019 von Essential übernommen worden war, soll ebenfalls am 30. April 2020 ihren Dienst einstellen.

Auch watson hatte sich zum Start 2017 ziemlich beeindruckt gezeigt ...

Sexuelle Nötigung und Millionen zum Abgang

Nach der Übernahme durch Google hatte Rubin die Entwicklung von Android geleitet und es im Windschatten von Apples iPhone zum populärsten Betriebssystem gemacht.

Der «Vater von Android» zu sein, bedeutete, dass Risikokapitalfirmen ihn mit Geld überschütteten, als er Google verliess. Wobei sein Abgang von hässlichen Misstönen begleitet war.

Die «New York Times» berichtete, dass eine interne Untersuchung zu sexuellem Missbrauch von Angestellten zum Schluss gekommen sei, dass die Vorwürfe gegen Rubin glaubwürdig seien. Google habe ihn jedoch nicht umgehend gefeuert, sondern zum Abgang 90 Millionen Dollar gezahlt. Dies wiederum wurde von seinem Ex-Arbeitgeber bestritten.

Quellen:

(dsc)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Hüendli 15.02.2020 08:02
    Highlight Highlight 😢
    @dsc Natürlich ausgerechnet aus dem hässlichsten aller Quell-Artikel zitieren 😒 Die anderen (The Verge, GSM Arena, Android Authority & Co.) hatten wenigstens noch den Anstand, zu erwähnen, dass sich die Firma über zweieinhalb Jahre – nebst allem, was zweifellos schief lief – einen Namen für superschnelle und stabile Security- Feature- und OS-Updates gemacht hat. Ja, jetzt ist ein halbes Jahr früher fertig als versprochen, aber viele andere Geräte erhalten nicht die Hälfte an Updates über ihre Laufzeit.
    Benutzer Bild
  • mbr72 13.02.2020 20:45
    Highlight Highlight Karma is a bitch...
  • Tobias W. 13.02.2020 10:25
    Highlight Highlight Wer ist das schon. Er hat die Android-Entwicklung geleitet, schön. Aber wenn er nicht gewesen wäre, hätte dies wer anderes gemacht. Der Flop „seines“ Smartphones bewies wohl, dass er nicht unbedingt als besonderes Genie einzustufen ist.

    Wenn er mehr Respekt wollte, hätte er Android entwickeln sollen, BEVOR Apple‘s iOS da war. Und dieses Android hätte dann wohl in etwa so ausgesehen, wie ein damals übliches Handy-„Menu“ eben aussah...
    • rburri38 13.02.2020 11:29
      Highlight Highlight Troll? Sie haben Android entwickelt bevor iOS da war, es gab sogar eine Testversion auf einem Blackberry bevor das iPhone überhaupt angekündigt war... es wurde einfach erst später veröffentlicht und nach dem Release von iOS nochmal überarbeitet.
    • sealeane 13.02.2020 11:40
      Highlight Highlight Rburri, android war ursprünglich aber auch eine camerasofware, wenn ich mich richtig erinnere... hingegen war ios von anfang an als smarphone geplant.
      Ich sags nur, bin kein fan von apple. 😉
    • stimpy13 13.02.2020 12:27
      Highlight Highlight Dieser Kommentar... Es waren und sind schon immer Menschen mit einer Vision und besonderem Effort hinter grossen Produkten gestanden und diese wären wohl kaum durch irgendjemand anderes in entsprechender Form entstanden. Apple ist bestimmt grosser Respekt für ihr iOS zu zollen (welches mir persönlich aber viel zu geschlossen ist), sie sind aber auch gross darin, bereits existierende Produkte zu verbessern. In gewisser Hinsicht hat Android dies auch mit iOS gemacht.
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Kommentar

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