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Das musst du über Spotifys verbessertes Gratis-Angebot wissen



Der Streamingdienst Spotify baut sein Gratisangebot aus und setzt damit der harten Konkurrenz etwas entgegen: Nutzer der kostenlosen Variante können künftig einzelne Lieder aus 15 personalisierten Playlists direkt abspielen und so oft hören, wie sie wollen.

Bislang konnten Gratisnutzer auf dem Smartphone nur per Zufallsmodus Musik hören. Nun können sie die Playlists auch mitgestalten, wie das schwedische Unternehmen am Dienstag mitteilte.

«On Demand Playlists»

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Video: YouTube/Spotify

Ausserdem kündigte Spotify an, dass die neue Version bis zu 75 Prozent weniger Datenvolumen zieht – damit kommt der Dienst Handynutzern mit begrenzten Datenpaketen entgegen.

Das neue «Data Saver»-Feature

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Video: YouTube/Spotify

Das neue Angebot sei in den kommenden Wochen weltweit für Android- und iOS-Geräte (iPhone und Co.) verfügbar.

Weiterhin Werbe-Unterbrüche

Eine gute Gratisversion sei der einzige Weg, um Milliarden Fans auf die Plattform zu holen und der gesamten Musikindustrie zu der Grösse zu verhelfen, die sie haben sollte, erklärte Spotify.

Die kostenlose Version des Streamingdienstes wird indes weiterhin anders als die kostenpflichtige durch Werbung unterbrochen. Nutzer können die Lieder auch weiterhin nicht speichern.

Spotify hatte Ende 2017 nach eigenen Angaben 161 Millionen Abonnenten, darunter 71 Millionen zahlende Nutzer. Anfang April ging das Unternehmen an die Börse. Herausgefordert wird der Marktführer durch Streamingdienste wie Deezer und Tidal und die Plattformen der Konkurrenten Apple und Amazon.

(sda/afp)

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    Alle Leser-Kommentare
  • Timiböög 25.04.2018 13:03
    Highlight Highlight Das einzige was mich daran hindert Spotify herunterzuladen ist, dass viele Lieder nicht vorhanden sind. Das altbewährte System von ‚illegalem‘-Download funktioniert für mich immernoch besser.
    • zeromg 25.04.2018 14:37
      Highlight Highlight Deine Sorgen Betreff Archivierung, manuelle Übertragung auf die einzelnen Gerät, Verfügbarkeit möchte ich nicht mehr haben. Glückwunsch, dafür ist es "gratis"
  • Damo Lokmic 25.04.2018 11:35
    Highlight Highlight Mag das Streaming-Modell für die Kunden noch so interessant sein, scheint die Art und Weise, wie sich das finanziert, noch in den Kinderschuhen zu stecken. Mir ist irgendwie unerklärlich, wieso nur mit Werbung Geld verdient werden muss - In-App-Purchases seitens Künstler wären doch auch eine interessante Möglichkeit, dem Kunden mehr Geld aus der Tasche zu ziehen.
    • Max Cherry 25.04.2018 12:46
      Highlight Highlight Hä? In-App-Purchases? Du hast glaubs das Prinzip von Streamingdiensten nicht wirklich verstanden. Für knapp 13 Fr. im Monat kannst du die ganze Sammlung unlimitiert und ohne Werbung hören und herunterladen. Die Werbung ist nur für Gratisnutzer, das Geld wird vor allem über die Abos verdient.
    • Globidobi 25.04.2018 13:48
      Highlight Highlight Sie könntent natürlich durch Platzierungen von Songs in Playlists Geld verdienen, da diese einen grösseren Einfluss haben als Alben oder herkömmliche Hitparaden. Desweitern sehe ich ein potential beim binden von jungen Künstler, welche in einem neuen Hype Genre tätig sind. Dafür müsste Spotify jedoch ein Musikproduzent werden.

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