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Google's Kayitta Johnson gives a demonstration of the Nest Hub Max at the Google I/O conference in Mountain View, Calif., Tuesday, May 7, 2019. (AP Photo/Jeff Chiu)

In der Schweiz wird Nest Hub Max bis auf Weiteres nicht erhältlich sein. Bild: AP

Google setzt auf Gesichtserkennung – bei dir zu Hause 😳

Mit dem Smart-Display-Lautsprecher «Nest Hub Max» soll die automatische Gesichtserkennung in Privathäusern Einzug halten.



Google setzt als erster Tech-Konzern Gesichtserkennung im vernetzten Zuhause ein und riskiert damit neue Kritik von Datenschützern. Der Internet-Konzern hat am Dienstagabend einen smarten Lautsprecher mit 10-Zoll-Display und Kamera vorgestellt, der die Anzeige daran anpassen kann, wer gerade vor ihm steht.

Alle Informationen zur Gesichtserkennung würden dabei ausschliesslich auf dem Gerät verarbeitet und gingen zu keinem Zeitpunkt ins Netz, betonte Googles Hardware-Chef Rick Osterloh zum Auftakt der Entwicklerkonferenz Google I/O am Dienstag.

Das «smarte Display» mit dem Namen Google Nest Hub Max soll zunächst nur in den USA, Grossbritannien und Kanada auf den Markt kommen und 229 Dollar kosten.

The Verge hat das neue Smart-Home-Gerät bereits ausprobiert

abspielen

Video: YouTube/The Verge

Dazu muss man wissen, dass mit dem Google Nest Hub in den USA seit ein paar Monaten eine kleinere Ausführung des Geräts verfügbar ist, mit 7-Zoll-Display, ohne Kamera.

Spiegel Online meint:

«Auf den Einbau einer Kamera hatte man bewusst verzichtet, weil man annahm, dass es den Kunden nicht wohl dabei sein könnte, potenziell ständig beobachtet zu werden. Umso mehr verwundert es, dass mit dem Google Nest Hub Max jetzt eine grössere Variante mit 10-Zoll-Display und Kamera präsentiert wurde. Die Kamera taugt einerseits – das ist offensichtlich – für Videochats. Andererseits kann man sie dank eines Bewegungssensors auch zur Überwachung von Innenräumen verwenden. Wehe dem, der sich da nicht beobachtet fühlt.»

quelle: spiegel.de

Protest am Himmel

Google verspricht durch die automatische Personalisierung dank Gesichtserkennung einen höheren Nutzen. Zugleich stehen Datenschützer vor allem in Europa Gesichtserkennung generell sehr skeptisch gegenüber.

Google betonte, die Funktion werde standardmässig ausgeschaltet sein und von den Nutzern erst aktiviert werden müssen. Den Sorgen entgegentreten will der Konzern auch mit einem Datenschutz-Versprechen für das vernetzte Zuhause: Man werde stets klar angeben, welche Daten wofür erhoben werden, heisst es darin unter anderem. Und Google werde persönliche Informationen nie an irgendjemanden verkaufen.

Zum Auftakt der Entwicklerkonferenz in einem Freilicht-Amphitheater in der Nähe der Firmen-Zentrale in Mountain View liessen Google-Kritiker ein kleines Flugzeug mit einem Protest-Banner über der Veranstaltung kreisen. Darauf stand: «Google-Kontrolle ist nicht Privatsphäre» zusammen mit dem Hashtag «Rettet lokale Nachrichten». Das Dröhnen des Flugzeugmotors liess die Teilnehmer immer wieder in den Himmel blicken.

(dsc/sda/dpa)

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19Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • MrJS 08.05.2019 22:15
    Highlight Highlight Sieht ja aus als wäre es aus dem letzten Jahrzehnt..
  • Randen 08.05.2019 13:35
    Highlight Highlight Alternativ könnte man sich ja mit Benutzernamen und 12 stelligen Passwort inkl. 2 Faktor Authentifizierung anmelden wenn man zB die Musik lauter stellen will.
  • Alnothur 08.05.2019 10:27
    Highlight Highlight Nö, bei mir zu Hause nicht.
  • Ueli_DeSchwert 08.05.2019 08:43
    Highlight Highlight Dass man das Mikrophon und die Kamera mit einem physikalischen Switch vom Strom trennen kann (was von jedem hobby-bastler schön selbst nachgeprüft werden kann) habe ich jetzt im Artikel nirgends gelesen, obwohl es gestern an der Keynote ein grosser Punkt war.

    Ging das einfach unter? :)
  • DichterLenz 08.05.2019 08:29
    Highlight Highlight "Und Google werde persönliche Informationen nie an irgendjemanden verkaufen." Haha, der ist echt gut!
  • Schnifi 08.05.2019 08:14
    Highlight Highlight Sehe das Problem nicht..

    1. Die Kamera kann man ausschalten.
    2. Wer es nicht will, soll es nicht kaufen.
  • antivik 08.05.2019 07:46
    Highlight Highlight Nein danke. Ich erkenne da den Mehrwert nicht genau, der die Kosten (Privatsphäre z Bsp) rechtfertigt.
  • Simon 08.05.2019 07:38
    Highlight Highlight Ist doch kein Problem, sonst hat doch auch nie jemand etwas zu verbergen?
  • MasterPain 08.05.2019 07:29
    Highlight Highlight Die Geheimdienste holen sich grad kollektiv einen runter.
  • RhabarBär 08.05.2019 07:21
    Highlight Highlight Dieses Gerät muss ich haben! Niiicht!
  • Raffaele Merminod 08.05.2019 06:58
    Highlight Highlight Wozu so ein Gerät?
    • Meitlibei 08.05.2019 09:19
      Highlight Highlight Das gleiche wurde vor 10 Jahren vom Smartphone auch gefragt 😉.
    • Raffaele Merminod 08.05.2019 10:01
      Highlight Highlight Ja aber jetzt hat jeder ein Smartphone und ausspionieren, kann dieses Ding kaum mehr als das was dein Handy kann. 😉
      Es ist ja kaum so, dass wer kein Smartphone hat sich nun so was kauft.
    • Raffaele Merminod 08.05.2019 10:20
      Highlight Highlight Sorry, wollte schreiben: "Ja aber jetzt hat jeder ein Smartphone und ausser ausspionieren ..."
    Weitere Antworten anzeigen

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