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Halo 5: Guardians, xbox

«Halo 5» ist gelandet – zumindest die Beta. Bild: 343 Industries

Fünffache Dosis «Halo»

So spielt sich der Multiplayer von «Halo 5» – und der «Master Chief Collection»

In einer exklusiven Vorschau hat Microsoft einer kleinen Schar von Journalisten einen ersten Blick auf den Multiplayer von «Halo 5: Guardians» gezeigt. Ausserdem durften wir uns in der «Master Chief Collection» austoben.



Wenn Microsoft  extra nach London lädt für eine Runde «Halo 5: Guardians», lass ich mich nicht zweimal bitten. Also sitze ich nach einem kurzen Flug und einer gefühlt doppelt so langen Taxifahrt mit einer kleinen Truppe Journalisten in einem Club und lasse mir von den Entwicklern den Multiplayer-Beta-Test schmackhaft reden. 

Ich gehöre zur Gruppe, die zuerst «Halo 5» spielen darf. Die restliche Bande wird mit der «Masterchief Collection» vertröstet – die aufgepeppten HD-Varianten der vier Vorgänger. Von der kurzen Präsentation bleiben vor allem zwei Dinge hängen. Neue Fähigkeiten, die die Rüstungen aus «Halo 4» ablösen sowie der Spielmodus Breakout, der stark an «Counter-Strike» erinnert. Darin hat jeder Spieler nur ein Leben. Das Team, das am Ende noch steht, gewinnt.

Es kracht wie eh und je

Nach der Präsentation dürfen wir endlich selber Hand anlegen. In zwei Vierergruppen geben wir uns als erstes in der Map Truth aufs Dach. Wir spielen Slayer (Team Deathmatch), das erste Team mit 50 Abschüssen hat gewonnen. Als «Halo»-Noob, der nur den letzten Teil zu Ende gespielt hat und den Multiplayer bisher nur gestreift hat, mische ich überraschend weit vorne mit. Ich schliesse daraus, dass entweder alle anderen brutale Lags haben (Verzögerung zwischen Tastendruck und Ausführung) oder sich nur mit den alten «Halos» auskennen. Denn das Spielgefühl unterscheidet sich deutlich von «Halo 2» und Co., wie mir später schmerzlich klar wird. Ich hingegen fühle mich mit «Halo 5» umgehend vertraut. Ist doch eh immer dasselbe. Sprinten, schiessen und im Nahkampf einen Gewehrkolben ins Gesicht rammen. Anders als früher, regeneriert sich das Schild allerdings nicht mehr, wenn man gleichzeitig sprintet. 

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Halo 5: Guardians Multiplayer Beta
quelle: 343 industries
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Der Tod kommt von oben

Obwohl das Ballern für sich schon gute Laune macht, mischen die neuen Fähigkeiten die Spieldynamik auf. Führt man beispielsweise eine Nahkampfattacke aus dem Sprint heraus aus, schmettert man den Gegner mit voller Wucht in die Luft (Spartan Charge), sehr befriedigend, sofern man sein Ziel nicht verfehlt. Ähnlich verhält es sich mit dem Ground Pound. Sobald man sich in der Luft befindet, hält man die Ducken-Taste gedrückt und ein Zielkreuz erscheint auf dem Boden. Während man dank Düsenantrieb in der Luft schwebt, visiert man seinen Gegner an. Leider gelang es mir im kurzen Test nicht, meinen Journalisten-Kollegen den Tod von oben zu bescheren. Ich habe mir aber vom Entwickler Josh Holmes sagen lassen, dass es sehr befriedigend sein soll.

Schweben kann man übrigens auch, indem man nach einem Sprung die Zieltaste gedrückt hält (Stabilizer). Allerdings ist man dann auch eine leichte Beute für die Gegner. Mit dem Düsenantrieb auf dem Rücken kann man auch seitlich ausweichen (Thruster Pack). Und zu guter Letzt können die Spartans neu auch klettern (Clamber). Beim Sprung an eine höher liegende Kante muss man ein weiteres Mal springen drücken und schon zieht sich der Supersoldat hoch.

Die neue Mobilität sorgt für dynamische Kämpfe, die besonders durch den Charge Attack und Ground Pound eine neue Wucht erhalten. 

«Counter-Strike» lässt grüssen

Der Anfangs erwähnte neue Spielmodus Breakout wird «Counter-Strike»-Spielern sehr vertraut vorkommen. Holmes erklärt im Interview jedoch, dass Paintball als Inspirationsquelle diente. In Breakout zahlt sich Kamikaze-Taktik weniger aus. Dumm für mich, denn so spiel ich am liebsten. Denn wer stirbt, muss aussetzen, bis die Runde zu Ende gespielt ist. Der bewährte Spielmodus fügt sich nahtlos in die «Halo»-Multiplayer-Varianten ein und stieg unter den Anwesenden schnell zum Liebling auf.

Optisch sieht der «Halo 5» wie schon der letzte Teil ganz ordentlich aus. Hier wird man sich allerdings erst mit der Einzelspieler-Kampagne einen richtigen Eindruck verschaffen können. Zu meckern gab es an der Grafik jedenfalls nichts. Und die Entwickler versicherten, dass das Spiel wie gewohnt mit 60 Bildern pro Sekunde laufe.

Alte Spiele in neuem Gewand

Nach «Halo 5» ballerten wir uns durch die aufgepimpten Versionen von «Halo» 1-4. Der «Halo 2»-Multiplayer, der unter Fans einen besonders hohen Stellenwert geniesst, musste wenig überraschend am häufigsten herhalten. Wer das Spiel kennt, wird sich sofort zurechtfinden. Am Spielprinzip hat sich wenig geändert. Dass Spieler Kugeln wie ein Schwamm aufsaugen, liebt man oder nicht. 

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Halo Master Chief Collection
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Dank des grafischen Updates machen die alten «Halos» wieder richtig was her. Je neuer der Teil, desto weniger fallen die Unterschiede auf. Auf Knopfdruck kann man zudem zwischen der originalen und der Neufassung hin- und herschalten. Die «Master Chief Collection» bietet für den Preis von 89 Franken enorm viel. Eine gute Gelegenheit für alle, welche die Games damals verpasst haben, die Sci-Fi-Saga doch noch zu erleben. Fans erhalten hier die ultimative Dröhnung Nostalgie.

Die «Halo Master Chief Collection» erscheint am 11. November für die Xbox One.

watson war auf Einladung von Microsoft in London.

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