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Die Firma des Android-Gründers soll in schweren Turbulenzen sein



Die Entwicklung des neuen Essential Phone sei abgebrochen worden und das Unternehmen stehe zum Verkauf: Mit dieser Hiobsbotschaft zum gehypten US-Startup wartete die Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg am Donnerstagabend auf.

Demnach wird nichts aus dem im April angekündigten Nachfolger für das erste Smartphone-Modell, das Essential PH-1.

Vor rund einem Jahr war der Wert der Firma auf annähernd eine Milliarde Dollar geschätzt worden. Namhafte Unternehmen, darunter Amazon, haben 300 Millionen Dollar investiert.

Die Entwicklung der ersten Generation des Essential Phone soll rund 100 Millionen Dollar gekostet haben. Allerdings soll es sich laut Medienberichten nur schleppend verkauft haben.

Chef und Gründer von Essential ist Andy Rubin, der «Vater» des populärsten mobilen Betriebssystems Android, dessen 2003 gegründete Firma von Google gekauft worden war.

Bild

Andy Rubin. Screenshot: essential.com

Nach der Übernahme durch Google 2005 wurde Rubin Chefentwickler bei Android. Im März 2013 gab er diese Position auf und wechselte innerhalb von Google in die Robotik-Entwicklung. Sein Nachfolger bei Android wurde Sundar Pichai.

Mit der Suche nach einem Käufer sei die Credit Suisse Group beauftragt worden und es soll mindestens einen Interessenten geben. Auch der Essential-Gründer sei aktiv am Suchen.

Bei Twitter liess Rubin derweil verlauten, bei Essential seien immer mehrere Produkte gleichzeitig in Entwicklung. Man konzentriere sich auf den «Mobile»- und «Home»-Bereich.

(dsc)

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