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This photo shows three colors of HTC U12+ smart phones during a media event in Taipei, Taiwan, Wednesday, May 23, 2018. The HTC U12+ sell for NT$23,900 (6GB RAM / 64GB ROM, US$797) and NT$24,900 (6GB RAM / 128GB ROM, $830) respectively in Taiwan. (AP Photo/Chiang Ying-ying)

HTC-Smartphones verkaufen sich schon seit Jahren nur noch mässig. Bild: AP/AP

2008 entwickelte HTC das erste Android-Smartphone – 10 Jahre später droht das Aus

Das HTC Dream war vor zehn Jahren das allererste Android-Smartphone. Doch die Taiwaner geraten im Wettbewerb mit Huawei, Samsung und Co. immer mehr ins Hintertreffen. Nun streicht der Konzern jeden vierten Job.



Der unter Druck geratene Smartphone-Pionier HTC streicht 1500 Arbeitsplätze in seiner Produktion in Taiwan. Damit fällt fast jeder Vierte der weltweit 6450 Jobs weg. Die Aktie reagierte auf die Ankündigung am Dienstag mit einem Sturz um fast sieben Prozent auf den tiefsten Stand seit Herbst 2015.

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Das HTC Dream von 2008 ist das erste Android-Smartphone. bild: flickr/ Michael Oryl

Zwischen 2010 und 2013 baute die Firma mit dem Nexus One oder HTC One Smartphones, die bei der Technologie und dem Design Ausrufezeichen setzten. HTC wurde von Google als bevorzugter Entwickler seiner Smartphones und Tablets auserkoren. Danach begann der Abstieg.

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Wer ein Design-Handy mit Android wollte, kaufte sich 2013 das HTC One. 

HTC kämpft seit längerem mit Absatzproblemen. Im Smartphone-Markt setzten sich neben den beiden Spitzenreitern Samsung und Apple zuletzt vor allem chinesische Anbieter wie Huawei und Xiaomi durch. Der Marktanteil von HTC ist drastisch geschrumpft. Die Taiwaner gehören nicht mal mehr zu den Top 10 der Smartphone-Hersteller.

Im vergangenen Herbst gab die Firma bereits 2000 Smartphone-Entwickler für rund eine Milliarde Dollar an Google ab, wo sie an eigener Hardware des Internet-Konzerns arbeiten sollen.

Neben dem Smartphone-Geschäft ist HTC noch einer der wichtigsten Player bei Brillen für die Anzeige virtueller Realität mit seinem Headset Vive. Dieser Markt entwickelte sich jedoch für alle Anbieter bisher schleppender als erwartet.

epa06662588 A woman experiences the new virtual reality (VR) headset 'HTC Vive Pro' during its launch event at Burj Khalifa in Dubai, United Arab Emirates, 11 April 2018.  EPA/ALI HAIDER

Die VR-Brile HTC Vive Pro. Bild: EPA/EPA

Der Stellenabbau in der Produktion sei ein notwendiger Schritt, der bis Ende September umgesetzt werde, erklärte HTC.

(oli/awp/sda/dpa)

«Gruppenchats sind der Horror!»

Video: watson/Camille Kündig, Emily Engkent

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