Digital
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Bild

Facebook lagert die Chat-Nachrichten in die separate Messenger-App aus. Die User sind nicht erfreut und reagieren mit Ein-Stern-Bewertungen für den Facebook Messenger. bild: facebook

Für iPhone, Android und Windows Phone

So umgehen Sie den Messenger-Zwang von Facebook

Facebook drängt seine Nutzer zur eigenen Messenger-App. Zum Chatten auf Handys sollen die Nutzer eine zusätzliche App installieren. Doch es gibt mehrere Wege, um den Messenger-Zwang zu umgehen.



Gute Nachrichten für alle, die den unbeliebten Facebook Messenger nicht installieren wollen. Es gibt mehrere Wege, seine Chats in der regulären Facebook-App zu behalten, ohne Facebooks Messenger-App herunterladen zu müssen. Der einfachste Trick, über den der Guardian zuerst berichtet hat, funktioniert für Android und das iPhone.

Wer seine Chat-Nachrichten in der Facebook-App lesen will, erhält seit letzter Woche die Meldung, dass die Nachrichten in die separate Messenger-App gezügelt worden sind. Wer weiter über Facebook chatten will, wird aufgefordert, die Messenger-App für Android und iOS herunterzuladen. Einzig Windows-Phone-Nutzer haben derzeit noch die Wahl, ob sie zum Chatten die klassische Facebook-App oder den Facebook Messenger nutzen wollen.

So trickst man Facebook aus

Was viele nicht wissen: Die Chat-Funktion ist weiter in der Facebook-App enthalten, wird aber vom Verweis auf die Messenger-App überdeckt. Per Klick auf den Verweis wird man in Apples App Store oder Googles Play Store umgeleitet. Nun lädt man den Facebook Messenger herunter, verlässt den Store und löscht die App noch während der Installation. Facebook glaubt, man habe den Messenger installiert. Wird die Facebook-App nun wieder geöffnet, sollte die Chat-Funktion wie gewohnt verfügbar sein. Der Haken daran: Die Chat-Funktion bleibt vermutlich nur erhalten, bis Facebook sie per Update ganz aus der Anwendung entfernen wird. Zum Glück gibt es eine weitere Alternative.

Verknüpfung auf dem Startbildschirm ablegen

Der Messenger-Zwang betrifft nur die Facebook-App, nicht aber die mobile Webseite von Facebook. Die einfachste Lösung ist daher, Facebook auf dem Smartphone im Webbrowser (Safari, Chrome, Internet Explorer etc.) zu öffnen und die Website auf dem Startscreen als App-Icon abzulegen.

Für iPhone-User: Beim iPhone öffnet man die Facebook-Seite im Safari, klickt auf das Teilen-Symbol am unteren Bildrand (Quadrat-Symbol mit dem Pfeil nach oben) und wählt die Option «Zum Home-Bildschirm» aus. Nun hat man auf dem Homescreen eine direkte Verknüpfung zur Facebook-Webseite. Man kann so wie gewohnt auf seine Chat-Nachrichten zugreifen, erhält allerdings keine Push-Nachrichten.

Für Android-User: Bei Android-Smartphones öffnet man die Facebook-Seite im Webbrowser. Nun klickt man oben rechts auf Einstellungen (drei kleine Balken) und das Plus-Symbol und wählt die Option «Startseite». So hat man auf dem Homescreen eine direkte Verknüpfung zur Facebook-Webseite. Man kann so wie gewohnt auf seine Chat-Nachrichten zugreifen, erhält allerdings keine Push-Nachrichten.

Für Windows-Phone-User: Bei Windows-Phone-Smartphones öffnet man die Facebook-Seite im Internet Explorer. Nun klickt man unten rechts auf Einstellungen (drei kleine Punkte) und wählt die Option «Auf Startseite». So hat man auf dem Homescreen eine Facebook-Kachel, die mit der Facebook-Webseite verknüpft ist.

So reagiert die Internet-Community auf Mark Zuckerbergs neusten Streich

Der Facebook Messenger führt zwar die Charts in den App-Stores an. Die Nutzer zeigen Facebook indes mit miesen Ein-Stern-Bewertungen, was sie vom Messenger-Zwang halten.

Die Frage, die sich momentan viele Facebook-Nutzer stellen: Warum braucht es zwei Apps, die das Gleiche tun, was eine App bislang konnte? 

Andere machen sich über Mark Zuckerberg lustig.

58 Prozent der Leser von «Spiegel Online» wollen den Facebook Messenger nicht installieren. 33 Prozent werden dies gezwungenermassen tun und 8,4 Prozent finden die Messenger-App praktisch.

DANKE FÜR DIE ♥

Da du bis hierhin gescrollt hast, gehen wir davon aus, dass dir unser journalistisches Angebot gefällt. Wie du vielleicht weisst, haben wir uns kürzlich entschieden, bei watson keine Login-Pflicht einzuführen. Auch Bezahlschranken wird es bei uns keine geben. Wir möchten möglichst keine Hürden für den Zugang zu watson schaffen, weil wir glauben, es sollten sich in einer Demokratie alle jederzeit und einfach mit Informationen versorgen können. Falls du uns dennoch mit einem kleinen Betrag unterstützen willst, dann tu das doch hier.

Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen?

(Du wirst zu stripe.com (umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)

Oder unterstütze uns mit deinem Wunschbetrag per Banküberweisung.

Nicht mehr anzeigen

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

6 Kommentare
Weil wir die Kommentar-Debatten weiterhin persönlich moderieren möchten, sehen wir uns gezwungen, die Kommentarfunktion 24 Stunden nach Publikation einer Story zu schliessen. Vielen Dank für dein Verständnis!
6

Undercover-Journalist infiltriert Netzwerk von Schweizer Corona-Verschwörern

Ein junger Westschweizer Journalist verbrachte zwei Monate «undercover» bei einer Gruppierung, die gegen das Maskentragen und die SwissCovid-App kämpft. Seine Enthüllungen werfen unbequeme Fragen auf.

Dieser Beitrag dreht sich um die Enthüllungen eines jungen Westschweizer Journalisten, der eine Gruppe von Corona-Leugnern und Verschwörungstheoretikern in der Romandie «infiltriert» hat. Dies im Auftrag des Westschweizer Online-Mediums Heidi.news, das nun in einer Serie über die Akteure und ihre beunruhigenden Ansichten berichtet.

Die Pandemie war geplant. Das Virus existiert nicht. Alles eine riesige Verschwörung, in Kombination mit 5G und obligatorischen Impfungen, um die Bevölkerung zu …

Artikel lesen
Link zum Artikel