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epa04858460 (FILE) A file picture dated 24 October 2014 showing workers at the Amazon e-trader's new logistics center in Sady, near Poznan, west Poland. Online retailer Amazon surprised analysts 24 July 2015 with better-than-expected earnings for the second quarter after sales for its cloud-computing division, Amazon Web Services, increased 81 per cent from the year before. The Seattle-based company posted net income of 92 million dollars (83.8 million euros) for the quarter that ended June 30, reversing the net losses of 57 million dollars of the previous quarter and 126 million dollars in the year-before period.  EPA/Jakub Kaczmarczyk POLAND OUT

Amazon tüftelt an einem eigenen Streaming-Dienst.
Bild: EPA/PAP

Amazon schmeisst Apple TV und Googles Chromecast raus



Im Wettstreit der Videostreaming-Dienste wirft der weltgrösste Onlinehändler Amazon Apple TV und Googles Chromecast aus dem Sortiment. Amazon erklärte in der Nacht auf Freitag, dass nur Player verkauft würden, die den hauseigenen Service Prime Video unterstützen.

Dazu gehören die Streaming-Geräte der Firma Roku, die Spielkonsolen Xbox und Playstation sowie das Fire TV von Amazon selbst. Offizieller Grund des Verkaufsstopps ist es «eine Verwirrung bei Konsumenten zu vermeiden», wie Amazon schreibt.

Der wahre Grund dürfte aber ein anderer sein: Der Onlinehändler investiert derzeit viel in eigene Inhalte für seinen Abo-Videodienst, um sich von anderen Anbietern abzuheben.

Amazon ist mit einem eigenen Video-Streaming-Angebot auf dem Markt, das in letzter Zeit deutlich ausgebaut wurde - unter anderem mit der Produktion eigener Serien. Anfang September kaufte Amazon zudem das Start-up Elemental Technologies um mit dessen Software seine Cloud-Angebote zu verbessern. (rey/sda/dpa)

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