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Christoph Mörgeli
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Christoph Moergeli (SVP/ZH) waehrend den Beratungen ueber die

Dieses Urteil dürfte Christoph Mörgeli nicht passen. Bild: KEYSTONE

Affäre Mörgeli

Schlappe für Mörgeli: Riklin hat Amtsgeheimnis nicht verletzt



ARCHIV --- Portrait von Kathy Riklin, Naturwissenschafterin und Universitaetsraetin aus Zuerich, Nationalraetin der CVP des Kantons Zuerich, aufgenommen am 20. Dezember 2011 in Bern. Riklin muss sich im Zusammenhang mit der Affaere Moergeli vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft des Kantons Bern hat Anklage wegen Verletzung des Amtsgeheimnisses gegen die Politikerin erhoben, wie die ''SonntagsZeitung'' am 17. August 2014 schreibt. (KEYSTONE/Gaetan Bally)

CVP-Nationalrätin Kathy Riklin Bild: KEYSTONE

Die Zürcher CVP-Nationalrätin Kathy Riklin ist am Dienstag vom Vorwurf freigesprochen worden, zum Nachteil ihres Nationalratskollegen Christoph Mörgeli (SVP) das Amtsgeheimnis verletzt zu haben

Eine Berner Einzelrichterin sprach Riklin eine Genugtuung von 1000 Franken zu. Mörgeli hatte Riklin vorgeworfen, im September 2013 in der Wandelhalle des Bundeshauses als Mitglied des Zürcher Universitätsrats einem Journalisten Informationen aus diesem Gremium weitergeleitet zu haben. Damit habe sie das Amtsgeheimnis verletzt. 

Die Richterin des Regionalgerichts Bern-Mittelland sprach Riklin am Dienstagnachmittag aber von diesem Vorwurf frei. Riklin hatte geltend gemacht, die Vorwürfe ihres Nationalratskollegen seien rein politisch motiviert und absurd. 

Zum Freispruch sagte Riklin vor den Medien, sie sei «erleichtert und froh» über das Urteil. Sie habe immer gewusst, dass sie keine Amtsgeheimnisverletzung begangen habe, stellte die CVP-Nationalrätin fest. Sie sei aber froh, dass der politische Streit, der in den Gerichtssaal getragen worden sei, nun entschieden sei. 

Damit sei für sie die Sache erledigt, sofern die andere Seite nicht in Berufung gehe. Die Genugtuung von 1000 Franken will Riklin für einen guten Zweck spenden. (aeg/sda) 

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