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Evangelikale Missionare in Guatemala

Evangelikale Missionare in Guatemala Bild: shutterstock.com

Sektenblog

Warum die DNA der christlichen Missionierung rassistisch ist

Die Missionierung von Naturvölkern trägt auch heute noch den Kern von Kolonialisierung und Rassismus in sich.



Der tragische Tod von George Floyd löste in der westlichen Welt politische Schockwellen aus. Energisch wird die Rassismusdebatte geführt. Die Erkenntnis, dass der strukturelle und institutionelle Rassismus in vielen Ländern nach wie vor virulent und nicht überwunden ist, führt zur Ursachenforschung.

Das Resultat: Am Anfang war der Kolonialismus. Obwohl der Sklavenhandel im kolonialistischen Sinn überwunden scheint, wirken die verheerenden rassistischen Folgen für Schwarze und People of Colour bis heute nach.

Während der Debatte kam auch ans Tageslicht, was viele nicht wussten oder wahrhaben wollten: Selbst unsere vermeintlich heile Schweiz war verstrickt in den Sklavenhandel. Die Schweizer Finanzwelt und Söldner mischten tüchtig mit.

Kompakt erklärt:

Video: watson/Helene Obrist, Emily Engkent

In der Diskussion um die ausbeuterische Politik ging aber ein Phänomen unter. Und es ist höchste Zeit, dass auch dieser Teil der unsäglichen Geschichte ins öffentliche Gedächtnis geholt wird: Die weltweite Missionierung von «Heiden» oder Andersgläubigen durch christliche Missionare. Diese Form von Rassismus und Kolonialismus hält bis heute an.

Das Unheil beginnt schon in der Bibel

Um die Ursachen und Zusammenhänge zu verstehen, ist ein Blick in die Geschichte notwendig. Diese beginnt mit der Bibel und mit Jesus. Im Matthäus-Evangelium heisst es beispielsweise:

«Und Jesus trat herzu und sprach zu ihnen: Mir ist gegeben alle Gewalt im Himmel und auf Erden. Darum gehet hin und machet zu Jüngern alle Völker: Taufet sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes und lehret sie halten alles, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an der Welt Ende.»

Jesus rief also im Namen Gottes zum Kolonialismus auf. Seine Jünger befolgten die göttliche Aufforderung und strömten bis in die hintersten Winkel der Erde, um die «Heiden» zu bekehren.

Dass sie dabei Erfolg hatten, ist offensichtlich. Das Christentum ist auch heute noch die grösste Weltreligion. Die religiöse Kolonialisierung trug im Kern auch den Rassismus. Sie demonstrierte die Macht und Überlegenheit der weissen Missionare. Das taten sie 2000 Jahre lang weitgehend ungehindert.

Und heute?

Noch immer befolgen fast alle christlichen Glaubensgemeinschaften die Weisung von Jesus, noch immer strömen ihre Missionare in alle Richtungen aus, um Gottes Wort in die Welt zu tragen und Muslime, Hindus, Buddhisten, Juden, Atheisten und Naturvölker zu bekehren.

Neben den Landeskirchen sind vor allem die meisten evangelikalen und charismatischen Freikirchen eifrig unterwegs, um angeblich Seelen zu retten.

Auch bei dieser umstrittenen Tätigkeit holen die christlichen Missionare die höhere Legitimation aus der Bibel. Diese verheisst, dass das Reich Gottes erst dann vollendet ist, wenn alle Völker dieser Erde die göttliche Botschaft vernommen haben.

Gewalt im Namen Gottes

Die biblische Forderung, die gesamte Menschheit zu missionieren, hatte verheerende Folgen. Die christlichen Missionare traten in Afrika, Asien und Südamerika oft selbstherrlich und autoritär auf. Mit der Bibel in der Hand und im Namen Gottes drängten sie den Ureinwohnern ihren Glauben auf. Dabei waren sie nicht zimperlich. In früheren Jahrhunderten kollaborierten sie ausserdem mit den Sklavenhändlern und scheuten sich oft nicht, Gewalt anzuwenden.

Die Zerstörung sozialer Strukturen war beabsichtigt.

Missionare sahen in den Naturvölkern wilde Koronen, die es zu zähmen und domestizieren galt. Toleranz, Respekt und Empathie brachten sie ihnen nur selten entgegen. Vielmehr galt es, den «Heiden» christliche Werte und Lebensweisen aufzuzwingen.

Dass die Missionare dabei soziale Strukturen, kulturelle Traditionen, religiöse Wurzeln und sinngebende Bräuche zerstörten, war beabsichtigt.

Missionierung ist Identitätsraub

Heute gehen die Missionare bei ihrer Bekehrungsarbeit behutsamer oder subtiler vor. Viele verstehen sich auch als eine Art Entwicklungshelfer. Das ist allenfalls löblich, aber immer noch eine untolerierbare Form von religiösem Kolonialismus.

Denn die Missionare dringen nach wie vor in abgelegene Regionen vor, in denen kleine Stämme und Sippen am Rand der Zivilisation leben. Die letzten Naturvölker zu missionieren, bedeutet auch heute noch, sie zu entwurzeln und ihnen ihre Identität zu rauben.

Erwähnt seien die riesigen Missionswerke von SIL und Wycliff, die sich zum Ziel gesetzt haben, die Bibel in alle Sprachen dieser Welt zu übersetzen. Ihre Missionare benötigen auch heute noch viele Jahre, manchmal Jahrzehnte, um die Sprache kleiner Minderheiten zu lernen, die Bibel zu übersetzen, die «Wilden» zu bekehren und ihre Seelen zu «retten».

Die religiöse Form des Kolonialismus und Rassismus muss ein Ende haben. Und es ist höchste Zeit, dass die jahrhundertelange Geschichte der missbräuchlichen Missionierung öffentlich debattiert und aufgearbeitet wird.

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    Alle Leser-Kommentare
  • Jörg Wirz 30.06.2020 17:24
    Highlight Highlight Heute sind es die Atheisten oder Materialisten die Völker mit einem Naturglauben etc. diskriminieren und als Heiden oder herablassend als Menschen mit einem Aberglauben diffamieren.

    Sie machen aber immerhin bezüglich Hautfarbe keinen Unterschied. Diffamiert werden gleich alle mit einem speziellen Glauben.
    • Alienus 30.06.2020 22:03
      Highlight Highlight Jörg, Sie sollten professionellen Rat suchen.
    • Pasionaria 01.07.2020 05:21
      Highlight Highlight Alienus
      wiederum recht streng mit einem armen Sūnder!
      Bedenke, was jemand glaubt und unreflektiert 'rauslässt', ist gleich bdeutend für den Zustand seines Geistes.
    • Alienus 01.07.2020 09:05
      Highlight Highlight Pasionaria

      Sollte man schreiben, der arme Jörgl solle zum Exorzisten gehen?
  • hansj 30.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Stamm betrachtet Indigene als hilflose Dummköpfe, die keinen eigenen Willen haben und nicht nein sagen können. Kein Mensch muss sich von einem Missionar gegen seinen Willen zum Christentum bekennen. Was Stamm von sich gibt, kann man sehr wohl auch als "Rassismus" bezeichnen: Die Cleveren sind wir, die Dummen die anderen.
    • Pasionaria 30.06.2020 17:48
      Highlight Highlight hansy
      Hat's Ihnen in den Sommer geschneit?
      Bitte, mit welchem Wortlaut bezeichnet HST Indigene 'als hilflose Dummköpfe, die keinen eigenen Willen haben und nicht nein sagen können....'
      Eine Antwort unumgänglich!!
    • Pasionaria 30.06.2020 23:10
      Highlight Highlight Antwort > unerlässlich.
      Wenn schon keine Antwort, erbeten Sie unbedingt um Löschung Ihres obigen Beitrags.
      Sonst nimmt man Sie nicht nur als ignorant, nein, als unmöglichen Verleumder wahr.
      Ringen Sie sich durch, bevor Luzifer noch von Ihnen Besitz nimmt....., das wär's noch!
  • Georgia Byrd 30.06.2020 08:24
    Highlight Highlight Naturvölker, Sesshafte werden (im übertragenen Sinn) heute als „Rechtsnationale“ bezeichnet. Sie wollen die Welt nicht erobern (noch entdecken) streben kein Weltbürgertum an. Wer aber eine Weltordnung will, der einigt sich auf universelle Standrads. Ob Jesus seinen Bekanntheitsgrad alleine dem Kolonialismus + Herrschenden von damals zu verdanken hat (und deshalb auch Uhren + Kalender weltweit nach seinem Geburtsdatum laufen) bezweifle ich. „Noch immer befolgen fast alle christlichen Glaubensgemeinschaften die Weisung von Jesus“ d.h. er gibt auch heute den Takt zur Globalisierung an?
    • Michael Bamberger 30.06.2020 09:40
      Highlight Highlight Georgia Byrd: "Ob Jesus seinen Bekanntheitsgrad alleine dem Kolonialismus + Herrschenden von damals zu verdanken hat...bezweifle ich."

      Einzig den herrschenden Römern, mitsamt deren Kolonialismus, verdankt das Christentum seinen Aufstieg im Zuge und in der Folge der Konstantinischen Wende.

      Ohne die Konstantinischen Wende wäre das Christentum eine unbedeutende Jüdische Sekte geblieben und dann vermutlich bald verschwunden.
    • Rabbi Jussuf 30.06.2020 21:10
      Highlight Highlight Michael
      Dass es aber zur Konstantinischen Wende kommen konnte, musste die Christenheit schon sehr weit verbreitet und sich entwickelt haben. (So dass sie mit ihren Querelen zu einer Gefahr für die innere Sicherheit wurde.)
      Wie das?
    • Michael Bamberger 01.07.2020 08:59
      Highlight Highlight @ Rabbi

      Richtig, die Ausbreitung ging sukzessive über die ersten drei Jahrhunderte in Splittergruppen voran, doch wie hätten die sich schliesslich ohne die Wende gegen einen übermächtigen Sol Invictus halten können, wäre das römisch Reich nicht zerfallen?
  • Ein Biss~Loin 30.06.2020 02:51
    Highlight Highlight Christlicher Missionsgemeinde aus der Ostschweiz, hat an der Westküste Südamerikas für ihre Kaffee-Plantagen fast kostenlos, heimische Arbeiter rekrutiert, die aus ärmlichen Verhältnissen stammen, jedoch sehr wenig Lohn erhalten, um für die Familie ausreichend Esswaren zu besorgen, u. darum kann man sagen, diese Arbeiter erhalten zu weinig Lohn um zu Leben, u. zuviel um zu sterben, weil sie einen Hungerlohn erhalten.

    Mit christl. Bibelabzweigstellen vom Kontext, werden neue Bibelauslegungen abgeleitet, die es erlauben, die Sklavenarbeiter mit einem Hungerlohn zu rekrutieren.
  • Hypatia 29.06.2020 21:01
    Highlight Highlight Wir sollten vielleicht überhaupt etwas vorsichtiger sein im Gebrauch des Begriffs Rassismus. Von Rassismus ist mit Recht die Rede, wenn jemand aufgrund seiner ethnischen Herkunft benachteiligt, ausgegrenzt, unterdrückt oder gar getötet wird. Das aber kann gerade im Matthäuszitat nicht beanstandet werden. Wer jemanden von seiner Wahrheit überzeugen will, unterscheidet sich vom Anderen gerade nicht in ethnischer Hinsicht, sondern hebt diese Differenz gerade auf.

    Das schliesst freilich nicht aus, dass auch religiöse Wahrheit von ethnisch legitimiertem Machtanspruch missbraucht werden kann.
    • Hypatia 29.06.2020 23:47
      Highlight Highlight Die kritische Gegenfrage gegenüber dieser Sichtweise aber lautet: Gehört nicht eine je eigene religiöse Wahrheit zur Identität einer Ethnie, sodass ein derartiges Überzeugenwollen von vornherein als ein Angriff auf die eigene Identiät empfunden werden muss? - Sind Religion und ethnische Herkunft und Identität nicht immer schon derart mit und ineinander verwachsen, sodass das eine in Frage zu stellen immer auch bedeutet, das andere in Frage zu stellen, und d.h. herabzusetzen? - Ist der Religionsimperialismus des Matthäus nicht immer schon und auch ethnisch begründeter Machtanspruch?
    • Ein Biss~Loin 30.06.2020 01:51
      Highlight Highlight Eben weil am Matthäus Evg. nichts zu beanstanden gibt, kann es ausgenutzt werden, weil es nur eine Berichterstattung seines Lebens u. seiner Reden ist, doch wenig über Glauben u. geistl. Wahrheit geschrieben, darum können Text-Auszüge verschiedentlich bedient werden, zuwider des Menschenrechts-Konfession, aus Grundsetzen der Bibel erstellt.

      Das Matth. Evg. beanstandet den Sklavenhandel u. Sklavenhaltung nicht, sondern zeigt auf wie damit zu leben ist.

      Wenn jemand schlau ist, u. Bibel-abzweig- Stelle findet, die vom Grundtext abzweigt, ergibt sich daraus eine neue Auslegung, die in seinem Interessen, vor andern aus der Gemeinde seine Haltung zur Sklaverei rechtfertigt.
    • Ein Biss~Loin 30.06.2020 02:09
      Highlight Highlight Das Sklavenhalten durch Zwangsarbeiten, um die Schulden zurück zu vergüten, ist wiederrechtlich nicht haltbar, vor allem dann wenn Schulden erfunden werden, so als eine Art von Ehrenschuld, die nicht wirklich existent ist, um sich selbst an den andern unter Druck, zum zahlen zu zwingen.

      Bei Billiglohnarbeiten, findet sich bald solchen Unbill, wo Flüchtlinge die Ehrenschuld vom bezahlten Flüchtlingsgeld, unter Druck wieder zurück zu zahlen erniedrigt werden.

      Wenn Billiglohn abgeschafft wird, können die Sklaven unsere Arbeit nicht mehr streitig machen, u. die Unternehmen nicht mehr illegal an ihnen als Sklavenhalter nicht mehr bereichern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • der_senf_istda 29.06.2020 14:44
    Highlight Highlight Ach Herr Stamm.... Das Christentum ist nicht rassistisch, im Christentum sind alle Menschen gleich. Wieso diese Übertreibungen ?

    Trotzdem sehe ich das Missionieren sehr kritisch, die Zwangsmissioniereungen waren Verbrechen.
  • Ein Biss~Loin 29.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Missionieren ist Identitätsraub, ...

    Tatsächlich wird verlangt, das zum Bekehren alles aufzugeben ist, u. her geben was früher wichtig war, u. fürs Leben notwendig ist, wie ein Job das die Kirchenbestimmung nicht zulässt, wie zum Beispiel, die Arbeit eines Barkeeper, der seine Trinkst herstellt, u. verkauft.

    Ob Frauenärzte ihren Beruf weiterhin ausführen dürfen, ist zu bezweifeln, da es wieder Verordnung einer Glaubensgemeinschaft ist.

    Die Sklaverei für Billigarbeiter aus Afrika, ohne Arbeit u. Lohnvertrag, dessen gesetzlichen Pflichtvertrag für alle sein sollte, mit gleichen Voraussetzung, u. keine bevorzugten Billiglohn-Arbeiter.
    • Ein Biss~Loin 29.06.2020 14:30
      Highlight Highlight Die Christen haben aus der Bibel ihre Rechte für den Sklavenhandel herausverarbeitet, indem sie vereinzelnd Passagen auseinander gezehrt, u. eigenwillig zu einer anderen Passage hinzugefügt haben, das es zu neuen biblischen Kontext für die Kirchenlehre wurde, dem geistl. Dogma, die Sklaverei befürwortet.

      Bei Freikirchen sieht man den dunklen Afrikaner, als christlicher Trittbrettfahrer, dessen Thomasevangelium als nicht kanonisch eingestuft wird, u. heidnisch sein sollte, u. deshalb die Afrikaner als Christen 3. Klasse eingestuft werden.

      Das Thomas Evangelium wurde noch nicht überarbeitet, hingegen den mehrfachen Revisionen als die kanonischen werden von den Kirchen anerkannt.

    • Ein Biss~Loin 29.06.2020 16:00
      Highlight Highlight *Die Bibel sollte nie rassistisch gewesen sein,

      doch die Christen, die aus der Bibel das gemacht haben, was es heute darstellt, das ist rassistisch.

      Was haben denn die Christen aus der Bibel gemacht, ausser dass es missbraucht u. ständig abgeändert wird, u. dem heutigen Sprachgebrauch u. den moralischen Vorstellungen stetig angepasst wird.

      Also besteht unter Freikirchen eine Akzeptanz zu den Bibelrevisionen, respektiv Bibelüberarbeitung, für den täglichen Gebrauch, als zeitgemässes gültiges Rezept, für das geistl. Menü am Sonntag, für im Herrn gedemütigt, das Heil zu erlangen.



    • Ein Biss~Loin 29.06.2020 19:02
      Highlight Highlight Wenn ein Gospel im Stil von Jazz u. Blus gespielt wird, dann gilt das als schwarzer Musik, weil es von Schwarzen aus der Sklavenzeit stammt, das im alten Stil noch musiziert wird, u. von Über-vergeistlichten aus dogmatischen Ansicht nicht toleriert wird, und gewisse Jazz-Instrumente bei Gospels nicht oft zu sehen kriegt.

      Man behauptet das die schwarze Musik mit Unzucht zu tun hat, und finsteren Mächten, das von den Schwarzen ausgeht, jedoch Gospel die auch aus dem Jazz kommt, akzeptiert wird, weil es auch von Weissen, in ihrer Stil gesungen wird.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Pasionaria 29.06.2020 05:56
    Highlight Highlight Frage:
    was waren wir Homo sapiens wohl, bevor
    - die Rasse uns teilte
    - die Religion uns trennte
    - die Politik uns separierte
    - das Geld uns klassifizierte?
    • Rabbi Jussuf 29.06.2020 13:06
      Highlight Highlight Primaten?
    • Pasionaria 29.06.2020 19:58
      Highlight Highlight aha, Rabbi nuestro, con su capacidad vital!
    • Alienus 01.07.2020 07:33
      Highlight Highlight Nein, Tetrapoden!
  • Alienus 28.06.2020 21:18
    Highlight Highlight 1/2

    Rasse, Thier- oder Menschenart. Lehnwort aus franz. race (welches aber selbst mit ital. razza, span. portug. prov. raza, Stamm, Geschlecht vom deutschen reiʒa, Linie, Strich stammt, wie auch das ... engl. race Strich und Geschlecht bedeutet, … zweiten Hälfte des 18. Jahrh. übernommen …

    DtWöBuch, Br. Grimm

    Im 7./8. Jh von germ. Westfranken in Gallien als Darstellung ihrer Zuchtlinien mit Pferden und Jagdhunden verwendet. (riss: indogerm. für kratzen, reissen, schreiben, zeichnen…, siehe auch dt. Reißwerkzeug, Reißlineal uam.). Erst dadurch entstanden sog. „Rasselinien und Rassen“.
    • Pasionaria 28.06.2020 23:52
      Highlight Highlight Alienus
      Du hast Dich weiter unten über etymologisch über 'Wilde' = Indigene, Urvölker etc... geäussert.
      Ev. wäre dazu noch zu erwähnen, dass es mythol. den 'edlen' und den 'bösen' Wilden gibt.
      Hm, der Mensch ist sowieso ursprünglich frei von Sünden geboren (Bibel sei Dank....), dazu rechnet sich der 'edle' Wilde - der andere....., der brutale, stets kriegerische ist dessen Gegenpol.
      Ziel der Missionare ist: aus dem brutalen Wilden, den edlen, Jesus-Mitläufer zu machen.
      Kann nur zum Scheitern verurteilt sein.

      Kramer
      u. die Postings 28.6. um 18.54h - 22.12h - 18.54h u.w. hat auch HST verfasst?
    • Heinrich Kramer 29.06.2020 19:43
      Highlight Highlight @Pasionaria

      <<Kramer u. die Postings 28.6. um 18.54h - 22.12h - 18.54h u.w. hat auch HST verfasst?>>

      Warum die Frage?

      Finden Sie die Postings behandeln auch Scheinprobleme?
    • Pasionaria 29.06.2020 20:08
      Highlight Highlight Immerhin steht in meinem Pass:
      Geburtsort: Erde
      Rasse: Mensch
      Politik: Freiheit
      Religion: Nonsense

      Alienus, bei Dir wird der Geburtsort nicht so bestimmbar sein.....
    Weitere Antworten anzeigen
  • Alienus 28.06.2020 21:13
    Highlight Highlight 2/2

    Also sind dies keine natürlichen, sondern von Menschen gezielt entwickelte Rasselinien.

    In Frankreich wurde Ende 18. JH. die humanen Rassen hoffähig und auf Menschen übertragen.

    Real ist das ein ausgemachter Schwachsinn.

    An @Heinrich Hexenhammer:

    In der Bibel kann kein Bezug zu Rassen stehen, denn es gab diese Bezeichnung damals noch nicht. Es wurde richtigerweise Volk verwendet. Erst spätere Religionshysteriker wendeten den völkischen Rassismus an.

    Sie erzeugen also wieder Scheinprobleme, die Sie scheinheilig richtigstellen!
    • Heinrich Kramer 28.06.2020 22:17
      Highlight Highlight @Alienus

      << Sie erzeugen also wieder Scheinprobleme, die Sie scheinheilig richtigstellen! >>

      Ihr Glaube schmeichelt mir, aber der Artikel wurde von Hugo Stamm geschrieben, nicht von mir.
    • Hypatia 29.06.2020 00:43
      Highlight Highlight Anstatt von Rasse muss heute vielmehr von Ethnie die Rede sein.

      Auch interessant in diesem Zusammenhang ist die Aristotelische Unterscheidung zwischen zoë und bios. "Rasse" ist dementsprechend eine blosse zoologische Unterscheidung. Die Indifferenz eines Rassisten besteht aber darin, nicht zwischen zoë und bios zu unterscheiden.







      Kleiner Hinweis by the way.
    • Alienus 30.06.2020 21:19
      Highlight Highlight Heinrich Kramer

      Glaube entgegen bringen???

      Hilfe, mein Zwerchfell platzt. Dies war ein zu dick aufgetragener Kalauer.

      Aber ich warte jede Woche mit wirklich größter Spannung auf Ihren üblichen Schmonzes.

      Schmerzhaft meine Aussage, aber langsam mutiere ich zu Ihren Fan.

      Es ist wirklich herzzerreißend, wie Sie die christlich-trolligen, in einer zuckersüßen Herz-Jesu-Selbstentblödung gestalteten Texte in unseren Hirnen wirren möchten.

      Apropos Glaube, diesen können Sie nicht erwarten, denn er stammt von der Grundbedeutung „viel lieben …“.

      Mit solch Schmonzetten erlangt man keinen Glauben.
    Weitere Antworten anzeigen
  • blueberry muffin 28.06.2020 20:56
    Highlight Highlight Blöd nur: Die weissen Missionare wurden ursprünglich selbst Missioniert. Und auf äusserst üble weise, der Hexenhammer und die Inquisition zeigen dabei schön auf, wie selbst nach erfolgreicher Missionierung einzelne Andersgläubige noch verfolgt und getötet wurden in Europa.

    Auch das mit den bösen Schweizer Profiteuren ... waren das nicht eher die Reichen? Ich dachte der Rest verkaufte immer noch seine Kinder im 19 Jahrhundert. Zeigt schön auf, das Geschichtsschreibung gern die Allgemeinheit zum Täter macht um die Oberschicht zu schützen.
  • Mbokani 28.06.2020 14:22
    Highlight Highlight Das haben Abrahamitische Religionen (Christentum, Islam und Judentum) so an sich, sie werden/wurden für den Kolonialismus und die Unterdrückung missbraucht und dies auf jedem Kontinent. Man sollte aber erwähnen, dass gerade das Christentum z.B. von afrikanischen Völkern praktiziert wurde, lange bevor es Europa erreichte.
    • Rabbi Jussuf 29.06.2020 13:33
      Highlight Highlight Mbokani
      Nicht alles in eine Tüte werfen, das gibt einen unappetitlichen Brei.
      Die Religionen wurden sicher nicht missbraucht um zu "kolonisieren". Das Judentum hatte mit all dem nichts zu tun. Für den Islam ist die Unterwerfung fremder Gebiete ein Kernstück der Religion, also das Gegenteil eines Missbrauchs. Im Christentum gibt es verschiedene Ebenen: Das Christentum das lange vor dem Islam schon in Afrika (Kopten) war, hat sich friedlich verbreitet (mehr oder weniger). Nur die Anfänge der Kolonisierung wurden von den Missionen unterstützt, nachher hatten sie einen eher dämpfenden Charakter.
    • Mbokani 29.06.2020 14:29
      Highlight Highlight Das Thema "Kopten" habe ich auch so interpretiert wie du. Wenn du jedoch den Zusammenhang zwischen Religionen und Unterwerfung nicht siehst, kann ich dir auch nicht mehr helfen. Hast du das Gefühl wir wurden freiwillig zu Christen? Dann kennst du die Geschichte des Belgischkongo wohl kaum. Und der Satz "das Judentum hat nichts damit zu tun" .... Ich glaube das sehen die Palästinenser in den von euch besetzten und zur Konolisierung bestimmten Gebiete wohl nicht gleich....
    • Rabbi Jussuf 29.06.2020 15:03
      Highlight Highlight Wie gesagt. Solltest nicht alles in die gleiche Tüte packen.
      Werden Palästinenser bekehrt? Eben! Also lassen wir das Thema.
      Belgisch Kongo? Ich zähle das eigentlich zu den Anfängen, als auch die Kirchen kräftig mitmischten. Das ist aber nicht überall so gewesen.
  • talasi 28.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Es gibt/gab auch unter den christlichen Missionaren welche, denen es nicht darum geht/ging, bibelschwenkend durch die Lande zu ziehen, um möglichst viele "Heiden" in den Schoss der alleinseligmachenden Kirche einzuholen. Ich denke dabei an Persönlichkeiten wie Oscar Romero, Leonardo Boff, Ernesto Cardenal, Jon Sobrino ua. Menschen, die unter Lebensgefahr ihren Beitrag gegen Ausbeutung, Entrechtung und Unterdrückung leisten/leisteten. Die Kirchenhierarchie sieht/sah darin ein Abweichen des ursprünglichen Auftrags und greift/griff nicht selten auf harte Disziplinarmassnahmen zurück.
  • Michael Bamberger 28.06.2020 12:39
    Highlight Highlight Heinrich Kramer: "Niemand hat so gegen Kolonialismus und Rassismus gestellt wie die römisch katholischen Kirche."

    "Am 14. Juli 1555 erließ Papst Paul IV. die Bulle Cum nimis absurdum, mit der die Juden im Kirchenstaat, die er als Christusmörder bezeichnete, angewiesen wurden: ihren Besitz zu verkaufen, in bestimmte, für sie errichtete Ghettos zu ziehen, bestimmte, sie als Juden kennzeichnende Kleidung zu tragen, nicht mit Christen zu spielen, essen oder zu fraternisieren, keinen Handel außer dem Lumpensammeln zu betreiben etc." (Wikipedia)
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 13:04
      Highlight Highlight Bamberger, diese Feindlichkeit an Ethnischen ist bis heute immer noch pressant, obwohl wie Trump seine israel-freudliche Getue an den Tag legt, wirkt er auf viele sehr verwirrt, denn er ist ja auf seine Evg.kale angewiesen.

    • Heinrich Kramer 28.06.2020 19:03
      Highlight Highlight @Michael Bamberger

      Bulle richtete sich gegen Leute jüdischen Glaubens.
      Das müssen Sie im Kontext der damaligen Zeit betrachten.

      Mich verwundert hingegen, Ihr atheistischer Glauben nach dem es sich bei Juden um eine Rasse handeln soll. Erinnert mich an einen berüchtigten, falschen Katholiken der 1945 Selbstmord beging. Selbstmord plus Glauben an Menschenrassen, sind Indizien, die eher vermuten lassen, dass er im Herzen Atheist war und den katholischen Glauben nur zur Tarnung missbrauchte.

      Irgendwo im Internetz wird Ihnen der Unterschied zwischen Religion und Rasse sicher erläutert.

    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 20:11
      Highlight Highlight Kramer, ganz ihrer Meinung, aber bitte nicht Personen-bezogen sich äussern, auch wenn das was geschrieben ist, etwas undeutlich missverständlich ist, auf das sie ergänzt haben, u. ich nochmals nachgetragen habe.

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  • Michael Bamberger 28.06.2020 12:36
    Highlight Highlight Heinrich Kramer: "Niemand hat so gegen Kolonialismus und Rassismus gestellt wie die römisch katholischen Kirche."

    Am 18. Juni 1452 legitimierte Papst Nikolaus V. mit der Bulle Dum diversas den Sklavenhandel, indem er damit den portugiesischen König ermächtigte, „die Länder der Ungläubigen zu erobern, ihre Bewohner zu vertreiben, zu unterjochen und in die ewige Knechtschaft zu zwingen“. (Wikipedia)
    • Heinrich Kramer 28.06.2020 18:54
      Highlight Highlight @Michael Bamberger

      Das müssen Sie im Kontext der damaligen Zeit betrachten.

      Wichtig war es doch, die Religion der Nächstenliebe auch in fernen Gebieten bekannt zu machen. Hin und wieder muss man etwas realistisch sein, im Wissen das der Zweck die Mittel heiligt.
    • Michael Bamberger 28.06.2020 20:58
      Highlight Highlight @ Heinrich Kramer

      Im Kontext der damaligen Zeit lautete der Tenor also auch "Niemand hat so gegen Kolonialismus und Rassismus gestellt wie die römisch katholischen Kirche."???
    • Heinrich Kramer 28.06.2020 22:13
      Highlight Highlight @Michael Bamberger

      Wenn ein Omelett backen will muss man zu erst Eier aufschlagen. Wobei der Prozess des Eier Aufschlagens kein Dauerzustand darstellt. Es ist eine ganz kurze Zeit, nachher ist alles besser, weil dann ein leckeres Omelett hat.
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  • Ein Biss~Loin 28.06.2020 12:21
    Highlight Highlight Eigentlich kommen die Christen aus Übersee, u. Seidenstrasse zu uns nach Europa, u. nicht umgekehrt, als wäre unser Erlöser eine nordisch germanische Gotteserlösung.

    Deshalb ist unsere missionarisches verhalten fragwürdig, denn Christen aus dem Orient u. nahen Osten, haben uns kultiviert, und nicht umgekehrt, doch die abendländischen Kolonialkriege zwischen 11. bis ins 20. Jahrhundert, haben den Islam im Hass gegen die habgierigen europäischen Missionshetze genährt, u. damit das nötige Futter gegeben, um mit heutigen IS-Hetze gegen uns zu richten, denn also sind nicht Hams den Fluch, sondern die Europäer sich selbst.
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 14:39
      Highlight Highlight Die Indogermanen als die Missionierenden für die ganze Welt, kann nicht unbedingt Hägar der Schreckliche sein, der seine Brüder im Missionieren unterstützt, der über alles herrschen will.

  • Auxilarius 28.06.2020 11:30
    Highlight Highlight Wikipedia: <<Pluralismus, […] beschreibt den Umstand, dass in einer politischen Gemeinschaft eine Vielzahl freier Individuen und eine Vielfalt von gesellschaftlichen Kräften respektiert werden, die in einem Wettbewerb untereinander stehen.>>
    Fazit: um den Pluralismus zu fördern, müssen wir die Freiheit und den Respekt stärken.
    Herr Stamms Artikel sieht stattdessen in der Unterminierung des Wettbewerbs die Lösung. Auch dies senkt zugegebenermassen das Konfliktpotential - allerdings diesmal zu Lasten der multikulturellen Gesellschaft. Ich glaube sowas hat man dazumal im Kolonialismus gemacht.
  • Ein Biss~Loin 28.06.2020 10:55
    Highlight Highlight In den Augen westl. europäisch u. amerikanische Kirchen, gelten Orth. Christen aus Äthiopien u. Eritreäea.

    Trotz ihrer christl. spätantiken Ursprungs, gelten die schwarzen Christen als Heiden, da ihnen den Stammbaum von Hamm u. seinen Söhnen zugeschrieben wird.

    *Warum wird Ethnischen, ein Fluch zugesprochen, die es laut Bibel nicht gibt, sondern nur abgeleitet ist, aus vermeintlich von Gott eingegebenen göttl. Weissagung, so die Begründung!?

    Aus westl. Sicht, besteht wie bei Juden, auch über Söhne Hams ein Fluch, das ihnen das wirklich einzige Christsein verwehrt bleibt, so auch die der kath. Kirche, die nur als Gäste behandelt werden, u. nicht als vollwertige Christen.


    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 11:23
      Highlight Highlight Den Glauben der Kirchen aus Äthiopien u. Eritreäea gelten nicht als Christen, sondern werden als die einer andern Religion zugeschrieben, obwohl diese Konfession älter ist als die aus Europa stammenden.

      Was gibt uns das Recht, mit Arroganz als die einzig unabhängigen westl. freien Kirchen u. Glaubensgemeinschaften sich zu deklarieren.

      Alle kleinen u. grossen christl. Gruppierungen u. Kirchen meinen das einzig für sich heilbringenden Konzept aus ihrem Glauben zu haben, als die einzig heilbringende Christengemeinde.
    • Share 28.06.2020 12:20
      Highlight Highlight Interessanterweise ist das Buch Tobit, das mit Vielerlei Beschwörung hantiert, nicht Teil des jüdischen Kanons. Was unchristlich scheint, da auch der Beelzebub integriert sein will. Mittelalterlich mit dem Teufel personifiziert und dem Höllenfeuer assoziiert. Mit den Jahrhunderten und der westlichen Vereinnahmung werden rassistische Elemente zahlreicher hervorgehoben und auf die Trennung bzw. Neuschöpfungen hin fokussiert. Interessant zu erfahren, wo die Kopten eingeordnet werden, in dieser von machtdurchtränkten abscheulichen Haltung des Rassismus und Vorverurteilung.
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Den aus Äthiopien u. Eritreäea kamen unterandern über die Seidenstrasse, die ersten Christen nach Europa, nebst den Syrien, u. umliegenden Länder im nahen Osten, an das jeden Frühling daran erinnert wird, doch scheints nördlich von der Po-ebene das Evangelium über die Türkei, mit der Eisenbahn des 19.bis 20. Jhr-Hdt. dem Orientexpress in ihre Missionsgebiete, wo ihnen die abendländische Anbaukunst von Nahrungsmittel beigebracht werden sollte, aber missständlich die falsche Anbaumethode zwangsmässig angewendet wurde, was zur Hungersnot, u. Austrocknung von Quellen, durch Bewässerungskanäle verursacht wurde.
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  • Toni.Stark 28.06.2020 10:01
    Highlight Highlight Dieser Artikel ist ein Hohn gegenüber allen christlichen Hilfswerken, die von der lokalen Bevölkerung sehr geschätzt wird. Sie sind dort, wo sonst niemand hingehen würde. Ich denke da z.B. an Onesimo, mit dem Basler C.Schneider, der Drogensüchtigen beistand. Absolut empfehlenswerte Lektüre: «Himmel und Strassenstaub».
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 18:07
      Highlight Highlight Toni.Stark,

      Es gibt nur ein Evangelikales Hilfswerk, u. das verabscheuen dieselben Anhänger ihres Glaubens, weil den Hams, schwarzer Rasse geholfen werden soll, u. nicht den Zehnten zu ihnen gebracht wird, nach ihren Gottes Geheiss!!

      Die Glaubensfreundlichkeit der Nächstenliebe kommt unter den Gläubigen nicht zu Tage, sondern die voll endliche Abneigung gegen die Söhne Hams, als ihre verfluchten vom Herrn,

      aber welchen den!?



  • HundBasil 28.06.2020 09:17
    Highlight Highlight Jesus war kein Weisser. Das Christentum ist keine Rasse. Diese Kolumne bringt einiges durcheinander.
    • Heinrich Kramer 28.06.2020 10:26
      Highlight Highlight @HundBasil

      Genau im Christentum, wird auf die Wahnvorstellung von Rassen gänzlich verzichtet.

      Momentan sind ca. 28 Kardinäle aus Afrika
      und ca. 103 Kardinäle aus Europa ernannt.
      Bald, falls nicht schon, leben mehr Katholiken in Afrika als in Europa.

      Fazit die ethnischen Wurzeln spielen in der rkK keine Rolle, weil die Kirche nicht rassistisch ist.
      Benutzer Bild
    • HundBasil 28.06.2020 11:19
      Highlight Highlight Ich kann das nicht beurteilen. In Afrika leben Millionen von Menschen ein Christentum ausserhalb der katholischen Kirche. Auch wenn ich die katholische Kirche nicht wie du verteufle, bin ich aus ihr ausgetreten und bin ja immer noch ein Christ. Wir leben diesbezüglich in einer recht freien Welt.
    • Heidi Weston 28.06.2020 11:27
      Highlight Highlight @Heinrich Kramer
      Uhhahh was für eine Logik!!!!

      Eine Weltweit operierente Kirche, aquiriert Ihre Landesfürsten vor Ort. Und dann soll das der Beweiss dafür sein, dass die KK nicht Rassistisch ist?


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  • rodolofo 28.06.2020 08:23
    Highlight Highlight Film-Tip:
    https://www.arte.tv/de/guide/20200627/
    (Söhne der Sonne, Teile 1-3)
    Verschiedene "Aha-Effekte":
    Imperialismus, Kolonialismus und Sklaverei gab und gibt es in ALLEN Kontinenten und in ALLEN sog. "Hochkulturen".
    Von den Ägyptern, Inkas, Mayas, Azteken über die Griechen und Römer bis hin zu den Spaniern, Portugiesen und Briten bildete sich immer wieder ein Konglomerat aus Methoden und Techniken heraus, die solche Imperien wachsen und aufblühen liessen.
    Alle diese Imperien sind aber auch an ihren inneren Widersprüchen zerfallen und zusammengebrochen.
    Hochmut kam dabei vor dem Fall...
    • Lucida Sans 28.06.2020 12:31
      Highlight Highlight Anmerkung: Die grössten Sklavenhändler waren die Araber (bekanntlich keine Christen), die ebenfalls in Afrika missionierten und nicht nur mir Sklaven aus Afrika, sondern mit solchen aus Europa handelten.
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 18:32
      Highlight Highlight Die Christen aus der Schweiz im 13. Jahrhundert war auch Opfer vom Ausschluss aus dem röm. Kirche, wo die Zugänge zu rel. röm. Kultur-Stetten verriegelt wurden, um die Bevölkerung zu bestrafen, wegen den Kunstraub zur Einsiedeln, die aus ihrem Vermögen heraus erstellt wurden, als die goldenen Skulpturen u. Kelchen u. Monstranzen.

      Diese Art von unmenschlichen Christianisierung, war u. hatte es auch in Europa gegeben, selbst bis ins nördliche Deutschland hinauf.

      Das ging so weiter bei der Reformation, bis zu den eigenartigen Praktiken der Missionierung der heutigen Zeit, die nicht minder verwerflich ist.
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 19:26
      Highlight Highlight Es gibt christl. Hartliner, respektiv Fundis, die zwar sich gegen christl. Dogma sich abwenden zu verstehen geben, aber zu rel. Aussenseiter kein Pardon zeigen, die anders sind, als gewohnt wie es das Evangelium nach ihrem Verständnis es zulässt.
      So fühlen sich Skinhead u. Hooligan- Naturen gern in ihren Kreisen zuhause, u. sind bald bekehrte Jünger, die Dogmas einer Freikirche gerne annehmen, da es ihrer Gesinnung gleich u. ähnlich sind.
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  • Peugeot 28.06.2020 08:21
    Highlight Highlight "missionieren, bedeutet auch heute noch, sie zu entwurzeln und ihnen ihre Identität zu rauben" . HS streut für unsichere, labile Menschen Unsicherheiten und diese werden dann destabilisiert und Entwurzelt.
    Die Entwurzelung des Menschen hat vor allem mit den 68er begonnen und geht über die Ehescheidung (Familieneinheit - Geborgenheit) zu den LGBT Bewegungen. Die heutige Gesellschaft ist ein Bsp. andere Generationen anzuklagen aber im verdeckten wird vielen die Identität geraubt. Die Folge davon immer mehr Menschen leben alleine und der Staat ist der Heilsbringer oder auch HS.
    • Share 28.06.2020 15:05
      Highlight Highlight @Peu.t
      Entwurzeln ist der Anfang von Vertreibung und endet in ethnischen Säuberungen. Im Klartext bedeutet das Entzug der existentiellen Grundlagen, Nicht-Anerkennen des Individuums, Absprechen der Entscheidungsfähigkeit. Totalitär, weil eine Kultur der Null-Fehler-Toleranz herrscht. Sich seine Identität selber aussuchen zu können hat nichts mit Entwurzeln zu tun. Es ist die Freiheit selbstbestimmt zu leben und zu wählen, Verantwortung zu delegieren und zeugt von einem solidarischen Akt, nicht seiner Familie, dem Nachbarn oder der Kommune auf Gedeih und Verderb ausgeliefert zu sein.
    • Peugeot 28.06.2020 19:54
      Highlight Highlight @Share
      Genau ihre Aussage "die Identität selbe aussuchen" ist das schlimmste was man einem Jugendlichen sagen kann und ihn total verwirrt und entwurzelt.
      Mit Operationen und Hormonspritzen sich um gestalten, hat das etwas mit Selbstbestimmung zu tun oder etwas mit Verantwortung. Mit ihren Aussagen treiben sie Menschen in die Schizophrenie. Die Eltern haben die Aufgaben die Jugend zu bestärken das Leben als Mann und Frau zu leben.
    • Share 28.06.2020 21:09
      Highlight Highlight @Peugeot
      Vielleicht bin ich ungeeignet, das zu diskutieren. Ich habe schon Mühe mit dem Sexkoffer, Gruppenteilung nach primären Geschlechtsteilen, Herr? oder Frau?.
      Es ist nicht zu verhindern, dass ein Jugendlicher sich mit seiner Sexualität auseinandersetzt und Fragen gegenübersteht, die das binäre Menschenbild nicht beantworten kann.
      Es sind die aufgedrängten Rollenbilder und die damit verbundene Fatalität. Nicht mal der unpersönliche Einfluss der Verfügbarkeit von Allerlei zugänglichen Medien geben diesen Druck so weiter wie Bezugspersonen die eine Entscheidung fordern oder verhindern.
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  • Ökonometriker 28.06.2020 06:39
    Highlight Highlight Und derweil gehen in Europa die Pfarrer aus und die katholischer Kirche schickt vermehrt Pfarrer aus Afrika, die dann hier fleissig missionieren. Wollen die uns jetzt etwa versklaven?
    Irgendwie hatte ich im Gespräch mit den afrikanischen Pfarrern stets das Gefühl, dass sie sich für eine bessere Welt einsetzen wollen und nicht Europa kolonialisieren möchten...

    Dass man heute alles in Europa aus amerikanischer Perspektive analysieren möchte, macht mir viel mehr Sorgen. Dies führt nicht nur zu einem Identitätsverlust, sondern verhindert auch, dass man die eigentlichen Probleme angeht.
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 11:55
      Highlight Highlight Das Problem liegt nicht unbedingt immer am andern, u. seiner Person, aus andern Ethnischen Konfessionen stammenden Hamiten dunklen Hautfarbe.

      Öko, aus Afrika kommen immer mehr Pfarrer nach Europa bei den Landeskirchen, da es hier in Europa immer weniger Pfarrer gibt.

      Öko, weshalb sollten Pfarrer aus Afrika hierher kommen, die uns nicht versklaven, denn das find ich selbst als unglaublich fortschrittlich in unserer Kultur, statt in ihrer Angst zu leben, vor Identitätsverlust ihre Rassenreinheit, um die sich Öko-Anhänger sich fürchten.
  • Hypatia 28.06.2020 05:28
    Highlight Highlight Es ist schon ernüchternd, mit ansehen zu müssen, wie ein Sektenexperte aus einer hoch komplexen geschichtlichen Angelegenheit eine trübe, fade, braune Suppe zu kochen sich erlaubt, um sich seiner Ideologie treu zu bleiben.

    Dennoch, liebe Leute, auch das ist nur all zu menschlich.
  • Pasionaria 28.06.2020 00:22
    Highlight Highlight Solange wir immer noch in einer religiösen Umwelt leben, hat man die Wahl: zu missionieren oder zu demissionieren.
    Leichte Entscheidung!

  • Heinrich Kramer 27.06.2020 23:06
    Highlight Highlight Niemand hat so gegen Kolonialismus und Rassismus gestellt wie die römisch katholischen Kirche. An den Kardinälen können wir das ganz prima erkennen, wie die Kirche alle Menschen gleich super gut behandelt.

    Schon am 28.März 1960 ernannte Papst Johannes XXIII

    den ersten Afrikaner (Laurean Rugambwas) zum Kardinal.
    Benutzer Bild
    • Pasionaria 28.06.2020 00:58
      Highlight Highlight Heinrich-oh-Kramer
      Vergessen: die mind. 800-jährige Christentums-Geschichte der Missionierung durch Unterdrückung und Kolonialisierung. Spätestens mit den Kreuzzügen paarten sich Macht und Militarismus mit Rassismus und Antisemitismus.
      Weiterhin besteht die Frauenfeindlichkeit der kathol. Kirche
      Erwartet ist immer noch eine konsequente Entschuldigung für die Verbrechen > Hexenverfolgung, Kreuzzüge, gewaltsame Missionierung, Unterstützung von Kriegen. Hingegen wird mit der Ausgrenzung von Frauen und Homosexuellen und ganzen Bevölkerungsgruppen aufgrund rassistischer Vorurteile weitergefahren.
    • Heidi Weston 28.06.2020 01:27
      Highlight Highlight @Heinrich der Verblendete
      Und warum war noch nie ein Afrikaner oder Asiate Papst?
      Ja es gab einen aus Afrika und sieben aus Syrien, diese Päpste waren alle aus den Jahren 300 bis 1000 nach Christus und kamen aus dem Römischen Reich. 95% der Päpste sind Italiener. Das ist Rassismus pur für die Weltweit grösste Religion der Welt.
      Benutzer Bild
    • Ökonometriker 28.06.2020 07:44
      Highlight Highlight Der war bei weitem nicht der Erste... wir hatten vor dem Zusammenbruch des römischen Reiches mehrere afrikanische Päpste.. und die wurden nicht aus political correctness, sondern wegen ihrer Fähigkeiten gewählt. Danach folgten 1000 Jahre mit fast ausschliesslich italienischen Päpsten. Erst mit dem Polen Johannes Paul II änderte sich das im 20. Jh.
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  • Ein Biss~Loin 27.06.2020 23:04
    Highlight Highlight Einen Fluch aussprechen über jene die eine andere Auffassung haben, mit dem endgerichtlichen Verurteilen u. Drohen, die den ihren Glauben nicht kennen, wiederspricht sich dem, nach Geheiss, dass niemanden Verflucht werden darf, wo doch Glauben, relative frei zu entscheiden ist, u. wegen unverständigen Haltung, niemals u. nicht zu verfluchen ist.

    Die Predigen als Eingabe im heiligen Geist, sind oft vielfältig, u. pervers, weil es inhaltlich nur das streift, was als vermeintlich nützliche Stütze, die Zuhörer als Zitat der Unfehlbarkeit seiner Predigt wiedergibt u. rhetorisch fundiert, was sonst wie eine Sandburg zerfallen würde.
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 08:40
      Highlight Highlight Der Prediger behauptet, das was er verkündet, aus Eingabe des Geist Gottes ist, u. das nur so für sich auslegt, dass es ihm nützt, u. ansonsten lässt die übrigen Themen der Menschennähe aus, u. widmet sich erträglichen Einträge zu, die im eingegebenen Bibelversen, seine Haltung bestätigt.

      Das was der Prediger von der Kanzel ruft, gilt von der Gemeinde Gottes, als unfehlbar, da es das Wort Gottes ist, das dem Prediger eingegeben ist, und so tun u. walten kann wie er es damit die Gutgläubigen, damit irreführen kann, u. ihrer Einfältigkeit für sein Vorhaben benützen kann.

      Denn nur fröhliche Geber hat Gott lieb Quo Vadis
  • Kubod 27.06.2020 22:09
    Highlight Highlight Das war doch schon immer klar.
    Den armen Neggerlis die einzig richtige Ideologie und Denkweise beibringen.
    Mit BH und langen Hosen als neue Stammeskleidung, weil sexuelle Verklemmtheit normal ist und alles andere unchristlich.
    Meine Fresse. Wie krank der Scheiss ist, wird erst jetzt so langsam einer grösseren, sich von diesen Dogmen befreienden Masse bewusst.
    Das Buch "Der Da Vinci Code" hätte Dan Brown noch vor wenigen Jahrhunderten auf den Scheiterhaufen gebracht.
    • BVB 27.06.2020 23:44
      Highlight Highlight Wenn du siehst worum es im Christentum geht, erkennst du dass eine Ideologie verbreiten nicht das Ziel ist, sondern den Menschen zu helfen Gott kennenzulernen.
    • Kubod 28.06.2020 13:35
      Highlight Highlight @BVB
      Gott?
      Alle Menschen, die man missioniert hat, hatten vorher schon ihren Bezug zu Gott.
      Man hat sie durch Mission einfach auf Linie gebracht und aus ihnen z.B. in Südamerika "spanische Christen" gemacht. Viele suchen heute nach ihren Wurzeln. Alles was damals verboten und tabooisiert wurde. Die Schamanen in Südamerika, die Keltischen Bräuche im Norden. Island hat heute wieder eine Elfenbeauftragte. Viele Menschen emanzipieren sich von Dogmen und suchen nach dem Ursprung ihrer Spiritualität.
      Menschen finden ihre Spiritualität wieder ausserhalb eines grossen, teuren Gebäudes genannt Kirche.
  • ujay 27.06.2020 18:51
    Highlight Highlight Hier in Thailand gibts sogar spezielle Visa für westliche MissionarInnen. Vor meinem Haus ist auch mal ein etwa zehnköpfiges Rudel aufgetaucht....hab dann meinen Wachhund rausgelassen; ui, sind die gerannt:-))))))
  • Michael Bamberger 27.06.2020 15:28
    Highlight Highlight Da der Rassismus in der Abgrenzung der eigenen Gruppe von Fremdgruppen wurzelt und auf völlig haltlosen Aussagen wie:

    "Du betest den falschen Gott an, denn nur mein Gott ist der richtige",

    basiert, stehen missionierende Religionen auf einem ideologisch rassistischen Fundament (z.B. Christentum und Islam)

    Dass z.B. der biblische Jesus all jene Menschen zur Hölle wünscht, die seinen Lehren nicht folgen, zieht sich bekanntlich wie ein roter Faden durch das NT; ein praktikables Mittel, denn es dient sowohl als Stärkung der Gruppenidentität wie auch des Selbstwertgefühls.
    • Waseli 27.06.2020 17:54
      Highlight Highlight Nun ja, ich denke Rassimus ist dafür der falsche Begriff.
      Zumal das ursprüngliche Ziel war eine Glaubensgemeinschaft mit gleichen Rechten über mehrere Länder zu streuen und auszuweiten.
      Diskriminiert wird d.h. nicht über das äusserliche gegebene Erscheinungsbild des Körpers sondern über die geistige Haltung.
      In der späteren Kolonialisierungszeit wurde aber durchwegs auch die Bibel für rassistische Nutzen gedeutet (vor allem Noah und der ganze Abstammungsmythos).
    • Maracuja 27.06.2020 21:07
      Highlight Highlight @Michael

      So wie du Rassismus definierst, hast du natürlich Recht. In der BLM-Bewegung gibt es aber Stimmen, die eine solch weite Definition ablehnen. Frau Addo hat z.B. in der Sendung Arena deutlich gesagt, dass sie Rassismus als Synonym von Diskriminierung unterschiedlichster Art ablehnt. Deine Definition wirft auch die Frage auf, wo es Gemeinschaften gibt, die komplett ohne Abgrenzung gegen aussen auskommen.
    • bbelser 27.06.2020 22:04
      Highlight Highlight @Michael Bamberger:
      Worauf basiert deine Wahrnehmung, "dass z.B. der biblische Jesus all jene Menschen zur Hölle wünscht, die seinen Lehren nicht folgen"?
      In meiner Wahrnehmung des NT interessiert es Jesus keinen Pfifferling, ob die Menschen, denen er begegnet, seinen Lehren folgen, sondern nur, ob sie in der Begegnung mit ihm Ganzwerden, aufrechten Gang und Befreiung erfahren.
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  • Joe Smith 27.06.2020 14:43
    Highlight Highlight Das Wort «Naturvolk» ist auch rassistisch.
    • Alienus 28.06.2020 10:52
      Highlight Highlight Joe Smith

      Um es auf die Spitze zu treiben:

      „Naturvolk, n. ein Volk im Stande der Natur: alle Naturvölker, die wir Wilde nennen.

      Deutsch. Wörter Buch, Brüder Grimm, 1838

      Ist zwar fast 200 Jahre her, aber passend, denn „Wilde“ meint Menschen, welche im Wald leben.

      Ist doch logisch!?

      Oder etwa doch eine Beleidigung!?

      Oder was!?

      ????
  • Lucida Sans 27.06.2020 13:53
    Highlight Highlight Alles schön und gut. Bin wirklich kein Fan des Christentums. Aber tun wir doch nicht so, als wären die Menschen zuvor in einem reinen, schönen und unschuldigen Zustand gewesen. So nach der Vorstellung des „edlen Wilden“. Ich möchte nicht wissen, welche brutalen Bräuche zuvor zuvor gegolten hatten.

    Sicher nicht überall, aber wahrscheinlich war das Christentum für nicht wenige Menschen das kleinere Übel.
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 14:58
      Highlight Highlight Lucida Sans, das Christentum ... das kleinere Übel, was den sonst noch, denn dieses Übel ist zu gross um es zu übersehen!?
    • bbelser 27.06.2020 18:00
      Highlight Highlight Für ganz viele Menschen war und ist das Christentum auch eine befreiende, aufrichtende und gemeinschaftsstiftende Erfahrung. Du glaubst doch nicht etwa, dass Milliarden Christen besonders in freien und aufgeklärten Demokratien bei ihrem Glauben bleiben, weil sie dauernd mit irgendwelchen Strafen dazu gezwungen werden. Das narrativ der religiös geknechteten Massen mag im Hirn einiger eindimensional denkender Atheisten funktionieren. Die Realität ist aber, wie so oft, überraschend anders, vielfältig und divers.
    • Ein Biss~Loin 28.06.2020 09:05
      Highlight Highlight bb, du mit deiner rosaroten Brille, hast mir mit deim Puzzlespiel deinen narkotischen Vers'chen-schmalz-Theorie, schon ganz genervt,

      die du andern um die Ohren wirfst, mit mission-närrischen Getue, damit du damit die Welt retten willst, indem du fürs Missionieren dich hingibst, um andere deinen Fluch von dem Mission- närrischen Drangsal zu erlösen, indem man zu deiner Ideologie sich bekehren lässt.
  • Dani B. 27.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Ich will die Schuld der Kirchen nicht schönreden. Aber gerade aus Afrika hörte ich mehrmals die Meinung, dass ihr Glaubenssystem früher noch viel kruder und gefährlicher war: Glaube an Verhexung, Böser Blick, Genitalverstümmelung...
    Dann doch lieber der Koran.
    • Waseli 27.06.2020 18:01
      Highlight Highlight Und auch Menschen die an Allah glauben glauben teils gleichzeitig an an Verhexung und schwarze Magie. Die Genitalverstümmelung hat besteht ja auch weiterhin in den neuen Glaubensrichtungen.

      Einzig wurde die bestehende Hierarchie aufgebrochen, nur dass sich später wieder eine Hierarchie etablierte.
      Ein Vorteil kann sein, dass bestehende, verfeindete Stammesstrukturen aufgeweicht wurden.
  • Georges Sugarless 27.06.2020 13:38
    Highlight Highlight Mit keiner Silbe hat Jesus zum Kolonialismus aufgerufen. Dass es Missionare gab (gibt) welche sich unrechtmässig bereichern oder unterdrücken, geschah aus menschlichen Werten. Wenn Menschen andere Menschen ausnützen, unterdrücken oder beherrschen, hat nichts mit dem Evangelium (die frohe Botschaft Jesus) zu tun, sondern nur mit der menschlichen Natur, bzw. Gier, Macht oder Neid. Leider auch im Namen Jesus.
    Wer die Bibel kennt, weiss dass Nächstenliebe in Sinne von Jesus Christus, Gnade, Annahme, Hilfe und Liebe bedeutet. Alles andere wurde in seinem Namen falsch interpretiert und praktiziert.
    • Oxymora 27.06.2020 14:47
      Highlight Highlight Soso

      „Wer die Bibel kennt, weiss dass Nächstenliebe in Sinne von Jesus Christus, Gnade, Annahme, Hilfe und Liebe bedeutet.“

      Hätten wir ohne Bibel / ohne Jesus,

      keine medizinische Hilfe,

      keine Kindergärten,

      keine Schulen,

      keine Spitäler,

      keine Behindertenheime,

      keine Rettungshubschrauber,

      keine Fonds für wettergeschädigte Bauern

      etc. ?

      Wurde das alles im finsteren Mittelalter von christlichen weltumspannenden Hilfswerken Erfunden?
    • bbelser 27.06.2020 15:11
      Highlight Highlight Rassisimus und Kolonialismus lassen sich ganz sicher nicht auf Jesus oder die frühe Jesus-Bewegung zurückführen. Anders ist das spätestens dann, als das Christentum zur verordneten Staatsreligion wird, also umgebaut wird in eine herrschaftsstabilisierende Einheits-Ideologie. Da geht es dann um Machtpolitik, Teile und herrsche, Brot und Spiele und eine bürokratische Priester-und Opfer-Religion zur Beruhigung der Massen. Es geht dann nicht um einzelne irregeleitete Missionare, sondern um das Benutzen von Religion zum Zweck der Machterhaltung.
      Statt billigem Verdammen wäre heute Lernen angesagt.
    • Oxymora 27.06.2020 15:38
      Highlight Highlight @bbelser

      Rassismus lässt gewiss nicht auf Jesus zurückführen.

      Das schon eine grosse Gemeinsamkeit die sich Jesus mit dem rosafarbenen unsichtbaren Einhorn teilt.

      Gefällt mir dass Sie den Nutzen von Religion entdeckt haben.

      Und was lernen Sie daraus?

      Ich vermute Sie werden hier im Blog weiterhin Religion schön reden.


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  • Ein Biss~Loin 27.06.2020 13:09
    Highlight Highlight Bei freien religiösen Gruppierungen, gelten Mitglieder, aus von ihnen geächteten Glaubensgemeinschaft, die sich bekehrt haben, als Gläubiger dritten Klasse, also immer noch nicht gleichberechtigt, sondern als zurückgeblieben, werden diese zurückgestellt, in ihrer Ehre u. Abstammung, u. selten gibt es in der Schweiz, bekehrte aus andern Ethnischen Herkunft.




    Den Kannibalen war das Essen von Menschenfleisch keine Religion, sondern ein Aberglaube, dass Fleischessen Stärke gibt.

    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 14:01
      Highlight Highlight Fundamentalistisch ist der Gegensatz von Toleranz, u. Intoleranz ist der Gegensatz von freien Glaubens, u. unter Noas Bruderschaften differenziert wird, wo Semiten als Verräter, u. Hams als Verfluchte hingestellt werden, u. die von den Japhetiten bevorzugten, als von ihren Jesus auserwählten, aus dem Heidentum der Japhetiten bekehrten Christen, als mit der Taufe konfirmiert wird, das auch im späteren Lebensabschnitt.
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 14:15
      Highlight Highlight Das macht die Christen zu Rassisten, weil diese Inhalte entsprechend ihrer germanischen Übersetzung, als Wurzel des Nationalsozialismus ist, denn woher kommt sonst dieser Glaube!?
    • BVB 27.06.2020 23:56
      Highlight Highlight "Bei freien religiösen Gruppierungen, gelten Mitglieder, aus von ihnen geächteten Glaubensgemeinschaft, die sich bekehrt haben, als Gläubiger dritten Klasse, also immer noch nicht gleichberechtigt, "
      Nicht in meiner FEG.
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  • SyWe 27.06.2020 12:23
    Highlight Highlight Wehret den Anfängen auf North Sentinel!
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    • Oxymora 27.06.2020 16:07
      Highlight Highlight @SyWe

      Vielleicht leben die dort voll unkeusch, hassen und bekämpfen sich Tag täglich gegenseitig, weil sie noch nie von Jesus Christus gehört haben.
    • SyWe 29.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Das passiert leider mit oder ohne Jesus!
  • Herbibi 27.06.2020 11:56
    Highlight Highlight Gewiss hat die Missionierung, die seit dem 15. Jahrhundert von Europa ausging, kolonialistische Züge.
    Doch die Missionierung am Anfang der christlichen Geschichte war das gerade Gegenteil: die Grenzen wurden überwunden. alle Hautfarben und alle sozialen Schichten galten in der christlichen Gemeinde gleich viel. Es gab nicht mehr Juden noch Griechen nicht mehr Römer oder Barbaren, sondern alle waren Kinder gottes. Das übersieht Herr Stamm , ist es absichtlich aus Hass gegen das Christentum oder ist es unabsichtlich aus Unkenntnisder Geschichte?
    • Heidi Weston 27.06.2020 13:35
      Highlight Highlight @Herbibi

      Unter Theodosius I. wurde 380 und 391/392 das nicänische Christentum zur alleinigen Staatsreligion erklärt und die heidnische Religionsausübung unter Todesstrafe gestellt.
      Im „Blutgericht von Verden“ Aus dem Jahr 782 von Karl des Grossen steht:
      8. Sterben soll, wer Heide bleiben will und unter den Sachsen sich verbirgt, um nicht getauft zu werden oder es verschmäht, zur Taufe zu gehen.

      1045 kam es zur grossen Kirchenspaltung (das grosse Schisma)

      Eine sehr naive Einstellung. Mensch bleibt Mensch, auch Urchristen hatten gute und schlechte Charaktereigenschaften.

    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 13:43
      Highlight Highlight Herbibi, das ist theoretisch darum ist das Zitat nicht glaubwürdig, denn andere Quellen, aus demselben Buch, u. auch andern Quellen der Antiken, aus den widersprüchliches zu entziffern gibt, was in mehreren Schriften bestätigt wird.
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 22:38
      Highlight Highlight Die Nächstenliebe ist nicht wie es als Kontext aus der Bibel, von Schriftgelehrten zu verstehen gegeben wird, wegen den Falschauslegungen. Wenn Toleranz grossgeschrieben würde, sehe das Christentum ganz anders aus.

      Kein Jota wird vergehen bis ich wieder komme, kann das wirklich wahr sein, dass nicht ein Buchstaben verblasst, u. gewisse Seiten rausgefallen, u. falsch platziert angepasst wurden, so wie beim NT, u. den ägyptischen Hieroglyphen, die nur teilweise zu entziffern sind, da von Umwelteinflüsse die Schriftzeichen zerstört sind.

      Selbst bei den Qumran - Schriften ist nicht alles vollständig entziffert worden, da noch einige Teile fehlen, oder nicht vollständig gefunden ist.
  • karl_e 27.06.2020 11:18
    Highlight Highlight Jetzt schreibt auch der Herr Stamm von "People of Colour". Was heisst "Leute von Farbe"? Sind diese Leute rot, grün, gelb, lila oder gar blau? Das sind doch ganz einfach Dunkelhäutige Menschen, von Latte bis Espresso.
    • Rabbi Jussuf 27.06.2020 14:38
      Highlight Highlight karl_e
      Es geht doch nur darum noch aufs letzte Trittbrett des davonbrausenden BLM-Zuges aufzusteigen.
    • Share 27.06.2020 15:36
      Highlight Highlight @ka
      Ich bin eher so der Espresso Typ, bezeichne mich von Natur aus als Blau, obwohl ganz viel Lila in mir habe.
    • Pasionaria 28.06.2020 01:05
      Highlight Highlight Rabbi
      ??
      Komische, ungefragte Stellungnahme??
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  • bbelser 27.06.2020 11:14
    Highlight Highlight Lieber Hugo Stamm,
    das ist mir eine zu einseitige und pauschalisierende Betrachtung unserer geschichtlichen Entwicklung. Ich halte das für problematisch, weil wir aus einseitiger Geschichtsanalyse nichts lernen werden.
    Von Jesus lässt sich mitnichten eine Anweisung zu rassistischen Übergriffen ableiten. Bei ihm steht freie Annahme, Befreiung aus religiösen Zwängen sozialen Ausgrenzungen im Zentrum seines Handelns.
    Das gilt gemäss Paulus allen Menschen: "Da ist weder Jude noch Grieche, da ist weder Sklave noch Freier, da ist nicht Mann und Frau. Denn ihr seid alle eins in Christus Jesus."

    • You will not be able to use your remote control. 27.06.2020 14:43
      Highlight Highlight Das Dilemma sieht man schön in diesem Vers: Die Toleranz wird mit dem Fremdgötterverbot an eine Bedingung geknüpft.

      Wieso sagt er nicht: "Denn ihr seid alle eins!"
    • Rabbi Jussuf 27.06.2020 14:47
      Highlight Highlight bbelser
      Du verstehst das nicht ganz.
      Wer die Begriffe "Postkolonialismus", "Antirassismus", oder "PoC" nicht kennt ist automatisch ein "struktureller Rassist". Darum ist Paulus ein "Rassist", ganz egal was er sonst noch gesagt haben mag.
      Alt und weiss war er auch noch!
    • bbelser 27.06.2020 15:00
      Highlight Highlight @You will not...:
      Das ist ziemlich gesucht. Natürlich ist bei den jungen Christengemeinden, an die Paulus sich wendet, Christus das alle Verbindende. In dieser Verbundenheit "in Christus" ist die Gemeinschaft weit offen über alle Grenzen hinweg: Nationalität, Geschlecht, religiöse und ideologische Herkunft, ökonomische Situation, gesellschaftlicher Status, all das ist aufgehoben in der frühen Jesus-Bewegung. Durch den Rückgriff auf die Anfänge bekräftigt können Christen dies heute als zentralen christlichen Wert behaupten und leben.
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  • Oxymora 27.06.2020 11:08
    Highlight Highlight Ob Mission und Handel oder Gold und Seelen, egal was Vorrang hatte, die zu Bekehrenden konnten Ihren freien Willen benutzen und sich zwischen Schwert und Bibel / Koran entscheiden.

    Und wenn Priester Kinder kauften, so war es angeblich nur um sie taufen.

    Gott ist gewiss nicht rassistisch.

    Warum er z.B. in Jeremiah 13,23 das Wort “Mohr“ diktiert hat, anstelle von “Mensch“ ist einfach unergründlich.

    Kann der “Mohr“ einfach die Hautfarbe wechseln?
    Kann der “Mohr“ plötzlich gut sein?
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    • Rabbi Jussuf 27.06.2020 12:40
      Highlight Highlight Der lateinische und der griechische Gott haben anstelle von "Mohr" "Aethiops" diktiert.
      Den "Mohren haben wir Luther zu verdanken.
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Die Söhne Hams aus Noas Wurzeln, gelten seit dem Mittelalter laut dem Genesis, als die von Gott verdammten, die deshalb dunkel sind, u. deshalb auch aus dem NT, ihr Gott der Christen, die Söhne Hams, zur Sklaverei verdammt hat, das als solches aus dem AT bestätigen soll.

      Mohr, respektiv den Kuschiten die Enkel Noas, von Hams Kinder, galten zu selbst ausgelegten Bibel-Passagen, ihre Nachkommen, zu Gunsten der Sklaverei u. entsprechend ihren Haltung, nach belieben handhaben u. handeln.

      Selbst in den Paulus-Briefen wird Sklaverei akzeptiert!
    • Georges Sugarless 27.06.2020 12:47
      Highlight Highlight Je nach Übersetzung, heisst es auch „dunkelhäutiger Mensch“, „Schwarzer“ oder „Kuschit“. (Kusch = damalige Bezeichnung fürs heutige Aetiopien)
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  • Share 27.06.2020 10:49
    Highlight Highlight Die DNA in die Waagschale zu werfen, zeugt von der Vereinnahmung der Wissenschaft für niedere Beweggründe. Da ist eher von Prä-darwinistischem Denken auszugehen. Anstelle von religiöser Kolonialisierung ist über Missionierungen im Windschatten des Imperialismus zu disputieren. Dasselbe gilt für den Rassismus im Zusammenhang mit Apartheid und da wirkt der Machthebel noch immer. Die Archive sind nach wie vor geschlossen.
  • Chris157 27.06.2020 10:41
    Highlight Highlight Die menschliche Haltung des Besser-Sein-Wollens und mangelnder Respekt vor anderen ist der Ursprung von Rassismus. An diesem Respekt mangelt es auch beim Christen-Bashing von Hugo Stamm. In der DNA des Christentums ist die Überzeugung, dass es nicht auf die Rasse, Geschlecht und Klasse draufankommt (vgl. Paulus in Galater 3,28). Es gibt viele Beispiele von Missionaren, die sich mit Afrikanern, Indern, etc. gegen die Kolonialherren solidarisiert haben. Die Ethnologie hat erkannt, dass Bibelübersetzungen der erfolgreichste Weg sind, Sprache und Kultur eines Volkes zu erhalten. Differenzierung!
    • Share 27.06.2020 12:03
      Highlight Highlight Aha, darum gibt es ds Nöie Teschtamänt uf Bärndütsch?

      Nochmals, die Vereinnahmung der Wissenschaft ist Kriegstreiberei. Letztes mal waren es Geschwüre, dieses Mal die DNS.
    • Amateurschreiber 27.06.2020 12:53
      Highlight Highlight Auch Paulus:
      - "Wenn jemand den Herrn nicht lieb hat, der sei verflucht." 1. Kor 16,22
      - "(Die Juden) die sowohl den Herrn Jesus als auch die Propheten getötet und uns verfolgt haben und Gott nicht gefallen und allen Menschen feindlich sind" 1.Thessalonicher 2,15
      - " Denn ein Mann braucht sich zwar nicht das Haupt verhüllen, weil er ein Bild und Abglanz Gottes ist; die Frau aber ist ein Abglanz [des] Mannes" 1 Kor 11,7
      - "Alle, die als Sklaven unter dem Joch sind, sollen ihre Herren aller Ehre wert halten, damit nicht gegen den Namen Gottes und die Lehre gelästert werde". 1.Tim 6.1
    • Share 27.06.2020 13:05
      Highlight Highlight Vom Saulus zum Paulus. Da ist wohl einiges von der römischen Kriegstreiberei hängen geblieben.
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  • Regas 27.06.2020 10:39
    Highlight Highlight Wenn schon Sektenblog dann müssen auch die Glaubensinhalte der Naturreligionen angeprangert werden. Frauen wurden unterdrückt und waren oft leibeigene der Häuptlinge. Die Afrikaner haben gegen gegnerische Stämme gekämpft und die Unterlegenen versklavt, die waren untereinander keinen Deut besser als unsere vorfahren (Kannibalen). Die ersten die die Sklaverei abgeschafft haben waren die Christlichen Nationen. Müssen jetzt die letzten 2000Jahre zu Ungunsten der Christen aufgearbeitet werden? Die ewigen rückwärtsgewandten Anschuldigungen bringen nichts, Zukünftiges ist massgebend.
    • GetReal 27.06.2020 11:12
      Highlight Highlight @regas: Whatsaboutism hilft nicht; noch wichtiger ist aber, dass die Naturvölker nicht missionieren und uns ihre Praktiken aufzwingen wollen.
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 11:26
      Highlight Highlight Regas, warum muss immer denn die Begebenheiten im christlichen Sektor, gleich andern zugeschrieben werden, ist doch die christliche Religion die blutigste. Will man da von sich ablenken, wenn man anderen Glauben schlecht macht, wenn Kannibalismus die keine Religion ist, mit andern Glaubens verbindet.

      Querulierend auf solches, find ich verwerflich!


      doch als grösste Religion, ist das Christentum, das blutigste unterandern, bei ihrer globalen missionieren.
    • Regas 27.06.2020 12:09
      Highlight Highlight Kannibalismus gehört sehr wohl zu den Religiösen Riten, der Glaube das der Verzehr eines erkämpften Hirnes die Intelligenz erhöht. Viele kleine Stämme die blutig gegeneinander kämpfen können einen ganzen Kontinent betreffen. Sklaverei war bis vor etwa 150 Jahren ganz normal, aber nur bei den Christen wohl nicht?
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  • Ein Biss~Loin 27.06.2020 10:38
    Highlight Highlight Wo bleibt die *Toleranz gegenüber den Andersgläubigen, die auch ihren Glaubens akzeptiert werden dürfen!'

    Missionieren aber wie denn, wenn sich frei entscheiden, durch immerwährenden anpöbeln, dazu genötigt werden, ihren Glauben abzulegen, u. sich einer ihren fremden patriarchalischen Glaubens anzunehmen.

    Wo bleibt denn da den freien Glaubensfreiheit, wie es in der Schweiz proklamiert wird!?

    Seit doch ein bisschen *tolerant, u. lasst auch andern Glauben gelten, der frei vertreten werden kann, ohne deswegen drangsaliert zu werden!

    *Akzeptanz
  • Nelson Muntz 27.06.2020 10:08
    Highlight Highlight Jede religiöse Ausbreitung ist rassistisch und kolonial begründet. Auch die Ausbreitung von der Arabischen Halbinsel bis nach Afrika und Indonesien war ein rassistischer Akt.
    • Rabbi Jussuf 27.06.2020 10:17
      Highlight Highlight So wie du das sagst, ist alles rassistisch, ganz egal, was auch immer man macht.
      Danke für diese Inflation eines Begriffes.

      Es gäbe tatsächlich rassistische Tendenzen im Islam zu betrachten. Nur haben die mit dem bereits abgelaufenen Rassismus-Hype nichts zu tun und sind hier auch nicht das Thema.
    • rodolofo 27.06.2020 13:41
      Highlight Highlight Ich würde eher von einem "Kultur-Rassismus" sprechen.
      Die "primitiven Wilden" sind in der Sonntagsschule willkommen, wenn sie Blasrohre, Pfeil und Bogen an der Garderobe abgeben, auch noch den Nasenring ablegen, artig und mit gekämmten Haaren stillsitzen, während der Priester die frohe Botschaft von der Nächstenliebe und davon, dass wer seine Kinder liebt sie züchtigt, usw. erzählt und sie dem Priester dorthin folgen, wo er sie haben will...
  • Maracuja 27.06.2020 10:03
    Highlight Highlight Die christliche Mission war in der Vergangenheit oft unglaublich brutal, heute ist sie vor allem aufdringlich. Alle Völker zu missionieren ist per se ein kolonialistisches Anliegen, das Zusammenarbeit von Mission und europäischem Kolonialismus wenig erstaunlich. Die Schlussfolgerung, dass Mission auch rassistisch ist, scheint mir aber nicht so eindeutig. Christentum und Islam sind universale Religionen, jeder kann sich anschliessen, wenn er ein Glaubensbekenntnis ablegt. Niemand ist aus rassistischen Gründen ausgeschlossen. Zwangschristianisierung fand auch in manchen Regionen Europas statt.
    • Rabbi Jussuf 27.06.2020 10:25
      Highlight Highlight Weder im Christentum noch im Islam ist Rassismus begründet. Kolonialismus im Christentum auch nicht, dafür aber im Islam.

      Es sollte bekannt sein, dass chr. Missionen in der Kolonialzeit oft auch einen mildernden Charakter hatten.
    • bbelser 27.06.2020 11:27
      Highlight Highlight Mission als kolonialistisches Instrument ist in der Kirchenpolitik der jeweiligen Zeit begründet, aber keineswegs im christlichen Ursprung. Christen haben das Vorgehen der eigenen Kirche auch immer wieder kritisiert und versucht, die kolonialistischen Grausamkeiten zu verhindern. Meistens sind sie leider gescheitert. Unterschlagen sollte man auch nicht, dass in kath. Institutionen seit den 60er Jahren Selbstreflexion und Selbstkritik zu einer Neuausrichtung der Mission hin zur Entwicklungszusammenarbeit führten. Leider nicht durchgängig, bleibt weiterhin viel zu tun...
    • Maracuja 27.06.2020 21:46
      Highlight Highlight @Rabbi Jussuf: Es sollte bekannt sein, dass chr. Missionen in der Kolonialzeit oft auch einen mildernden Charakter hatten.

      Nun ja der Islam wurde auch nicht ausschliesslich mit dem Schwert verbreitet. Angesichts der enormen christlichen Verbrechen z.B. während der Conquista, ist es m.E. problematisch, wenn man vor allem auf den mildernden Charakter gewisser Missionen hinweist.
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  • Rene Goeckel 27.06.2020 10:02
    Highlight Highlight Missionare, die an meiner Tür klingeln, sollten sich stets das Schicksal von John Allen Chau vor Augen halten.
    • karl_e 27.06.2020 11:25
      Highlight Highlight Sei nicht so brutal zu diesen verwirrten Geistern.
    • bbelser 27.06.2020 11:34
      Highlight Highlight Manche von uns scheinen in Missions-Hotspots zu leben. Die letzten "Missionare", die bei mir vor der Tür standen, waren Zeugen Jehovas und Mormonen in den 90er Jahren.
      Seither hat das aufdringliche Verwickeln in fruchtlose Gespräche nach meinem Empfinden gewaltig abgenommen.
      Vielleicht war ich aber auch so abschreckend in meinem Beharren auf vernünftiger Argumentation, dass seitdem irgendwelche missionarischen Gaunerzinken die Überzeugungstäter fernhalten...
    • Amateurschreiber 27.06.2020 13:11
      Highlight Highlight Verkehrte Welt:
      Die Gläubigen um mich herum erzählen jeweils, wie sie die Zeugen Jehovas vetreiben: Sie drohen mit der Polizei, Baseballschlägern, dem Hund etc. Einer hat sogar mal mit dem (ungeladenen) Karabiner gedroht.
      Ich als Atheist dagegen finde es interessant zu erfahren, was andere Menschen für Ansichten haben und fange an mit ihnen zu diskutieren.
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  • Ein Biss~Loin 27.06.2020 10:00
    Highlight Highlight Wenn Blitze vom Himmel fahren, denn das nicht ohne Grund, weil man sich der Meinung nicht einig ist, oder weil man andersdenkende ungläubige nicht akzeptieren will, u. deshalb verstehe ich nicht, warum man immer noch missionieren will, wenn die Botschaft das dadurch ausstrahlt, nicht eine friedliche Gesinnung wiedergibt, sondern eine befeindete, die alles andersgläubige abwertet u. als heidnisch von Gott verdammt verurteilt, die man mindere Rasse mit andern Glaubens als die Heiden, platziert werden, u. das solange bis ihnen missionarisch eines mit Erfolg über die Kappe bekehrt hat.
  • Neruda 27.06.2020 09:45
    Highlight Highlight Dass sich Schwarze über Kolonialismus erzürnen, aber gleichzeitig immer noch ihrem grössten Erfolgsimport nacheifern verstehe ich sowieso nicht. So wird's nie was mit der Emanzipierung.
    • Maracuja 27.06.2020 10:52
      Highlight Highlight @Neruda: So wird's nie was mit der Emanzipierung

      Ach Europäer wollen wieder mal sagen, wo‘s lang geht. Zuerst kam der europäische Kolonialist mit der Bibel. Heute haben die Europäer den Atheismus im Angebot und wundern sich, dass diese Errungenschaft nicht begeistert aufgenommen wird. Auf die Ausbeutung anderer Kontinente will man selbstverständlich nicht verzichten, aber die Armen sollen doch bitte schön genauso denken, wie die Profiteure im reichen Norden.
    • bbelser 27.06.2020 12:15
      Highlight Highlight Da weiss aber einer ganz genau, was "die Schwarzen" alles falsch machen...
  • irgendwie so: 27.06.2020 09:44
    Highlight Highlight Die berechtigte Kritik am ungeheuerlichen Missionsgehabe mit historisch-wissenschaftlich imho unhaltbaren (und imho sehr billigen) Begründungen belegen zu wollen, dient der Sache nicht unbedingt.
    Und Sie unterschlagen zudem, dass das Christentum und auch die Missionsgeschichte vielfältiger ist als nur der zentral-europäische Ansatz, auch wenn es dieser ist, der bei uns natürlich im Vordergrund steht.
  • irgendwie so: 27.06.2020 09:44
    Highlight Highlight "Jesus rief also im Namen Gottes zum Kolonialismus auf." WTF?!?
    Wirkungsgeschichtlich mag diese Aussage dann so benutzt worden sein, aber historisch ist diese Aussage Mumpitz.
    Erst das Zusammengehen von Macht und Religion ermöglichte die Exzesse der Missionierungen. Die Kirche hat sich korrumpieren lassen und sich imho weit davon entfernt von dem, was Jesus gemeint haben könnte. Zwischen dem, was Matthäus als Missionsauftrag verstanden hat und dem was andere daraus gemacht haben, besteht ein grosser Unterschied.
    • _kokolorix 27.06.2020 12:49
      Highlight Highlight Die Kolonialisierung hatte immer sehr stark auch missionarische Züge und stützte sich letztlich auf die Bibel. Aber zugegebenermassen, konnte erst die Verbrüderung von Christentum und Kapitalismus die Welt und deren Bewohner derart brutal ausbeuten, dass wir jetzt ums nackte Überleben kämpfen. Viele der Zwangsmissionierten wiesen schon früh darauf hin, dass dieses rücksichtslose Gebaren ernste Folgen haben wird. Folgen die wir (die Mehrheit von uns) heute erst ansatzweise erkennen. Vorher waren wir viel zu beschäftigt damit, den faulen Ungläubigen christlichen Fleiss aufzuzwingen...
    • TheRealSnakePlissken 30.06.2020 01:30
      Highlight Highlight Sorry, es macht keinen Sinn, irgendeinen reine Lehre von dem, was der historische Jesus wollte, von dem, was die Kirche daraus machte, separieren zu wollen. Schon Paulus - der erste historische belegte christliche Missionar - war besessen von der Mission, nicht nur Juden, sondern auch alle Nichtjuden vulgo „Heiden“ zu „bekehren“.
    • irgendwie so: 30.06.2020 12:52
      Highlight Highlight @RealSnake: verstehe den Einwand nicht. Natürlich macht es Sinn, sich zu fragen, in welchem Umfeld welche Aussage gemacht worden ist.
      Das verhindert die Wirkungsgeschichte einer Aussage nicht, aber es ist nicht dasselbe.
      Sicher, Mission gehört zum Christentum von Anfang an dazu. Aber Mission ist nicht gleich Mission - Paulus und Konsorten haben offenbar mit ihrer Botschaft den Zahn der Zeit getroffen - anders als später (z.B. Kolonialismus) hatten sie keine Machtmittel, um ihre Botschaft zu verbreiten. Müssen begnadete / begeisternde Redner gewesen sein, um diesen Erfolg zu haben.
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  • Hoodoo 27.06.2020 09:25
    Highlight Highlight Danke Hugo Stamm. Dieser Artikel bringt es auf den Punkt.
    Es gehört eine gehörige Portion Ignoranz und Überheblichkeit dazu, sich einzubilden, den alleinseligmachenden Glauben gefunden zu haben.
    Die Geschichte des Christentums, aber auch des Islams, ist geprägt von Kulturimperialismus.
    • rodolofo 27.06.2020 13:02
      Highlight Highlight Sie sind ja auch "Religionen des Krieges", auch wenn sie vorgeben (und das sogar selber glauben!), dem Frieden zu dienen...
      Sie führen Krieg gegen den Teil des Lebens, den sie als "negativ", ja sogar "teuflisch" bezeichnen und darum verdrängen und eliminieren wollen.
      Damit aber "füttern sie den Troll" und züchten Monster, in der Aussenwelt, wie in der Innenwelt...
  • Ein Biss~Loin 27.06.2020 09:08
    Highlight Highlight Der Mensch will immer noch etwas mehr u. höheres, sein, als er wirklich ist, u. deshalb ungläubige heidnischen Völkern, Nationen u. Stämmen zugreift, u. das strahlt letztlich aus dem Christentum ab,

    wo Bekehrten sich als auserwählt u. berufene Gottes ansehen, die auserkoren geistl. christl. Rasse.

    hochmütig u. überheblich u. arrogant, fühlen sich die Christen berufen: >machet euch untertan, u.
    herrscht über alles, ... * u. alles danach, was aus dem ganze AT die Heiden unterdrückt wurden, u. die Christen, auch zu ihrem Recht machen, nach ihrer Fassion;

    der geistl. Waffenrüstung, u. dem zweischneidigen Schwert, das alles richtet, über Mark u. Bein.

    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 09:31
      Highlight Highlight Übrigens so ein Mission-närrische Aktion fiel ich auch zum Opfer, wo mit der rechten Faust, u. die Bibel zur linken Hand, auf mich missionarisch mich übel zugerichtet hat, weil ich seinen Glauben nicht verstanden habe, u. mich keinen Reim daraus machen konnte.

      So entstanden auch früher die Zwangsbekehrungen!
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 09:36
      Highlight Highlight Wie man so sieht, das zweischneidige Blitzen, von den, na wer sagt es denn, wenn nicht schon erraten!?

      Natürlich nur den Sanftmütigen ist das Himmelreich beschert!

    • Hoodoo 27.06.2020 09:47
      Highlight Highlight @Ein Biss...
      Vielleicht erhalten Sie so viele Blitze, weil ihr Schreibstil so wirr und unverständlich ist? Ich verstehe nicht wirklich, was Sie sagen möchten.
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  • Mascarpone 27.06.2020 09:05
    Highlight Highlight Wieder einer dieser unsäglichen Artikel von Stamm, indem er hauptsächlich seinen sektenhaften missionarischen Feldzug gegen alles Christliche weiterführt. Wenn er ein Jesus-Zitat benutzt um Koloniasmus zu begründen, beweist er einmal mehr, dass er das ABC der Evangelien nicht verstanden hat. Solche pauschalen Verurteilungen von Millionen Christen weltweit, offenbaren seine religiöse Arroganz und Intoleranz. Herr Stamm sollte sich einmal um die DNA seines Herzens kümmern, statt ständig billigen Religions-Populismus zu predigen.
    • PeteZahad 27.06.2020 09:44
      Highlight Highlight Dann sind Christen nicht in die ganze Welt ausgeströmt um zu missionieren und tun es immer noch? Mich nervt es wirklich wenn jemand den ich nicht kenne aktiv anspricht und über Gott reden will. Leben und leben lassen oder eben Glauben und glauben lassen. Das Christentum ist nicht gerade dafür bekannt dass es dies befolgt. Die Nächstenliebe gilt oft nur für Anhänger des selben Glaubens.
    • Neruda 27.06.2020 09:51
      Highlight Highlight Hahaha netter Versuch. Kannst dich ja bei deinem imaginären Freund im Himmel beschweren, der diese pöse Beleidigung auch noch zulässt, obwohl er allmächtig ist. Vielleicht will er dich ja ärgern. Gott, dieser pöse Schlingel 😄
    • karl_e 27.06.2020 11:30
      Highlight Highlight PeteZahad, die Nächstenliebe gilt nicht für die Anhänger desselben Glaubens, sondern sehr oft nur für die Anhänger derselben Sekte. Wenn überhaupt.
  • Rabbi Jussuf 27.06.2020 08:48
    Highlight Highlight Aua! Jetzt steigt Hugo Stamm auch noch auf diesen postkolonialistischen Zug auf!

    Das ist mit Abstand der schlimmste Artikel, den ich je aus Hugo Stamms Feder gelesen habe.

    "Jesus rief also im Namen Gottes zum Kolonialismus auf."
    Plakativer geht es wohl nicht mehr!

    wenn man die genannten Missionswerke anprangern will (das vollkommen zu Recht), dann bitte nicht über das Rassismusgetue. Das schadet der Sache nur.
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 11:50
      Highlight Highlight Nicht Jesus hat zum Kolonialismus aufgerufen, sondern die es als solches praktizieren, u. sich durch den Missionsbefehl, für sich abgeändert ausgelegen.
    • You will not be able to use your remote control. 27.06.2020 15:01
      Highlight Highlight > dann bitte nicht über das Rassismusgetue

      Wenn man eine Rassismusanschuldigung schlimmer findet, als Rassismus selbst...
    • Ein Biss~Loin 27.06.2020 15:26
      Highlight Highlight Y w ... , doch zudecken wie ein Feigenblatt, ist auch keine Lösung, wenn es Tatsachen verbirgt, von dem man nicht ableugnen kann!

      Doch eigentlich geht es hier um das hier u. jetzt, u. den Missbrauch von überlieferten Schriften aus vergangenen Epochen, die im Verständnis nicht mehr konform sind, u. den missbräuchlich daraus entstehenden Hygiene- Irrglaubens.
    Weitere Antworten anzeigen
  • talasi 27.06.2020 08:41
    Highlight Highlight Wo Macht ist, lauert Missbrauch. Beispiel: Schule für Indianer, Pine Ridge 1888: Indianerkinder wurden von ihren Eltern weggenommen - häufig gewaltsam - und in staatliche Internate gesteckt zwecks Umerziehung.
    • rodolofo 27.06.2020 12:52
      Highlight Highlight Du kannst auch sagen:
      Das Erziehungswesen zieht auch viele Sadisten an.
      Die arbeiten "mit Zuckerbrot und Peitsche".
      Und irgendwann knallt nur noch die Peitsche...
    • Pbel 27.06.2020 13:15
      Highlight Highlight Du meinst so wie "Kinder der Landstrasse" in der Schweiz? Wie Pro Juventute schrieb «Wer die Vagantität erfolgreich bekämpfen will, muss versuchen, den Verband des fahrenden Volkes zu sprengen, er muss, so hart das klingen mag, die Familiengemeinschaft auseinanderreissen»
    • talasi 27.06.2020 14:28
      Highlight Highlight Nebst all der Zeitdokumente voller Abscheulichkeiten gibt es doch auch immer wieder Mitmenschen,die, unbeeindruckt von Status, Herkunft und Rasse, sich für das Wohl der Gemeinschaft einsetzen - und dies ohne Ausblick nach Ruhm, Ehre und Tantiemen. Es sind nicht selten jene stillen Schaffer unter uns, die durch ihr Wirken Heilbringendes bewirken, ohne sich selbst als Heiler zu bezeichnen.
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  • Neunauge 27.06.2020 08:15
    Highlight Highlight Danke, für desen wichtigen Artikel. Wieviel Leid braucht es noch, bis Religionen endlich überwunden sind?
    • bbelser 27.06.2020 16:08
      Highlight Highlight Religionen überwinden: nein. Reformieren, humanisieren: ja.
      Es geht eine gerade Linie von der Auferklärung und dem durch sie etablierten naturwissenschaftlichen Weltbild zu den Atombomben von Hiroshima und Nagasaki. Ja, zu jeder Art von grausam genutzter Waffentechnologie.
      Müssen wir jetzt Aufklärung, Naturwissenschaft und Technologie überwinden, weil sie auch Leid hervorgebracht haben?
      Oder nochmal andersrum:
      Der Aufklärung haben wir unzählige Segnungen von Wissenschaft und Technologie zu verdanken. Alle Aufklärer waren Christen. Haben wir nun dem Christentum diese Segnungen zu verdanken?
    • fuegy 28.06.2020 18:36
      Highlight Highlight @bbelser Nur weil die Aufklärer in einer christlicheren Zeit gelebt haben und damals Religion die "norm" war, heisst es nicht das sie Christen wie in ihrem Argument angeführt waren. Durch und mit der Aufklärung lehnten sie sich gegen den Religion/Staat Status quo auf und waren wohl eher keine Christen in dem Sinne sonder einfach "Kinder ihrer Zeit".
      Schade das Sie die technologische entwicklung als böse empfinden, denn diese Entwicklung führte uns zum jetzt. Dankdieser Entwicklung war die Welt noch nie so sicher, geringere Sterbensrate von Mutter und Kind u.s.w. Nicht wegen aber tritz Religion
  • Spooky 27.06.2020 07:37
    Highlight Highlight "Und es ist höchste Zeit, dass die jahrhundertelange Geschichte der missbräuchlichen Missionierung öffentlich debattiert und aufgearbeitet wird."

    Einverstanden! Ich werde mich darum kümmern. 💪
  • Lienat 27.06.2020 07:02
    Highlight Highlight Wieder mal ein klassisches Beispiel dafür, wie religiöse Eiferer letzten Endes lediglich ihren eigenen Unglauben unter Beweis stellen. Wenn ihr Gott so allmächtig wäre, wie sie behaupten und wenn er sich daran stören würde, dass es Heiden gibt, dann würde er einen kleinen Funken seiner Allmacht wirken lassen, und die Ganze Menschheit wäre plötzlich auf wundersame Weise zum Christentum bekehrt.
    • _kokolorix 27.06.2020 12:33
      Highlight Highlight Religionen sind stets voller Widersprüche. Nur so braucht es Priester, wäre alles logisch und klar, wären die Chefkasten völlig überflüssig. Wer will denn so was.
      Wenn man die Mühsal des Lebens anschaut, und das Leben von Religiösen ist ganz besonders mühsam, dann kann man den Göttern eine gehörige Portion Sadismus kaum absprechen, insbesondere da sie ja die Macht hätten es sofort zu ändern...
    • Mascarpone 27.06.2020 12:42
      Highlight Highlight Du bringst es auf den Punkt: Liebe und Vertrauen (Glaube) kann man nicht erzwingen, auch wenn Gott die Macht dazu hätte. Darum lässt er uns Menschen die Freiheit an ihn zu glauben oder nicht. Seine Einladung gilt allen Menschen zu allen Zeiten und das ist die Kernbotschaft von Christus.
    • Rabbi Jussuf 28.06.2020 09:03
      Highlight Highlight mascarpone
      Liebe und Vertrauen braucht man nicht zu erzwingen. Eine kleine Dosis Oxytocin reicht vollkommen aus.
      Für einen Gott wäre es durchaus leicht gewesen ein bisschen an der Hormonschraube zu drehen.
      Jetzt müssen wir das auch noch selber machen...
  • rodolofo 27.06.2020 06:39
    Highlight Highlight Wenn das Christentum rassistisch wäre, wie ist es dann zu erklären, dass diese Religion in Afrika und in anderen, südlichen und ärmeren Regionen gewaltigen Zulauf hat?
    Die "Schwarze Madonna" zieht auffällig viele indische PilgerInnen nach Einsiedeln.
    Tatsächlich ist die befreiende Botschaft von Jesus Christus das Gegenteil von Rassismus!
    Die Katholische Kirche weiss sehr gut, wo sie ihre reaktionäre Patriarchen-Basis hat. Und so setzt sich (erfreulicherweise) GEGEN Ausländerfeindlichkeit in der Schweiz ein.
    Heute findet die Missionierung in umgekehrter Richtung statt (Bumerang-Effekt)...
    • Neruda 27.06.2020 09:54
      Highlight Highlight Indem ihre Vorfahren zwischen Tod und Christentum wählen mussten vielleicht? Und die Indoktrinierung heute von klein auf genug stark ist. Aber man kann die gewaltsame Christianisierung auch einfach leugnen.
    • rodolofo 27.06.2020 12:47
      Highlight Highlight @ Neruda
      Ich leugne diese schrecklichen Dinge nicht!
      In den Philippinen das Selbe.
      Und in Mitteleuropa wurden die Kelten ja auch einmal "umerzogen"...
      Nichtsdestotrotz ist die christliche Religion heute Teil von vielen Kulturen, ob es uns passt, oder nicht.
      Im Gegensatz zu evangelikalen Sekten hat die RKK immerhin die Fähigkeit gezeigt, traditionelle Götter-Kulte in Form der Heiligenverehrung zu integrieren.
      Ausserdem hat sie als Weltkirche auch zur Globalisierung beigetragen.
      Militante Linke sehen auch diesen Innternationalismus nicht gern...

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