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Weingläser

Glas über Glas – doch wichtig bleibt, was darin ist. Bild: shutterstock.com

Edvin Uncorked

Brauche ich tatsächlich spezielle Weingläser – oder reicht ein Universalglas?

Madelyne Meyer
Madelyne Meyer

Es ist sind zwei der Fragen, die mir am häufigsten gestellt werden: Spielt Form und Art des Weinglases wirklich eine Rolle? Und kann man je nach Weinglas tatsächlich einen Unterschied bemerken? Meine Antwort: Ja, und sogar mega krass!

Versuche es mal, und schenk dir Wein in einen Plastikbecher ein. Du wirst umgehend einen Termin bei deinem Hals-Nasen-Ohren-Arzt vereinbaren, weil du aufgrund der Becherform rein gar nichts riechen wirst.

Bevor wir zur Wichtigkeit von Gläserformen kommen, will ich noch drei andere Faktoren erwähnen, die auch einen grossen Einfluss auf dein Trinkerlebnis haben.

Der Stiel des Glases

Der Stiel des Glases hat tatsächlich eine Funktion. Anhand des Stils kannst du den Wein besser und eleganter schwenken.

Für alle, die ihren Wein am Kelch (Bauch) halten: Hör sofort auf!

Wenn du den Kelch des Weinglases zum Halten benötigst, erwärmst du deinen Wein, was du wirklich nicht willst, weil wöh.

Ausserdem wirst du höchstens deine Hand und evtl. ein wenig Schweiss oder Handcrème riechen, weil deine Hand sich so nahe an deiner Nase befindet. Auch wöh.

Und zu guter Letzt sieht dein Glas nach drei Schlücken aus, als hätte es ein Baby geknutscht: fettig, schmierig und klebrig.

Und wie ich immer zu sagen pflege:

Lieber einen Suff mit Stil als ein Weinglas ohne Stiel.

Die Dicke des Glases

Auch die Dicke des Glases spielt eine grosse Rolle beim Verkosten des Weines.

Je weniger Glas zwischen dir und dem Wein ist, desto besser, denn so nimmst du mehr vom Wein wahr als vom Glas. Einige Restaurants besitzen Gläser von den Herstellern Zalto oder Gabriel. Trinkst du aus ihnen, wird es dich richtiggehend aus den Socken hauen – vor allem auch, weil die Gläser so leicht sind und du den Eindruck bekommst, den Wein ohne Erdanziehungskraft zu trinken. Schier schwerelose Prachtexemplare!

Die meisten Weingläser bestehen übrigens aus verschiedenen Mineralien wie Quarzsand, Pottasche und Metalloxiden, welche sich bei ca. 1500°C zu einer flüssigen Glasmasse verwandeln. Die genaue Zusammensetzung ist allerdings meist ein Geheimnis der jeweiligen Hersteller.

Schwenken, nicht denken!

Egal ob es sich um Weiss-, Schaum- oder Rotwein handelt, schwenke dein Glas! Das ist essentiell, denn jeder Wein entfaltet sich besser mit Sauerstoff.

Wieso?

Weil sich die Aromamoleküle am Ethanol (Alkohol), welches durchs Schwenken verdunstet, festklammern und so aus dem Glas in deine Nase und in deinen Gaumen kommen. So landen mehr Aromen in deinem Gehirn und der Wein wirkt aufgeschlossener, expressiver. Du riechst einfach viel mehr. Punkt.

Und nun zum Eingemachten.

Die Glasformen

Es gibt Weingläser in Dutzenden von Formen, dazu gemacht, einem Wein das absolute Maximum seines Potenzials zu entlocken.

Für den Anfang empfehle ich ein Universalglas, in dem Weiss- und Rotweine gleichermassen gut zur Geltung kommen. Fast jeder Glashersteller bietet ein solches Glas an.

Wer sich aber mit den Finessen befassen will, dem sei Folgendes empfohlen:

Das Weisswein-/Rosé-Glas

Schmaler Kelch, schmale Öffnung

Für alle Weissweine empfehle ich kleinere Weingläser, die nach oben eine schmalere Form behalten. Ein Ausnahme bilden nur schwerere Chardonnays, die für ihren volleren Körper einen grösseren Kelch zum Entfalten benötigen,

Das Weissweinglas bewahrt florale Aromen vor dem sofortigen Entweichen. Auch kommt die Säure so schön zum Ausdruck.

Ein nicht zu verachtender Vorteil solcher Gläser ist, dass das kleinere Glas mit weniger Oberfläche dafür sorgt, dass der Weisswein kühl bleibt.

Bild

Der Kälte-Verfechter. bild: madelyne meyer

Das Schaumweinglas

Schmaler Kelch, noch schmalere Öffnung

Schaumweine sind prickelnde Weine. Doch sie verfügen auf jeden Fall über mehr als nur Kohlensäure und können Frucht- oder wunderbare Bäckereiaromen aufweisen. Deshalb empfehle ich hier das gleiche Glas wie für Weisswein.

Wenn du es wirklich ernst meinst: Mittlerweile gibt es sensationelle Champagnergläser aus Kristall, die einen etwas breiteren Bauch für die Aromaentfaltung aufweisen und einen spitzigen Glasboden haben, der die Bubbles in einer einzigen feinen Linie nach oben prickeln lässt. Der Wahnsinn!

Bild

Platz für Bubbles. bild: madelyne meyer

Moment, was spricht gegen das Flûte-Glas?

Die Flûte ist perfekt, um die Kohlensäure im Schaumwein zu bewahren. Kohlensäure entweicht in diesem Glas nur sehr langsam, was eigentlich wunderbar ist, jedoch können kaum irgendwelche Aromen von diesem Reagenzglas entweichen, da sich der Schaumwein NULL entfalten kann. Es fehlt schlichtweg an Platz (zum Schwenken). Früher machte diese Form aber absolut Sinn, da der Champagner ungefiltert auf den Markt kam und sich die Sedimente schön auf den Boden absetzen konnten und während dem Trinken auch da unten blieben.

Schnuufe ist unser Credo!

Jää, und die Champagnerschale?

Champagnerschalen sehen zwar unglaublich cool aus, jedoch sind sie für den Schaumweingenuss absolut ungeeignet. Denn der Champagner hört wegen der grossen Oberfläche in der Schale sehr schnell auf zu prickeln und schmeckt nur noch langweilig und flach. Zudem wird er auch viel zu schnell warm, da Schale und Stiel sehr eng beieinander liegen. Tipp: Trinke schneller, so bleiben die Bubbles drin und der Schaumwein kalt ;-) Aber im 17. Jahrhundert, als diese Gläser zum ersten Mal auf den Markt kamen, ging es auch nicht um gemütlichen Genuss. Champagner wurde schlichtweg in einem Schluck heruntergeschletzt – wie heute Tequila. Zudem war es einfacher, die Sedimente aus der kleinen, runden Schale zu schütteln, nachdem man den Champagner getrunken hatte.

Das Burgundglas

Sehr runder Kelch, schmalere Öffnung

Diese Gläserform ist für Weine gedacht, die elegante, feine Aromen und einen eher leichten Körper haben – wie zum Beispiel Pinot Noir, Gamay, Zweigelt oder Nebbiolo.

Durch das Schwenken im Glas öffnet sich dieser Wein mit seinen eher diskreten Aromen gut, und dank der schmaleren Öffnung entweichen die Aromen nicht gleich.

Bild

Runde Ranze. bild: madelyne meyer

Das Bordeauxglas

Gleichmässig breiter Bauch, mit ähnlich grosser Öffnung

Ich habe schon einige Verkostungsrunden mit diversen Weinen aus verschiedenen Gläsern auf meinem Buckel. Dabei habe ich festgestellt, dass Rotweine aus einem Glas mit breiter Öffnung tendenziell weicher schmecken. Dieser Effekt kann der Hammer sein, wenn es um kräftigere Weine geht.

Bordeauxgläser sind für genau solche Weine gedacht: Weine mit wuchtigeren Aromen wie zum Beispiel Cabernet Sauvignon oder schwererem Körper wie Amarone. Durch den grosszügigen Kelch können sich die Aromen mit der Luftzufuhr entfalten, während sie nach oben und hinaus gleiten. Die breitere Öffnung bzw. Oberfläche erlaubt, dass etwaiger Alkoholgeruch entweichen kann. Eine Mini-Karaffe sozusagen.

Bild

Aromaschleuder. bild: madelyne meyer

Selbstverständlich gibt es dann noch weitere Gläser für Fruchtdestillate, Liköre, Grappe und Dessertweine, aber ich will ja keinen Doktor machen und klemme hier ab.

Was ich euch empfehlen kann, ist, dass ihr bezüglich guten Rates für passende Gläser direkt bei Wein- oder Fruchtproduzenten anklopft. Die wissen, wie's läuft, und bleiben sicher auch am Boden der Tatsachen: Es gibt ein Glas für alles, aber schlussendlich geht es um Genuss und nicht um Physik.

Cheers, eure Edvin

Bild

Madelyne Meyer

Die Weinwelt kann extrem elitär und exklusiv sein. Darauf hat Madelyne Meyer aber gar keine Lust. Mit ihrem unkonventionellen Weinblog Edvin hat sich die Aargauer Weinexpertin in der Schweiz einen Namen gemacht. «Meine Leser mögen wohl meine selbstironische Art. Ich nehme mich und die Weinwelt nicht todernst, zolle dem Wein aber immer genügend Respekt».

Madelyne arbeitet in ihrem Familienbetrieb für Marketing & Kommunikation und schreibt noch für den Gault Millau Channel. Das Ganze rundete sie im September 2019 mit ihrem ersten Buch «Endlich Wein verstehen» ab.
Für watson schreibt Madelyne ab sofort regelmässig exklusiv in ihrem Blog.

Weitere Infos über Madelyne und Wein findest du hier:
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53
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53Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • -thomi- 13.06.2020 10:38
    Highlight Highlight Der Chardonnay von Ca del Bosco im Burgunderglas. Herrlich! Ausserdem: Universalgläser von Zalto. Fein, mundgeblasen und nicht besonders teuer. Als letztes noch: Schaumwein nicht schwenken. Die Bubbles bringen das Aroma selber raus. Beim Schwenken geht das Prickeln schneller raus.
    • evalina 13.06.2020 14:19
      Highlight Highlight Ca' del Bosco <3
      Zalto <3
      Unsere Gläser: Quatrophil von Stölzle, sehr gut und kosten ein Drittel der Zalto - das Champagnerglas ist sogar noch besser als das Zalto.
  • Der Rückbauer 13.06.2020 08:05
    Highlight Highlight Super Artikel, danke! Gottlob hat die digitale Verblödung hier keine Chance.
    Ja, wir trinken Schaumwein meistens aus Weissweingläsern. Vor allem Prosecco. In 2 überzeugend dargelegt.
  • azim 12.06.2020 18:15
    Highlight Highlight Das einzig richtige für alle Zwecke: Gabriel Glas 🙌🏼
    • -thomi- 13.06.2020 14:31
      Highlight Highlight Mag dem Herrn nicht noch mehr Geld nachschmeissen.
  • karima 12.06.2020 17:24
    Highlight Highlight Ich werde trotzdem weiterhin begeistert meine Schaumweinschalentürme bauen und das Glas am Bauch halten. Einfach weil es mir Spass macht und genau diese Freude gehört ja auch zum Weintrinken.
  • Ataraksia Eudaimonia 12.06.2020 16:27
    Highlight Highlight Das hört sich an für jemanden wie mich, die beim Essen und trinken einzig Durst bzw. Hunger und keine anderen Bedürfnisse stillen kann, wie Schwärmen von Gottes Gütigkeit ☺
    Möchte es nicht in Frage stellen dass man dabei mehr erfahren kann...aber hab sehr lange geglaubt dass die Schwärmer solche Storys erfinden würden um anzugeben. Konnte einfach nicht nachvollziehen wie ein Getränk oder eine Speise jemanden derart verzücken kann...so unvorstellbar und kindlich kam mir das immer vor.
    *Gibt es vielleicht auch andere denen es ähnlich wie mir ergeht¿¿
    • Lami23 12.06.2020 17:17
      Highlight Highlight Essen und Trinken nur um Hunger und Durst zu stillen? Nein, da bin ich gar nicht mit dir. Natürlich ist das überlebenswichtig, aber der Genuss ist für mich ein sehr wichtiger Punkt. Und auch die Verantwortung, die man mit seinem Konsum trägt. Ich kann eher Leute nicht verstehen, die ohne nachzudenken etwas in sich reinstopfen,hauptsache, es sättigt.
    • Ataraksia Eudaimonia 12.06.2020 17:55
      Highlight Highlight Eben, niemand hat gesagt dass man sich wahllos stopft. Nur dass es keine euphorisierende 'Nebenwirkungen' gibt. Das ist alles. Offenbar laufen biochemische Prozesse in Menschen sehr unterschiedlich ab und für mich ist das interessant an der ganzen Sache.
      Übrigens, meinen Genuss im Leben schöpfe ich bei weitem aus feinstofflichen Quellen. Die Grobstofflichen überlasse ich anderen, die dafür empfänglich sind 👌
    • Lami23 12.06.2020 20:22
      Highlight Highlight Darum sage ich "Leute" und nicht "du". Aber ich kann teilweise verstehen was du meinst. Manche übertreiben es auch etwas mit dem Genuss und interpretieren etwas rein, was ich auch nicht so wahrnehme. Ich finde einfach wichtig, vor allem auch politisch, das Essen nicht nur Nahrung ist, speziell hier. Und was bedeutet feinstofflich für dich?
    Weitere Antworten anzeigen
  • Nordisch78 12.06.2020 16:15
    Highlight Highlight Glas? Immer direkt aus der Pulle...
  • Luukituuki 12.06.2020 15:56
    Highlight Highlight Wie siehts eigentlich mit den Karaffen / Caraffen aus? Sind die noch in gebrauch oder sind die verpöhnt?
    • -thomi- 13.06.2020 10:42
      Highlight Highlight Das hängt vom Alter des Weins ab. Persönlich verzichte ich oft aufs Dekantieren, denn der Wein tut das, was er nach dem Öffnen eh tut: Er vergammelt. In einer Karaffe geht das nur etwas schneller. Bei alten Weinen (und ich meine alt as in mehr als 20 Jahre), ist es aber durchaus angebracht. Man kriegt die Ablagerungen raus und ev. auch etwas Schwefel weg. Bei jungen Bordeaux (5 Jahre oder so). Ist es manchmal auch besser, ihn in so eine typische Bordeaux Karaffe zu geben. Macht die Tannine etwas weicher.
  • Gulasch 12.06.2020 15:25
    Highlight Highlight Für mich das schönste und beste Glas: Das einfach, schlichte Bordeauxglas von Riedel.
    Aber es ist nicht gerade günstig, darum im Moment das Gabriel-Standardglas!
  • Stumpfer Winkel 12.06.2020 14:06
    Highlight Highlight Also ich hab‘s mit den Gläsern wie mit meinen Autos. Für jede Gelegenheit, das passende Vehikel. Den 4x4 SUV zum Einkaufen, den Ferrari um am Sonntag über die Pässe zu fräsen, den auspuffanlaegetunten BMW um im Quartier herumzufzurzen, das Cabrio für die Maitresse herumzukutschieren, den Westfaliacamper für .... ne, also Camping tu ich mir nicht an, den dezenten Kombi für die Kundenbesuche, den 500er Abarth für meine Tochter, usw.
    Bei den Velos ist es genauso.
  • Jamaisgamay 12.06.2020 13:54
    Highlight Highlight Sti(e)l
    Benutzer Bild
  • Fip 12.06.2020 13:46
    Highlight Highlight Hat einer der Experten hier eine Meinung zum Veltlinerglas?
    • Vintage 12.06.2020 15:47
      Highlight Highlight Den Piff meinst du, für Wasser ja, für Wein mässig geeignet.
  • Joe Smith 12.06.2020 13:45
    Highlight Highlight Übrigens bestehen nicht die meisten Weingläser aus verschiedenen Mineralien wie Quarzsand, Pottasche und Metalloxiden, welche sich bei ca. 1500°C zu einer flüssigen Glasmasse verwandeln. Sondern alle.
  • MetalUpYour 12.06.2020 13:33
    Highlight Highlight Ja, wer gern rund 50 Stutz pro Glas bezahlen will, kaufe sich doch Universalgläser von Zalto...

    ...ich kaufe von den 50 Stutz aber dann doch lieber zwei bis drei Flaschen Wein.
    • Jamaisgamay 12.06.2020 14:00
      Highlight Highlight Musst halt die Zaltos nicht als Einweg-Gläser behandeln.
    • p4trick 12.06.2020 14:16
      Highlight Highlight Hobeda shop Zwiesel Weingläser für ca. 2-3 Franken pro Stück in allen Formen und Grössen.
    • Sälüzäme 12.06.2020 14:33
      Highlight Highlight Für ca. 60 Stutz kriegst du 6 Gabrielgläser maschinengefertigt, die handgefertigten kosten um die 40.
      Die günstigeren reichen für den Alltagsgebrauch und können in den Geschirrspüler wandern, einfach Pulver nehmen und keine Tabs wegen den Kratzern.
    Weitere Antworten anzeigen
  • Ohniznachtisbett 12.06.2020 13:18
    Highlight Highlight Lieber einen Suff mit Stil als ein Weinglas ohne Stiel.

    Geht das nur mir so? Wenn ich Wein trinke als Genuss zum Essen, halte ich nur am Stiel, wie es sich gehört. Wird der Abend aber lang und der Wein viel, halte ich irgendwann aus Bequemlichkeit am Bauch. Ich weiss, schämen sollte ich mich...
    • esmereldat 12.06.2020 14:51
      Highlight Highlight Mach ich genau so ☝️😂
    • -thomi- 13.06.2020 11:41
      Highlight Highlight Wein wird generell zu kalt serviert. So don't worry.
    • Joe Gage 13.06.2020 12:15
      Highlight Highlight @ thomi, findest du wirklich?
      Bei Weisswein gebe ich dir teilweise recht, da dieser meist direkt aus dem Kühlschrank oder sogar mit einem dieser Eis-Etuis (keine Ahnung wie die richtig heissen) serviert wird. Rotwein jedoch wird meist gar nicht erst temperiert und mit Zimmertemperatur eingeschenkt, was viel zu warm ist, besonders bei denen, die zum Glastyp 3 empfohlen werden im Artikel.
  • Hans Jürg 12.06.2020 12:45
    Highlight Highlight Wozu muss ich einen Wein, ja gar einen Schaumwein denn schwenken?
    • Lami23 12.06.2020 13:20
      Highlight Highlight Hat sie doch geschrieben.
    • Edvin Uncorked 12.06.2020 14:11
      Highlight Highlight Danke Lami23 ❤️
  • Sarkasmusdetektor 12.06.2020 12:33
    Highlight Highlight "Das kleinere Glas mit weniger Oberfläche" - ich glaube da hast du in Geometrie nicht aufgepasst. Ein kleineres Glas hat die grössere Oberfläche im Verhältnis zum Volumen. Wenn schon dann liegt der Unterschied an der Form des Glases, bzw. des Weins im Glas.
    • paule 12.06.2020 12:51
      Highlight Highlight ob es da nicht um die Oberfläche ohne Glas geht?
    • Sarkasmusdetektor 12.06.2020 13:49
      Highlight Highlight Glas leitet Wärme ca. 30 Mal besser als Luft. Wenn schon geht es also genau um die andere Fläche. Und das ist eben eine Frage der Form, nicht der Grösse, wie gesagt. Bei gleicher Form hat das kleine Glas mehr Oberfläche, an der Mathematik ändern auch eure Blitze nichts.
    • Jamaisgamay 12.06.2020 13:58
      Highlight Highlight Deshalb Glas randvoll füllen, dann hast du wieder mehr Volumen, weniger Oberfläche.
    Weitere Antworten anzeigen
  • hugo habicht 12.06.2020 11:53
    Highlight Highlight Leichfüssig-witzig geschrieben, aber eben nicht Blabla, sondern sackstark sachkundig mit fühlbar passionierter Beziehung zum Stoff. Merci.
  • Tschowanni 12.06.2020 11:49
    Highlight Highlight Da es bei mir selten Wein gibt, allgemein Alkoholische Getränke, reicht mir eine Sorte von Glas dafür
  • Stargoli 12.06.2020 11:37
    Highlight Highlight Also ich trink meinen Wein am liebsten direkt aus dem 3 Liter Tetrapack;)
    • JaneSodaBorderless 12.06.2020 15:17
      Highlight Highlight Mit dem Röhrli!
      Cheers!
    • hs52 12.06.2020 15:25
      Highlight Highlight OK. Dann spielt das Glas auch keine Rolle
    • Triumvir 12.06.2020 16:25
      Highlight Highlight Plastik-Eimer kommt auch gut ;-P

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