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Nigeria

Mehr als 60 Geiseln entkommen in Nigeria ihren Entführern



Boko Haram leader Abubakar Shekau speaks at an unknown location in this still image taken from an undated video released by Nigerian Islamist rebel group Boko Haram. The leader of the Nigerian Islamist rebel group Boko Haram has offered to release more than 200 schoolgirls abducted by his fighters last month in exchange for prisoners, according to a video seen on YouTube. About 100 girls wearing full veils and praying are shown in an undisclosed location in the 17-minute video in which Shekau speaks. MANDATORY CREDIT. REUTERS/Boko Haram handout via Reuters TV (CONFLICT POLITICS CRIME LAW) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. NO SALES. NO ARCHIVES. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. MANDATORY CREDIT

Boko-Haram-Führer Abubakar Shekau. Bild: REUTERS TV/REUTERS

In Nigeria sind nach Angaben aus Sicherheitskreisen mehrere Dutzend entführte Frauen und Mädchen ihren Geiselnehmern von der radikalislamischen Gruppe Boko Haram entkommen. Eine Bestätigung der Information von der Regierung oder dem Militär fehlt allerdings.

Wie ein ranghoher Sicherheitsvertreter in der Regionalhauptstadt Maiduguri am Sonntag mitteilte, gelang 63 von insgesamt 68 Geiseln am Freitagabend die Flucht. Ein Milizenführer, Abbas Gava, im Bundesstaat Borno machte jedoch ähnliche Angaben.

Er habe entsprechende Hinweise von seinen Milizionären aus dem Bezirk Damboa erhalten, wonach 63 der Entführten nach Hause zurückgekehrt seien Die Geiseln hätten während eines Kampfeinsatzes der Kidnapper die Gelegenheit zur Flucht ergriffen.

Heftige Gefechte

Am Freitag war es in der Stadt Damboa zu heftigen Gefechten zwischen den Islamisten und der Armee gekommen, bei denen nach Militärangaben mehr als 50 Rebellen getötet wurden. Die Frauen und Mädchen waren bei Kämpfen Mitte Juni in dem Dorf Kummabza in Damboa im Bundesstaat Borno vermutlich von der Gruppe Boko Haram entführt worden.

Im April entführte Boko Haram zudem 276 Schülerinnen, von denen noch immer 219 vermisst werden, 57 befinden sich inzwischen wieder auf freiem Fuss. Seit dem Jahr 2009 verüben die Extremisten immer wieder Anschläge auf Polizei, Armee und Behörden, aber auch auf Kirchen, Schulen und Lokale. Die radikalislamische Gruppe Boko Haram kämpft für einen islamischen Gottesstaat im Norden Nigerias. (rey/sda/afp)

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