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Lagos State Health Commissioner Jide Idris, speaks, during a news conference in Lagos, Nigeria, Monday July 28, 2014. No one knows for sure just how many people Patrick Sawyer came into contact with the day he boarded a flight in Liberia, had a stopover in Ghana, changed planes in Togo, and then arrived in Nigeria, where authorities say he died days later from Ebola, one of the deadliest diseases known to man. Now health workers are scrambling to trace those who may have been exposed to Sawyer across West Africa, including flight attendants and fellow passengers. (AP Photo/Sunday Alamba)

Gesundheitskommissar Jide Idris: «Jeder scheint grosse Angst vor Ebola zu haben, und niemand will helfen, was eine grosse Herausforderung darstellt.» Bild: Sunday Alamba/AP/KEYSTONE

Ebola-Epidemie

Ärzte und Pfleger in Nigeria flüchten aus Angst vor Ebola



In Nigeria flüchten immer mehr Ärzte und Pfleger aus Angst vor einer Ansteckung mit dem Ebola-Virus aus den Spitälern. Betroffen sei vor allem das Yaba Mainland Hospital in Lagos, wo mehrere Infizierte auf Isolierstationen lägen, berichtete die Zeitung «Punch».

Viele Mediziner hätten auf Druck ihrer Familien die Klinik verlassen, hiess es. Im bevölkerungsreichsten Land Afrikas wurden bisher elf Ebola-Fälle bestätigt. Erst am Freitag war bekannt worden, dass eine weitere Infizierte an den Folgen der Krankheit gestorben ist.

Die Tote war eine junge Krankenschwester. Sie hatte Kontakt mit einem Berater der liberianischen Regierung, der im Juli in die Millionenmetropole Lagos gereist und dort am Flughafen zusammengebrochen war. Insgesamt gibt es damit in Nigeria bereits vier Ebola-Tote.

Die Angst vor dem Virus wächst

Hinzu kommt ein Ärztestreik, der schon länger als sieben Wochen dauert. Das wenige noch verbliebene Spitalpersonal arbeite derzeit rund um die Uhr, um zu versuchen, den Patienten das Leben zu retten, hiess es.

«Jeder scheint grosse Angst vor Ebola zu haben, und niemand will helfen, was eine grosse Herausforderung darstellt», sagte der örtliche Gesundheitskommissar Jide Idris. «Am schlimmsten ist es auf der Quarantänestation, viele sind einfach weggelaufen, nachdem der Tod der Krankenschwester bekanntgeworden war.» (viw/sda/dpa)

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