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Ebola-Epidemie

Senegal schliesst wegen Ebola Grenzen zu Guinea



An MSF medical worker feeds an Ebola child victim at an MSF facility in Kailahun, on August 15, 2014. Kailahun along with Kenama district is at the epicentre of the world's worst Ebola outbreak. The World Health Organisation (WHO) revealed that the latest death toll from the Ebola virus in Guinea, Sierra Leone, Liberia and Nigeria had claimed more than1000  lives. Health Organizations are looking into the possible use of experimental drugs to combat the latest outbreak in West Africa. AFP PHOTO/Carl de Souza

Ein Mitarbeiter von Médecins Sans Frontières betreut Ebola-Opfer in Kailahun, Sierra Leone. Bild: AFP

Der Senegal hat wegen der Ebola-Epidemie am Donnerstag seine Grenzen zum Nachbarstaat Guinea geschlossen. Wie das Innenministerium mitteilte, gilt die Massnahme für die Landesgrenze sowie für Flugzeuge und Schiffe aus der Republik Guinea, Sierra Leone und Liberia. 

Seine im Süden und Südosten gelegenen Grenzposten zu Guinea hatte der Senegal bereits vom 30. März bis zum 6. Mai geschlossen. Sie waren dann aber wegen einer Entspannung der Lage wieder geöffnet worden. Seinerzeit waren durch die Epidemie in Guinea etwa hundert und in Liberia rund ein Dutzend Menschen ums Leben gekommen. 

Bereits 1350 Ebola-Tote

Mittlerweile gibt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) die Zahl der Ebola-Toten mit mindestens 1350 an, davon 576 in Liberia, 396 in Guinea und 374 in Sierra Leone. In den vergangenen Wochen war die Opferzahl schnell angestiegen. 

Das Ebola-Virus tauchte zunächst zu Jahresbeginn in Guinea, im Grenzgebiet zwischen Sierra Leone und Liberia, auf. Es verbreitete sich rasch in den beiden Nachbarstaaten und erreichte schliesslich Nigeria, den bevölkerungsreichsten Staat Afrikas. (sda/afp) 

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