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Tödliche Epidemie

Liberia schliesst wegen Ebola alle Schulen



A teacher speaks about the Ebola virus to students in Foya, Liberia in this undated handout photo courtesy of Samaritan's Purse. An isolation unit for Ebola victims in Liberia's capital is overrun with cases and health workers are being forced to treat up to 20 new patients in their homes, government officials said on July 30, 2014. REUTERS/Samaritan's Purse/Handout via Reuters (LIBERIA - Tags: HEALTH DISASTER EDUCATION) ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPENDENTLY VERIFY THE AUTHENTICITY, CONTENT, LOCATION OR DATE OF THIS IMAGE. FOR EDITORIAL USE ONLY. NOT FOR SALE FOR MARKETING OR ADVERTISING CAMPAIGNS. THIS PICTURE IS DISTRIBUTED EXACTLY AS RECEIVED BY REUTERS, AS A SERVICE TO CLIENTS. NO SALES. NO ARCHIVES

Eine Lehrerin klärt ihre Schüler in Foya über das gefährliche Ebola-Virus auf. Bild: HANDOUT/REUTERS

Im Kampf gegen die tödliche Viruskrankheit Ebola schliesst der westafrikanische Staat Liberia alle Schulen des Landes. Die Regierung erwägt zudem, mehrere Ortschaften unter Quarantäne zu stellen.

«Wir müssen handeln, um die Ausbreitung zu stoppen», sagte Gesundheitsminister Lewis Brown der Nachrichtenagentur Reuters am Mittwoch. Mit der Durchsetzung der Massnahmen wurden die Sicherheitskräfte beauftragt. Alle Behördenmitarbeiter, die nicht unbedingt nötig sind, werden einen Monat lang in den Zwangsurlaub geschickt.

Es handelt sich um die schärfsten Massnahmen gegen die Seuche, die ein westafrikanisches Land erlassen hat. Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation sind bei dem Ausbruch in Liberia, Guinea und Sierra Leone 672 Menschen ums Leben gekommen. Knapp ein Fünftel der Todesopfer sind in Liberia gezählt worden. Informationsminister Brown rief die internationale Gemeinschaft zur Unterstützung auf. «Wir brauchen dringend jede Hilfe, die wir erhalten können.» (rey/sda/reu)

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