Adolf Hitler
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Nazi-Kunst

Kunstsammler Gurlitt ist tot



(FILES) - Picture taken on November 19, 2013 shows the name plate of Cornelius Gurlitt on the door of his house in Salzburg. Cornelius Gurlitt, a German recluse who hid hundreds of paintings believed looted by the Nazis in his Munich flat, has died on May 5, 2014 according to a spokesperson of the court in Munich on May 6, 2014. AFP PHOTO / WILDBILD

Bild: AFP

Der Kunstsammler Cornelius Gurlitt ist tot. Er starb am Dienstag im Alter von 81 Jahren, wie sein Sprecher Stephan Holzinger der Nachrichtenagentur DPA bestätigte. Gurlitt, der Sohn von Adolf Hitlers Kunsthändler Hildebrand Gurlitt, war seit Monaten schwer krank.

ARCHIV - HANDOUT - Die Kombo zeigt 8 Werke aus dem spektakulären Münchner Kunstfund, die seit 11.11.2013 online einsehbar in der Lost-Art-Datenbank aufgelistet sind und bei denen laut Behördenangaben «der begründete Verdacht auf NS-verfolgungsbedingten Entzug» besteht. Im Uhrzeigersinn von links oben: Otto Griebel: «Die Verschleierte», Aquarell, 1926; Erich Fraaß: «Mutter und Kind», Aquarell, 1922; Ludwig Godenschweg: «Männliches Bildnis», undatierte Druckgrafik, Christoph Voll: «Mönch», Aquarell, 1921, Fritz Maskos: «Sinnende Frau», Druckgrafik 1922, Conrad Felixmüller: «Paar in Landschaft», Aquarell, 1924, Marc Chagall: «Allegorische Szene», undatiertes Gemälde, Wilhelm Lachnit: «Mädchen am Tisch», Aquarell, 1923. Fotos: Staatsanwaltschaft Augsburg/dpa (zu dpa

Entartete Kunst, gesammelt von Gurlitt. Bild: APA Staatsanwaltschaft Augsburg

In seiner Münchner Wohnung war im Februar 2012 eine unschätzbare Sammlung gefunden und beschlagnahmt worden. Dazu zählten Werke von Picasso, Chagall, Matisse, Beckmann und Nolde. Anfang April hatte Gurlitt der Bundesregierung und dem Freistaat Bayern vertraglich zugesichert, seine Sammlung von Experten untersuchen zu lassen und unter Nazi-Raubkunstverdacht stehende Werke gegebenenfalls zurückzugeben. Daraufhin hob die Staatsanwaltschaft Augsburg die Beschlagnahme auf. (sda/dpa)

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