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Nach vier Monaten das erste Mal wieder im watson-Büro. bild: watson

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Vom Büro ins Home-Office und wieder zurück – das sind meine 5 Erkenntnisse

Vier Monate verbrachte ich im Home-Office bis ich das erste Mal wieder das Büro besuchte. Nach der Rückkehr sah ich die Vor- und Nachteile dieser beiden Arbeitsorte viel klarer. Meine Erkenntnisse in fünf Punkten.



Mein Herz schlägt schneller und meine Fingerspitzen kribbeln – ich bin aufgeregt. Es fühlt sich ungewohnt an, so nervös zu sein. Ist der Gang ins Büro doch eigentlich etwas Alltägliches. Doch an jenem Tag ist es richtig speziell: Das erste Mal nach vier Monaten kehre ich vom Home-Office ins Büro zurück.

Der Geruch im Treppenhaus des Gebäudes erinnert mich daran, wie «hunz»normal es einmal war, hier ein und aus zu gehen, statt ein paar Schritte vom Bett entfernt meiner Arbeit nachzugehen. Die leeren Plätze und Bürogebäuden in der Umgebung zeigen hingegen, dass in der Arbeitswelt eben noch lange nicht alles beim Alten ist. Zahlreiche Angestellte arbeiten noch von zuhause aus oder kehren gar nicht erst mehr zurück. Fünf Erkenntnisse nach zwei Wochen zurück im Büro:

Soziale Interaktionen sind unersetzlich

Wenn ich am Tag vor der Rückkehr daran dachte, nach etlichen Videocalls und Chat-Nachrichten bald endliche einen Teil der Arbeitskolleginnen und -kollegen wieder Face-to-Face zu sehen, wurde ich ganz hibbelig. Denn sie fehlten mir im Home-Office am meisten. Als ich eine Runde drehte und alle, natürlich mit Abstand, begrüsste, stand meine erste Erkenntnis schnell fest: Physische, soziale Interaktionen sind unersetzlich – da helfen auch Videocalls nicht. Mir wurde bewusst, wie wichtig kurze (lustige) Unterhaltungen zwischendurch oder gemeinsame Mittags- oder Kaffeepausen fürs eigene Wohlbefinden sind. Im Home-Office gehen die Pausen schnell vergessen und wenn sie doch stattfinden, dann sind sie um einiges weniger aufstellend – ausser man liebt es, Abfall zu entsorgen oder spricht lieber mit Pflanzen, als mit Menschen.

Auch um Dinge kurz zu besprechen ist es eine regelrechte Erleichterung, endlich wieder physisch nebeneinander zu sitzen. Die gefühlt 20 verschiedenen offenen Chats und stockende Videocalls habe ich definitiv nicht vermisst.

Bevor ich zurückkehrte, schrieb ich dem Home-Office einen Abschiedsbrief:

Pendeln ist schlimmer, als gedacht

People wearing protective mask get out a SBB CFF train during the coronavirus disease (COVID-19) outbreak, at the train station CFF in Lausanne, Switzerland, Monday, July 6, 2020. In Switzerland, from Monday 6 July, people aged 12 and over must wear a mask in all public transport, trains, trams and buses, as well as in cable cars and boats. (KEYSTONE/Laurent Gillieron)

Bild: KEYSTONE

Schon vor Corona mochte ich das Pendeln nicht. Ich war nicht eine von denen, die davon überzeugt waren, dass man die Zeit so gut nutzen oder die vorbeiziehende Landschaft geniessen kann. Wenn man jeden einzelnen Tag pendelt, kennt man jeden einzelnen Strauch auswendig und in Thunfischsandwich-Geruch eingehüllt und eng eingepfercht, kann man die Zeit definitiv nicht sinnvoll nutzen.

Nach Corona wurde meine Abneigung zum Pendeln nicht weniger, im Gegenteil. Jeden Morgen und Abend so vielen Menschen zu begegnen, lauten Telefongesprächen zuhören zu müssen und durch die überfüllten Bahnhofunterführungen zu hasten – diese Mühseligkeit ist mir noch mehr eingefahren als zuvor. Die Maskenpflicht machte das Ganze nicht besser; Die vollen Zugabteile mit maskentragenden Personen sind ein trauriger Anblick.

Wie viel Energie einem das Pendeln unnötigerweise entzieht, habe ich unterschätzt (oder verdrängt). Hinzu kommt die fehlende Zeit: Plötzlich habe ich pro Tag wieder zwei Stunden weniger in meiner Stadt und mit Freunden zur Verfügung – wie konnte das mal normal sein?

Die Wohnung ist zum Wohnen da

In diesen vier Monaten Home-Office merkte ich gar nicht, wie sehr das Arbeiten meine Wohnung einnahm. Ich betrachtete die vier Wände immer mehr als Arbeitsort und weniger als Wohnraum. Als ich wieder nach Zürich pendelte, war es umgekehrt: Ich schätzte und genoss es richtig, wieder mal zuhause sein zu können. Das gefiel mir besser, denn die Wohnung soll zum Wohnen sein und nicht zum Ersatzbüro werden.

Erst, als ich wieder im Büro arbeitete, merkte ich, wie gut es sich anfühlt, am Abend den Laptop zuzuklappen, den Rucksack zu packen und aus dem Gebäude zu laufen. Dieses Feierabend-Gefühl stellte sich während den vier Monaten im Home-Office selten ein. Dafür stapelte sich zuhause die Wäsche (Ja, statt Kaffeepause kann man auch kurz eine Wäsche machen) und die Post-Abholungseinladungen.

Vor Corona mochte der Chef Home-Office nicht:

Video: watson/camille kündig, maurice thiriet, nico franzoni

Die Home-Office-Produktivität ist kein Mythos

So sehr ich die «echten» sozialen Interaktionen schätzte, so sehr hielten sie mich teilweise davon ab, produktiv zu sein. Eine Kaffeepause hier, ein Schwatz dort und schon sind wieder zehn Minuten um. Die Diskussion über «unterschätzte Glacésorten» nebenan will man auch nicht verpassen und schwups: Mittag. Aber es sind nicht nur ausserberufliche Angelegenheiten, die einen ablenken: Während man im Home-Office nicht dringende Angelegenheiten im Chat aufschieben konnte, klopft im Büro jederzeit jemand an und unterbricht den Workflow. Was ich vermutete, kann ich jetzt mit aller Sicherheit bestätigen: Ich bin im Home-Office viel produktiver.

Die Abwechslung macht's aus

Diese letzte Erkenntnis leuchtete mir nach meiner Büro-Rückkehr am meisten ein. Hatte ich zwischenzeitlich das Gefühl, dass das Home-Office von mir aus der Status quo sein könnte, wurde mir klar: Auf keinen Fall. Denn die Abwechslung macht's aus. Beide Arbeitsorte haben für mich Vorteile – aber eben auch Nachteile. Von den Vorteilen kann ich aber umso mehr profitieren, wenn beide Orte in meinen Arbeitsalltag eingebunden sind.

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54Alle Kommentare anzeigen
    Alle Leser-Kommentare
  • Raphael Conca 05.08.2020 17:49
    Highlight Highlight Das Beste von beidem. Da bin ich einverstanden.
    Ich finde, dass lokale CoWorking Space das Homeoffice zusätzlich gut ergänzen könnten.
    Ein Tag im Büro vor Ort. 3 Tage CoWorking Space und einer im Homeoffice.
    So wird das Pendeln, welches ökologisch sinnlos und für die Umwelt schädlich ist, aus meiner Sicht, vermieden.
  • Peter Vogel 05.08.2020 14:07
    Highlight Highlight Punkt 2. Aber so was von.
    Mich haben die Kollegen immer doof angeschaut wenn ich ihnen mitgeteilt habe, dass ich keinesfalls mehr als 15 Minuten von meinem Wohnort weg arbeiten gehen würde. Ich kann echt nicht verstehen wie man täglich von Züri nach Bern pendeln kann, das muss doch schrecklich ermüdend sein? Ich lebe und arbeite im gleichen Quartier und es ist Lebensqualität pur.
  • lecra 05.08.2020 08:24
    Highlight Highlight Ich arbeite schon seit über 8 Jahre im Home Office und möchte das nicht mehr vermissen!
    Mann muss etwas perseverant sein, sich gut organisieren und die Ruhezeiten einhalten. Mit meinen Arbeitskollegen rede ich per Telefon oder Videochat auch dann wenn es nicht ums geschäftliche geht. Anstatt ein Kafischwatz mit ihnen zu machen, mache ich es mit meinen Nachbarn.
    Kurzum, meine Lebensqualität hat sich verbessert weil ich nicht über eine Stunde Arbeitsweg verliere, im Stau stecke usw.
    Die einten lieben Home Office, die anderen hassen es....
  • Dana70 04.08.2020 18:03
    Highlight Highlight Ich habe das Glück, dass meine Arbeitskollegin, die den gleichen Job hat wie ich, uns täglich mit Home Office abwechseln. Wir sind also jeden 2. Tag im Büro. Für mich die ideale Lösung: im Home Office kann ich alles erledigen, bei dem ich nicht gestört werden soll und im Büro dann alles, was Manpower braucht (Kuriersendungen, Physische Dossierführung usw.) hoffe, dass etwas davon auch nach Corona hängen bleibt.
  • Hangover 04.08.2020 16:33
    Highlight Highlight Jara Helmi, arbeiten Sie wirklich in so einem heruntergekommenen, absturzaffinen Gebäude. Gibt es dafür Gefahrenzulage?

    Also da würde ich schon deswegen HomeOffice bevorzugen.

  • So en Ueli 04.08.2020 15:17
    Highlight Highlight same here
  • jackthebee 04.08.2020 13:21
    Highlight Highlight Ich vermisse das Homeoffice so schmerzlich! Es fühlt sich an, als hätte ich einen wirklich sehr sehr guten und engen Freund verloren, seit ich wieder ins Büro muss.
  • Sarkasmusdetektor 04.08.2020 09:56
    Highlight Highlight Punkt 1 und 3 sind nicht wirklich Home-Office-Probleme, sondern eher Probleme von Leuten, die allein in kleinen Wohnungen leben. Familie/Kinder/Mitbewohner wenden Punkt 1 sehr schnell zum Positiven und ein separates Bürozimmer erledigt auch Punkt 3. Dem ganzen Rest stimme ich durchaus zu.
    • RML 04.08.2020 11:26
      Highlight Highlight Da muss ich jetzt aber schon vehement widersprechen:

      Familie respektive Kinder können doch keine soziale Interaktion mit Arbeitskolleg/innen ersetzen....das lauft auf einer ganz anderen Ebene ab und für mich hat das eine gar nichts mit dem anderen zu tun.....
    • Hierundjetzt 04.08.2020 11:32
      Highlight Highlight RML: Führst Du eine Familie als Hobby neben Deinem Velofahren und dem Schrebergarten? 🤔
    • RML 04.08.2020 13:05
      Highlight Highlight Nein, aber es ist eine ganz andere Art der Kommunikation, andere Themen, etc. Ich brauche definitiv beides und einfach eins durch das andere ersetzen funktioniert meines Erachtens nicht....
  • Thorium 04.08.2020 09:36
    Highlight Highlight Kann ich alles unterschreiben.
  • Bee89 04.08.2020 08:09
    Highlight Highlight Ich bin auch für eine Mischung aus Büro und Home Office. Sehe es genau wie Jara. Gerade die sozialen Kontakte fehlen zu Hause echt.
    Und für manche Arbeiten ist das Home Office besser, weil man wie gesagt, nicht ständig unterbrochen wird... aber für andere Arbeiten ist es dann eben doch praktischer, wenn man schnell zu einer anderen Person an den Arbeitsplatz kann und diese schnell persönlich zu einem Thema abholen.
    • Hierundjetzt 04.08.2020 09:47
      Highlight Highlight ...uuuund die andere Person in *Ihrer* Arbeit unterbricht...😬

      Aber ich weis schon was Du meinst
    • Bee89 04.08.2020 11:45
      Highlight Highlight @Hierundjetzt: haha stimmt. aber vielleicht arbeitet man ja an einem gemeinsamen Projekt und muss sich regelmässig absprechen können ;)
  • John M 04.08.2020 07:27
    Highlight Highlight Ich hatte ja Berufsbedingt ja das "Glück" während dem Look Down 50% Homeoffice / Office arbeiten zu dürfen.

    Doch da ich zwei kleine Kinder habe, wahr es manchmal praktisch unmöglich länger konzentriert zu arbeiten. Meine Erkenntniss ist, dass es mit Kindern erst ab einem bestimmten Alter möglich ist längere Zeit konzentriert zu arbeiten oder man lässt sie während dieser Zeit betreuen wobei man dann aber genau so gut wieder im Office arbeiten kann...
    • öpfeli 04.08.2020 09:48
      Highlight Highlight ich finde das HO eben aus diesem Grund super. Der Morgen ist ruhiger und entspannter weil ich Kind ohne Zeitdruck in die Kita bringen kann. Ob ich nun um 5 Min früher oder später dran bin, ist egal da ich auf keinen Zug muss. Das gleiche am Abend. Der Arbeitsweg fällt weg, also kann ich entweder noch Todos erledigen oder Kind früh abholen. Ich finde unseren Alltag so viel entspannter mit HO.
  • Glenn Quagmire 04.08.2020 07:17
    Highlight Highlight Von wo nach wo pendelst du? Zug, Bus oder Tram?

    Ich konnte es auch nicht mehr aushalten, nicht dass es im Stau besser ist, aber die anderen nerven weniger.
  • Thomas G. 04.08.2020 00:51
    Highlight Highlight Für soziale Kontakte habe ich Freunde. Um Geld zu verdienen Kollegen. Wozu man ins Büro muss um soziale Kontakte zu pflegen ist mir ein Rätsel.
    • fools garden 04.08.2020 18:09
      Highlight Highlight Ich finde Du bringst hier einen guten Punkt.
      Ein Problem des Homeoffice war der gleichzeitige Lookdown, d.h. die sozialen Kontakte waren beiderorts am A....
      Mir hätten meine Arbeitskollegen sicher weniger gefehlt, hätte ich nach der Büez auf ein Bier gehen können.
  • Denkblase 03.08.2020 23:12
    Highlight Highlight Ich war seit Mitte März im Homeoffice und kann dies bestätigen.

    Dennoch, die Möglichkeit punktuell Homeoffice zu betreiben, würde ich jederzeit unterschreiben, vor allem wenn das eigene Kind krank ist, wenn die Handwerker im Haus sind oder wenn wieder mal eine grössere Sendung kommt und es wieder mal heisst „die Sendung kommt im Verlaufe das Tages mit dem Transporter und wird nur gegen Unterschrift ausgehändigt“, als typisches Beispiel.
  • Matti_St 03.08.2020 22:49
    Highlight Highlight Ich verstehe eine Sache nicht. Warum vermischen viele Privat und Geschäft. Ich habe, nachdem ich regelmässig über die Pausen gearbeitet habe, einfach den Wecker gestellt. Innerhalb dieser Zeit arbeite ich. Läutet der Wecker klappt der Laptop zu und ist entweder Mittag oder Feierabend. Dann kommen die private Dinger an die Reihe. Dann ist das Büro eine Wohnung. Dazu braucht es nur etwas Disziplin.
  • Mira Bond 03.08.2020 22:46
    Highlight Highlight Eine sehr gute Analyse; der Mix macht es aus. Einige meiner Mitarbeiter*innen machen nun etwas mehr Homeoffice als früher...dann gibt es auch im Büro weniger Unterbrechungen für mich. Finde ich gut ;-)
    • Hangover 04.08.2020 16:44
      Highlight Highlight Macht James eigentlich auch HomeOffice?

  • Kack Jerouac 03.08.2020 22:35
    Highlight Highlight Von Zuhause arbeiten wird ganz einfach mit "Working From Home" übersetzt, das sogenannte "Home Office" ist das britische Innenministerium, Tchuligom
    • Hierundjetzt 04.08.2020 08:54
      Highlight Highlight Bei uns heissts auch Railaway (SBB Freizeitangebote) oder Railcity (SBB-Bahnhof).

      Das ist beyond dumm.

      Daher geht Homofiz durchaus.

      Zum Entspannen Arte oder ARD / ZDF schauen, da gibts 100% Normal-Deutsch. Extrem angenehm
    • Stiller Mitleser 04.08.2020 09:22
      Highlight Highlight Homeoffice, auch Telearbeit genannt, ist eine flexible Arbeitsform, bei der die Beschäftigten ihre Arbeit vollumfänglich oder teilweise aus dem privaten Umfeld heraus ausführen.
    • Joseph Quimby 04.08.2020 10:45
      Highlight Highlight Dafür entfällt beim Homeoffice der Workway 🤷‍♂️
    Weitere Antworten anzeigen
  • p4trick 03.08.2020 22:29
    Highlight Highlight Für Home Office brauchts ganz klar einen eigenes Büro zuhause, ein eigenes Zimmer das auch zugemacht werden kann um das Leben zuhause abzugrenzen. Wiederum ist das verlassen dieses Raumes die Beendigung der Arbeit. Erfordert Disziplin aber kann gut funktionieren. Arbeiten am Küchentisch etc. Ist offensichtlich keine Lösung
    • Freedoom Fighter 04.08.2020 09:47
      Highlight Highlight Und einen Job in dem es überhaupt möglich ist...
  • Don Alejandro 03.08.2020 21:52
    Highlight Highlight Durch klare Arbeitsteilung und Arbeitsplan bin ich im Homeoffice rund 20% effektiver und habe mehr Freizeit. Die sozialen Kontakte fehlen jedoch, aber das Pendeln empfinde ich nur noch als Zeitverschwendung und mühsam. Der momentane Mix 3 Tage Homeoffice und 2 Tage Büro ist optimal.
  • Ohniznachtisbett 03.08.2020 21:29
    Highlight Highlight Nr. 1: Stimmt zu 100%. Nicht nur wegen dem Plausch auch zum Arbeiten.
    Nr 2: Stört mich null. Einkäufe können gleich kombiniert werden, 2h pro Tag wo man seine Ruhe hat und für sich ist, oder jemanden trifft den man kennt. Würde es mich stören, zöge ich in die Nähe des Büros.
    Nr 3: Ja, ich will auch nicht im Büro leben.
    Nr 4: Bei Arbeiten wo man Ruhe und Konzentration braucht ja, für Dinge die man nicht alleine macht absolut nein.
    Nr 5: Ich bin seit Ende Mai zurück im Büro, seit da 1/2Tag Homeoffice gemacht sonst im Büro. Vielleicht mache ich künftig etwas mehr, aber im Büro gefällts mir besser
    • Barracuda 04.08.2020 00:24
      Highlight Highlight Ich verstehe die lächerlichen Blitze hier nicht. Da gibt es kein richtig oder falsch, das kommt auf die persönliche Situation an. Mit kindischen Blitzen kann man nichts heraufbeschwören. Jeder wie es ihm passt. Ich habe eine kleine Wohnung, wo ich nicht in einem separaten Raum arbeiten kann. Ich will Arbeit und Geschäft getrennt. Ich will das Soziale und ich arbeite im Büro gleich produktiv. Ich will nicht jeden Tag kochen müssen über Mittag. Mir und meinem Arbeitgeber bringt es längerfristig nichts, wenn ich in einem Arbeitsumfeld arbeite, das mir nicht zusagt. Findet euch damit ab 🙄😘
    • Thomas G. 04.08.2020 00:52
      Highlight Highlight Hoffe Du findest bald eine schönere Wohnung.
    • Guzmaniac 04.08.2020 07:38
      Highlight Highlight Hab mal gehört wegen der Maskenpflicht meidest Du den ÖV bestmöglich? Oder hat sich die Anfangswut gelegt? Grüsse aus dem Homeoffice
    Weitere Antworten anzeigen
  • Posersalami 03.08.2020 21:20
    Highlight Highlight Kann ich genau so bestàtigen.

    Schön wäre eine flexible Mischung, je nachdem was man gerade erledigen muss. Manchmal wären es vielleicht 2 Nachmittage die Woche im HO, manchmal 3 Tage.
  • tolgito 03.08.2020 20:47
    Highlight Highlight Ich habe meistens von 7 Uhr morgens bis 17 Uhr abends conf calls mit Leuten aus aller Welt. Da kann ich gleich zuhause bleiben
    • Hierundjetzt 04.08.2020 08:57
      Highlight Highlight Also mit Menschen aus Bern oder dem Appenzell 🤔
    • Thorium 04.08.2020 09:44
      Highlight Highlight Schlimmer. Wallis.
  • Samurai Gra 03.08.2020 20:42
    Highlight Highlight Gibts bald ein #MoDoch pro Homeoffice?
    "D Jara chunt i das Büro cho schafe obwohl das i dem Büro verbote isch"? 😅🤣
  • Biindli 03.08.2020 20:37
    Highlight Highlight Ich bin zu Hause auch produktiver wenn ich dann mal alleine wäre. Mit den Kids die im unteren Stock lärmen und dem Mann der gerade nebenan video-call hat ist das so ein Ding mit der Produktivität. ;)
    Auch wenn die Kids betreut sind fehlt mir die Fähigkeit komplett wegzuhören. Deshalb bin ich froh wieder eine örtliche Trennung zwischen Arbeit und Familie zu haben.
    • DerRaucher 04.08.2020 04:53
      Highlight Highlight Wäre auch gerne so reich und vor solche Probleme gestellt
    • Sarkasmusdetektor 04.08.2020 10:07
      Highlight Highlight Das kommt wohl auf die Kinder, deren Alter und auch die Betreuung an. Bei uns klappt es problemlos, selbst mit nur einer Etage. Aber die "Betreuung" geht mit den Kindern auch viel nach draussen oder zumindest ans andere Ende der Wohnung und achtet darauf, dass sie nicht allzu laut sind. Ich höre bestenfalls ab und zu mal etwas, aber das stört kein bisschen, eher im Gegenteil, ich finde es sehr schön.
  • Tavares 03.08.2020 20:35
    Highlight Highlight Unterschreib ich zu 100%

    Nach bald 5 Monaten Home Office (und geht noch weiter...) vermisse ich definitiv die sozialen Aspekte. Der ganze "Kaffeeklatsch" geht an einem vorbei, aber auch die spontanen Gespräche über die Arbeit fehlen (im Büro krieg ich mit wenn der Büronachbar Problem x oder y hat, da kannst du mal fragen)
  • Scaros_2 03.08.2020 20:17
    Highlight Highlight Soziale Interaktionen sind unersetzlich

    Liebe Autorin, nur weil DU das so siehst heisst das nicht, dass das jeder braucht. Ich verbringe meinen ganzen Tag in Calls und Video Calls. Ich sitze Abends gerne am Computer, im Discord und rede mit Menschen. Ich stimme zwar zu man braucht mitmenschen, ja, aber das zwingt dich nicht in physische Nähe.
  • Unicron 03.08.2020 20:11
    Highlight Highlight Ich stimme zu dass man im HomeOffice viel produktiver ist. Wärend ich zuhause gut mal 2 Stunden ohne unterbrach konzentriert arbeiten kann, kommt im Büro alle 5 - 10 Minuten jemand der etwas fragt, oder dann klingelt das Telefon.
    Ich bin jetzt seit zwei Wochen wieder im Büro, und es ist regelrecht frustrierend.
    • koalabear 03.08.2020 20:32
      Highlight Highlight Aber auch nur, wenn man wirklich allein zu Hause ist. Ansonsten ist die Ablenkung wahrscheinlich etwa gleich gross, sei es wegen der Kinder, dem Partner oder WG Gspändli.
    • Rainbow Pony 03.08.2020 21:36
      Highlight Highlight Vielleicht naive Frage aber klingelt das Telefon denn Zuhause nicht, oder wie handhabst du das?
    • Unicron 03.08.2020 22:18
      Highlight Highlight @koalabear
      Meine Partnerin arbeitet in der Gastro, da ist HomeOffice etwas schwerer :) Und in der Zeit in der sie aufgrund der Schliessung zuhause war, hat sie mich sogar konsequent wieder ins Zimmer geschickt wenn ich mal in die Küche geschlichen bin :)

      @Rainbow Pony
      Es ist tatsächlich so dass ich weniger interne Telefonanrufe bekommen habe, irgendwie ist die Hemmschwelle wohl höher jemanden zuhause anzurufen. Ich konnte so viel mehr mit eMail lösen. Und das ist einfach effizienter. Screenshot mit einem Skizzenausschnitt und rot umkringelt wo die Unklarheit ist, mit einer klaren Frage.
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