Coronavirus
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Zoom profitiert von Corona-Krise – wächst Anlegern aber nicht rasch genug



Der Videokonferenz-Dienst Zoom ist im vergangenen Quartal weiter stark gewachsen – den Anlegern geht das inzwischen aber nicht mehr schnell genug. Die Zoom-Aktien fielen nach Vorlage der Zahlen zeitweise um rund sechs Prozent.

Dabei stieg der Quartalsumsatz binnen eines Jahres von 166.6 Millionen Dollar auf gut 777 Millionen Dollar, wie der Konzern am Montag (Ortszeit) mitteilte. Der Gewinn in dem Ende Oktober abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal erhöhte sich zudem im Jahresvergleich sogar von 2.2 auf 198.4 Millionen Dollar.

Zoom war mit der Coronavirus-Krise in eine neue Liga aufgestiegen. Die Firma sollte ursprünglich Videokonferenzen für Unternehmen zur Verfügung stellen. In der Coronavirus-Pandemie nahm aber nicht nur die Nutzung in Firmen zu, sondern auch Privatpersonen nutzten Zoom für alle möglichen Szenarien – von Familientreffen bis Yoga-Stunden.

Umsatz legt zu

Das Geld verdient Zoom aber nach wie vor im Geschäft mit grösseren Unternehmen. Die Zahl der Kunden mit mehr als zehn Mitarbeitern stieg auf 433'700; das waren fast sechs Mal mehr als vor einem Jahr, wie Zoom nach US-Börsenschluss am Montag weiter mitteilte. Für das laufende Quartal rechnet Zoom mit einem Umsatz zwischen 806 bis 811 Millionen Dollar.

Dabei ist das 2011 in San Jose gegründete Unternehmen, das zwischenzeitlich mit Sicherheitslücken beispielsweise bei der Verschlüsselung oder dem sogenannten Zoombombing kämpfte, nicht konkurrenzlos. Videoanrufe und -konferenzen sind beispielsweise auch über Microsoft Teams, Webex von Cisco oder Angebote der Techriesen Google und Facebook möglich.

(sda/dpa/reu)

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