DE | FR
Banken
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

JPMorgan mit Rekordgewinn von 12 Milliarden im Schlussquartal



epa08686216 (FILE) - A view of the offices of the bank JPMorgan Chase in New York, New York, USA, 16 January 2020 (reissued 21 September 2020). Leaked documents from the US Financial Crimes Enforcement Network (FinCEN) revealed suspicious transactions of several multinational banks that point to alleged money laundering. The leak was published by the International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ).  EPA/JUSTIN LANE *** Local Caption *** 55774125

Riesen-Gewinn: JPMorgan. Bild: keystone

Der boomende Wertpapierhandel an den Finanzmärkten und gesunkene Kreditrisiken in der Corona-Krise haben die grösste US-Bank JPMorgan Chase zum Jahresende glänzend verdienen lassen. Unter dem Strich gab es im vierten Quartal einen Rekordgewinn von 12,1 Milliarden Dollar.

Das waren 42 Prozent mehr als vor einem Jahr, wie der Finanzkonzern am Freitag mitteilte. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Anstieg gerechnet. Die gesamten Erträge wuchsen um 3 Prozent auf 30,2 Milliarden Dollar.

Während die Zinseinnahmen sanken, florierte wie schon im Vorquartal erneut das Handelsgeschäft mit Aktien und Anleihen, besonders gut lief zudem diesmal das klassische Investmentbanking. Die Bilanz profitierte darüber hinaus sehr stark davon, dass ein Teil der milliardenschweren Rückstellungen für ausfallbedrohte Kredite, die aufgrund der Pandemie gebildet worden waren, angesichts verbesserter wirtschaftlicher Aussichten wieder aufgelöst werden konnte.

JPMorgan-Chef Jamie Dimon sprach von «starken Ergebnissen» zum Abschluss eines herausfordernden Jahres. Insgesamt strich JPMorgan 2020 einen Nettogewinn in Höhe von 29,1 Milliarden Dollar ein, was einem Rückgang um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr entspricht. Die gesamten Erlöse des Geldhauses legten im vergangenen Jahr dennoch um vier Prozent auf knapp 120 Milliarden Dollar zu. Der Quartalsbericht übertraf die Markterwartungen insgesamt deutlich. (aeg/sda/awp/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Über 6500 Menschen starben bei Bauarbeiten zur WM 2022 in Katar

Atemberaubende Stadien, neue Strassen und Flughäfen, teure Hotels: Für die WM 2022 in Katar wird viel gebaut. Doch die Lebensumstände für die Gastarbeiter sind unwürdig. Die Zahl der Toten ist schockierend hoch.

Mehr als 6500 Gastarbeiter sind im Rahmen der Vorbereitungen für die WM 2022 in Katar von 2010 bis 2020 gestorben. Das meldet der «Guardian» nach Berechnungen verschiedener Daten. Unter anderem verzeichnet allein die pakistanische Botschaft in Katar 824 Tote Gastarbeiter aus ihrem Land in diesem Zeitraum.

Vor allem in den engen Wohnräumen mangelt es an Hygiene, Sauberkeit und Sicherheit. Acht Personen auf wenigen Quadratmetern sind in Katar Alltag. Die Lebensbedingungen sind unwürdig. Immer …

Artikel lesen
Link zum Artikel