DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.
Marc Raibert, left rear, founder and chair of Boston Dynamics watches one of the company's Spot robots during a demonstration, Wednesday, Jan. 13, 2021, at their facilities in Waltham, Mass.(AP Photo/Josh Reynolds)

Dieser Roboter von Boston Dynamics, der ursprünglich «Spot» hiess, wird nun von der New Yorker Polizei eingesetzt. Bild: keystone

New Yorker Polizei geht neuerdings mit Roboterhund «Digidog» auf Streife

Im Internet werden die Roboter von Boston Dynamics für ihre Tanzeinlagen gefeiert. In New York, wo ein hundeähnlicher Roboter jetzt von der Polizei getestet wird, lösen sie allerdings weniger Begeisterung aus.



Ein Artikel von

T-Online

In New York geht die Polizei neuerdings mit Roboterhunden auf Streife: Wie die «New York Post» berichtet, setzten Einsatzkräfte des NYPD bei einem Einsatz im Stadtteil Bronx eine umgebaute Version des Roboters «Spot» der Roboterschmiede Boston Dynamics ein.

Der Roboter, der sich auf vier Beinen fortbewegt und einem Hund ähnelt, hört auf den Namen «Digidog». Ausgerüstet mit Kamera und Scheinwerfern sollte er die Polizei dabei unterstützen, einen vermeintlichen Einbruch zu untersuchen. Per Fernsteuerung wurde er in die Nähe des Tatorts geschickt. Dort sollte er Bild- und Tonmaterial aufnehmen.

Kritik am Einsatz 

Die Maschine basiert auf dem Robotermodell «Spot», das von Boston Dynamics im Jahr 2017 vorgestellt wurde. «Spot» ist etwa 80 Zentimeter hoch und wird von Elektromotoren angetrieben. Das Gerät kann eigenständig Treppen steigen und Lasten tragen. Im Internet haben die Roboter von Bosten Dynamics mittlerweile eine grosse Fangemeinde, was nicht zuletzt an deren verblüffenden Fähigkeiten liegt: Anfang das Jahres liess die Firma ihre Maschinen gemeinsam tanzen. 

In New York löst der Einsatz der Roboter allerdings weniger Begeisterung aus. In einem Video auf YouTube, das «Digidog» nach dem Einsatz auf einem Gehweg zeigt, ist im Hintergrund eine Stimme zu hören: «Das Ding ist gruselig». Auch unter dem Video kommentierte ein Nutzer den Hund als «mehr als unheimlich».

Kritik kam auch von Seiten der Politik. Die New Yorker Kongressabgeordnete Alexandria Ocasio-Cortez schrieb auf Twitter, dass Überwachungsroboter jetzt in einkommensschwachen Gegenden eingesetzt werden, in denen Schulen unterfinanziert seien. «Wann haben Sie das letzte Mal gesehen, dass Weltklasse-Technologien für Bildung, Gesundheitsfürsorge, Wohnen und so weiter konsequent für benachteiligte Gegenden wie diese eingesetzt wurden?»

Das NYPD entgegnete auf Twitter, dass man schon seit den 1970er Jahren Roboter einsetze, um etwa bei Geiselnahmen Leben zu retten. Das Robotermodell von Bosten Dynamics werde derzeit getestet, um seine Fähigkeiten im Vergleich zu anderen Robotern zu bewerten. 

(t-online/blu)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Schweizer Studenten enthüllen den Lieferroboter der Zukunft

Dieser Roboter macht Rückwärtssaltos

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Unbekannte verüben Brandanschlag auf 5G-Antenne in Bern – und fordern Millionen

In einem am Tatort gefundenen Erpresserschreiben fordern die Brandstifter, Swisscom, Sunrise und Salt müssten mehrere Millionen «für Kinder» spenden.

Auf eine 5G-Mobilfunkantenne im bernischen Uttigen ist im Februar mutmasslich ein Brandanschlag verübt worden. Am Tatort fand die Polizei ein paar hingekritzelte Zeilen, dass die Mobilfunkanbieter Swisscom, UPC Cablecom und Salt mehrere Millionen für Kinder spenden sollen. Ansonsten drohten weitere Brandstiftungen.

Die an der Infrastruktur beim Sendemast hinterlassene Kritzelei bleibe insgesamt unkonkret, könne aber auch als erpresserisch gedeutet werden: Die Berner Kantonspolizei bestätigte …

Artikel lesen
Link zum Artikel