Grossbritannien
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Waliser protestiert in Unterhosen gegen Corona-Regeln – ohne Erfolg



In Wales gehören Kleider in dem andauernden 17-Tage-Lockdown nicht mehr zu den essentiellen Güter und der Verkauf wurde verboten. Als Antwort darauf begab sich ein Mann, nur in Unterhose bekleidet und mit einer Maske vor dem Mund, in den Supermarkt. Der 38-Jährige und seine Begleiterin, die die Aktion filmte, wurden daraufhin aus dem Supermarkt verwiesen. Dies berichtet «The Independent».

Im Video wird der Mann von einem Sicherheitsangestellten aufgehalten. Dieser teilte dem Mann mit, dass er so den Laden nicht betreten dürfe. Daraufhin sagt die Begleiterin, sie sollen ihn reinlassen – denn Kleidung wurde ja als «nicht essentiell» eingeordnet. «Das ist ein Witz. Es gibt Kinder, wie wachsen, und die brauchen Kleider», sagt die Frau. Der Mann und die Begleiterin mussten den Laden dennoch verlassen.

Auf der Liste der essentiellen Güter befinden sich Dinge wie Schockolade, Alkohol und Tabak – jedoch keine Kleider. Die Regeln sah vor, dass grosse Supermärkte Gänge absperrten und Plastikfolien über Gegenstände wie Kinderkleidung, Bettwäsche und Wasserkocher legten. In Wales wurden bereits 60'000 Unterschriften für eine Aufhebung des Verbots gesammelt. (cki)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

22 interessante «Gerichte» aus den Lockdown-Küchen dieser Welt

Corona-Hotspot Wallis: So erleben die Leute in Brig den Mini-Lockdown

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Interview

Quarantäne-Regeln in Südkorea: «Ich fragte mich, warum die Schweiz das nicht so macht»

Südkorea brachte die erste Corona-Welle schnell unter Kontrolle und als sich eine zweite andeutete, wurde auch diese früh gestoppt. Was macht man im asiatischen Land richtig? Wir haben mit einem gesprochen, der auch die Schweiz kennt und in Südkorea in Quarantäne musste.

Südkorea hat trotz seiner Nähe zum Ursprungsland China die Coronakrise bisher gut gemeistert. Ein früher Peak von Neuinfektionen Ende Februar/Anfangs März konnte schnell unter Kontrolle gebracht werden und als die Fallzahlen Ende August stiegen und sich eine zweite Welle abzeichnete, reagierte man erneut rigoros und bremste den Anstieg schnell, Seit einigen Wochen übersteigen die Neuinfektionen im Land mit rund 52 Millionen Einwohnern die 100er-Grenze praktisch nie mehr.

Gerechnet auf 100'000 …

Artikel lesen
Link zum Artikel