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Einen Leasingvertrag wird es bei keinem regelmässigen Einkommen wohl eher nicht geben. Bild: shutterstock

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«Kann ich ein neues Auto leasen, obwohl ich arbeitslos bin?»

Nico (23): «Ich bin arbeitslos, brauche aber ein neues Auto. Habe ich eine Chance, einen Leasingvertrag für ein Auto zu erhalten?»

Andrea Auer / comparis.ch



Lieber Nico,

Deine Chancen stehen schlecht. Leasinggesellschaften sind von Gesetzes wegen verpflichtet, deine Kreditfähigkeit zu prüfen. Die Höhe deines Einkommens sowie weitere Verbindlichkeiten spielen dabei eine entscheidende Rolle. Ein Bezug von Arbeitslosengeld gilt in vielen Fällen nicht als ausreichend für einen Leasingvertrag.

Kauf von Gebrauchtwagen als sichere Lösung

In deiner aktuellen Situation ist es ratsam, sich nach Alternativen zu erkundigen. Eine Möglichkeit bietet der Erwerb eines Gebrauchtwagens. Dabei solltest du gewisse Punkte beachten. Vergleiche verschiedene Angebote, bevor du dich für ein Auto entscheidest. Denn die Auswahl ist gerade auf dem Gebrauchtwagenmarkt gross. Erkundige dich anschliessend über den gängigen Marktpreis deines Wunschautos. Das schafft Sicherheit für spätere Verhandlungen. Davor solltest du das Fahrzeug jedoch zuerst einmal fahren. Fühlst du dich unsicher oder fehlt dir das technische Knowhow, nimm zur Probefahrt wenn möglich einen Experten oder einen Bekannten mit Fachwissen mit. Hast du dich für einen Kauf entschieden, bestehe auf einen schriftlichen Kaufvertrag.

Darlehen aus Familie als Finanzierungsmöglichkeit

Reicht dein Erspartes für einen Occasionskauf nicht, kann ein Darlehen in der Familie oder von Freunden Abhilfe schaffen. Rechtsgrundlage bietet hier das Schweizerische Obligationenrecht (OR). Ansonsten ist ein Darlehen an keine speziellen Formvorschriften gebunden. Dennoch empfiehlt sich die Unterzeichnung eines schriftlichen Vertrages. Darin enthalten sein sollten unter anderem die Summe des Darlehens, der Verwendungszweck, die Rückzahlungsmodalitäten, die Vertragsdauer sowie die Darlehenszinsen. Letzteres ist wichtig, damit du bei der Steuerrechnung die Zinsen vom Einkommen abziehen kannst. Dazu müssen diese jedoch vertraglich festgehalten sein. Eine mündliche Abmachung reicht nicht.

Carsharing als Alternative

Sind die oben genannten Alternativen für dich keine Option, kann ein Carsharing-Modell wie etwa Mobility eine gute Alternative darstellen. Die Kosten sind hier in der Regel tiefer. Fährst du gelegentlich und nur Strecken von kurzer Dauer, genügt eine einmalige Registrierung für 25 Franken. In diesem Fall wird dann jeweils per Stunden- bzw. Kilometertarif abgerechnet. Nutzt du das Auto jedoch regelmässig, ist ein Mobility-Abo möglicherweise die günstigere Variante.

Contentpartnerschaft mit Comparis.ch

Dieser Blog ist eine Contentpartnerschaft mit Comparis.ch. Die Fragen in dieser Rubrik wurden dem Kundencenter von Comparis gestellt und von Experten beantwortet. Die Antworten werden als Ratgeber in dieser Rubrik veröffentlicht. Es handelt sich nicht um bezahlten Inhalt. (red)

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23 Kommentare
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Die beliebtesten Kommentare
Nocciolo
18.09.2020 09:47registriert November 2014
Als Sozialarbeiter kann ich nur sagen: Tu es nicht! Solltest du zu einem Leasingvertrag kommen, bist du richtig schlecht dran, wenn du keine Anstellung findest und auf dem Sozialdienst landest. Denn der Vertrag gilt weiterhin und du musst jeden Monat die Leasingraten bezahlen, erhältst dafür vom Sozialdienst aber keinen müden Rappen. Meistens gibt es dann nur eines: Betreibung und Auto weg. Generell: Finger weg von Leasing!
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HugoBalls
18.09.2020 10:02registriert November 2019
Generell: Erst Dinge kaufen, wenn man es sich leisten kann
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Grubinski
18.09.2020 10:26registriert November 2018
Ich kann ein Leasing wärmstens empfehlen. Beliebte Modelle sind M3 von BMW oder C63 AMG von Mercedes-Benz. Alternativ geht auch ein Audi RS-Modell.
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