Coronavirus
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FILE - In this file photo dated Saturday, May 2, 1998, Jozsef Szajer, vice-president of the Fidesz Hungarian Civic Party, talks to the media.  Hungarian member of the European Parliament Jozsef Szajer on Tuesday Dec. 1, 2020, admitted to being among those present at an illegal party broken up by Belgian police in central Brussels last week, amid press reports he took part in a COVID-19 lockdown sex orgy. (AP photo/Tibor Rozsahegyi, FILE)

József Szájer. Bild: keystone

EU-Abgeordneter gibt zu, bei illegaler Sex-Party in Brüssel dabei gewesen zu sein

József Szájer, EU-Abgeordneter und Mitglied der ungarischen Regierungspartei Fidesz, tritt nach der Teilnahme an einer illegalen Sexparty zurück und entschuldigt sich.



Am Dienstag bestätigt der 59-jährige József Szájer in einer Erklärung entsprechende Berichte belgischer Medien. «Ich bereue den Verstoss gegen die Covid-19-Einschränkungen zutiefst, das war verantwortungslos.» Er ziehe daraus die «politischen und persönlichen» Konsequenzen.

Am Freitagabend feierten mehrere Männer eine illegale Sexparty im Brüsseler Stadtzentrum in der Rue des Pierres, die unter anderem wegen ihrer LGBT-Bars bekannt ist. Teil davon war Szájer, welcher Berichten zufolge versuchte, über die Dachrinne zu fliehen und nach Festnahme seine parlamentarische Immunität geltend zu machen. Dies berichtete die Zeitung «Het Laatste Nieuws». Im Rucksack des Parlamentariers seien unter anderem Drogen gefunden worden.

Szájer bestätigt nun, dass er dort war. Er habe jedoch keine Drogen genommen – bei der gefundenen Ecstasy-Pille in seinem Rucksack würde es sich nicht um seine handeln.

Den Party-Teilnehmern droht eine 250 Euro hohe Busse – den Veranstaltern 750 Euro. Das werde er bezahlen, bestätigt Szájer. Gegen ihn ermitteln die Behörden zusätzlich wegen Drogenbesitzes. (cki)

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