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AfD-Gauland verlässt nach Streit mit Meuthen Parteitag im Krankenwagen



epa08848052 Alexander Gauland, faction co-leader of Germany's right-wing populist Alternative for Germany (AfD) party, arrives for the AfD party convention with 600 delegates attending in Kalkar, Germany, 28 November 2020. Despite the Corona pandemic, the AfD meets for a party conference. The 600 delegates want to adopt a welfare state and pension concept.  EPA/SASCHA STEINBACH

Gauland wurde mit dem Krankenwagen abgeholt. Bild: keystone

Der Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Alexander Gauland, hat nach Angaben von Parteifreunden am Sonntag den Bundesparteitag der AfD in Kalkar verlassen. Wie ein Mitglied des Parteivorstandes der Deutschen Presse-Agentur bestätigte, fühlte sich der 79-jährige am Morgen nicht gut.

Es sei aber nichts Ernstes. Nach Angaben aus Parteikreisen verliess Gauland das Gelände mit einem Krankenwagen in Begleitung von zwei Fahrzeugen mit Berliner Kennzeichen.

Die Co-Fraktionschefin Alice Weidel sagte am Mittag vor den Delegierten: «Alexander Gauland hat mich gebeten, herzliche Grüsse aus dem Krankenhaus auszurichten, und es geht ihm gut.» Sein gesundheitliches Problem sei nur eine «Kleinigkeit», er sei wohlauf.

Gauland hatte am Samstag, dem ersten Tag des zweitägigen Bundesparteitages, scharfe Kritik am Parteivorsitzenden Jörg Meuthen geübt, nachdem dieser in einer Rede unter anderem Gaulands Wortwahl angegriffen hatte. Meuthen hatte gesagt, in Deutschland herrsche keine «Corona-Diktatur».

Gauland hatte in einer Rede im Bundestag von einer «Corona-Diktatur auf Widerruf» gesprochen. In einem Interview sagte Gauland in Kalkar, er brauche nicht «irgendwelche Zensuren von Jörg Meuthen für die Fraktionsführung». (aeg/sda/dpa)

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