DE | FR
Wir verwenden Cookies und Analysetools, um die Nutzerfreundlichkeit der Internetseite zu verbessern und passende Werbung von watson und unseren Werbepartnern anzuzeigen. Weitere Infos findest Du in unserer Datenschutzerklärung.

Trotz Corona-Krise: Auf Mount Everest so viele Bergsteiger wie nie



Trotz Corona-Pandemie gibt es auf dem Mount Everest so viele Besucher wie noch nie. Laut Angaben des nepalesischen Tourismusministeriums vom Freitag haben bislang 394 ausländische Abenteurer eine Genehmigung zur Besteigung erhalten.

FILE - In this May 27, 2020, file photo released by Xinhua News Agency, members of a Chinese surveying team head for the summit of Mount Everest, also known locally as Mt. Qomolangma. China and Nepal have jointly announced on Tuesday, Dec. 8, 2020, a new height for Mount Everest, ending a discrepancy between the two nations. (Tashi Tsering/Xinhua via AP, File)

Bild: keystone

Das sind noch mehr als die 381 im Frühjahr 2019, als es oben in der Todeszone, wo der menschliche Körper abbaut und sich nicht erholen kann, einen Stau gegeben hatte. Elf Menschen waren damals gestorben. Neben den Ausländerinnen und Ausländern halten sich im Basislager noch Hunderte einheimische Bergführer und Träger auf.

Schlange stehen für den höchsten Gipfel der Welt

Video: srf/SDA SRF

Trotzdem spüre man dort keine Angst vor Corona, sagte Bergführer Kami Rita Sherpa. Die Besucherzahl dürfte noch steigen, sagte die Chefin des Tourismusministeriums Mira Acharya. Von Behördenseite heisst es, dass auf dem Everest Abstandsregeln durchgesetzt würden und das Maskentragen Pflicht sei.

Doch Corona ist inzwischen auf dem höchsten Berg der Welt angekommen. Einige Bergsteiger seien positiv getestet worden und würden zurzeit in Krankenhäusern in der nepalesischen Hauptstadt Kathmandu behandelt, sagte eine Mitarbeiterin des CIWEC Hospital, Prativa Pandey. Einer von ihnen war Erlend Ness aus Norwegen.

Massenandrang am Mount Everest

1 / 15
Massenandrang am Mount Everest
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Ness glaubt, dass er sich im Basislager oder auf dem Weg dorthin angesteckt habe, wie er der Deutschen Presse-Agentur sagte. Er erhole sich nach dem Krankenhausaufenthalt inzwischen bei einem Freund in Nepal. Für ihn ist das Abenteuer Everest für diese Saison gelaufen. Er glaubt, er werde mehr Gefahr laufen, Höhenkrankheit zu haben. Auch sei seine Lunge noch nicht ganz geheilt.

Bergsteigerinnen und Bergsteiger müssen nach Vorgaben des nepalesischen Tourismusministeriums eine Bergungs- und eine Corona-Versicherung abschliessen. Zudem sollen alle Einreisenden gegen Corona geimpft sein oder einen negativen PCR-Test vorlegen. Am Flughafen in Kathmandu gebe es dann noch einen Schnelltest, hiess es. (sda/dpa)

DANKE FÜR DIE ♥
Würdest du gerne watson und Journalismus unterstützen? Mehr erfahren
(Du wirst umgeleitet um die Zahlung abzuschliessen)
5 CHF
15 CHF
25 CHF
Anderer
Oder unterstütze uns per Banküberweisung.

Die höchsten Punkte jedes Landes

1 / 13
Die höchsten Punkte jedes Landes
Auf Facebook teilenAuf Twitter teilenWhatsapp sharer

Isländischen Vulkan aus der Drohnen-Perspektiv

Das könnte dich auch noch interessieren:

Abonniere unseren Newsletter

Würdest du dich trauen? Ab Montag kannst du über diese Fussgänger-Hängebrücke laufen 😳

Portugal hat eine neue Touristenattraktion, die wohl nichts für ängstliche Gemüter sein dürfte: Im Norden des Landes wurde eine 516 Meter lange Fussgänger-Hängebrücke eingeweiht, die in 175 Meter Höhe über die Schlucht des Flusses Paiva führt. An der Eröffnungszeremonie am Sonntag im Geopark Arouca rund 50 Kilometer südöstlich von Porto nahm unter anderem die Ministerin für Territorialen Zusammenhalt Ana Abrunhosa teil. Nach Angaben des Geoparks und der Bürgermeisterin Aroucas, …

Artikel lesen
Link zum Artikel