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UNO-Karten, Kartenspiel

Die Regeln zur +2-Karte sind viel langweiliger, als wir dachten. Bild: Shutterstock

Schock für «UNO»-Fans – die Regeln sind gar nicht so, wie wir dachten



Wer kennt es nicht, das Kartenspiel «UNO» der Firma Mattel. Und wer es kennt, der kennt auch die Schadenfreude, wenn man auf eine +2- oder +4-Karte des Vorspielers selber eine entsprechende Karte legen und so verhindern kann, dass man zwei oder vier Karten aufnehmen muss. Zum Ärger des nachfolgenden Spielers, der dann vier oder acht Karten aufnehmen muss – sofern er nicht selber eine weitere solche Karte besitzt, die er auf den Stapel legen und damit für eine weitere Eskalation sorgen kann.

Leider waren all unsere Emotionen, die Freude und der Ärger, gar nicht regelkonform. «UNO» erlaubt es nämlich gar nicht, direkt eine +2-Karte auf eine andere +2-Karte zu legen, wie die Marke unlängst auf Twitter klarstellte. Und das Gleiche gilt auch für die +4-Karten.

Dass diese Klarstellung nicht unbedingt Begeisterung auslösen würde, war «UNO» wohl klar – nicht von ungefähr steht in dem Tweet: «Go ahead, roast us.» («Nur zu, macht uns fertig»). In der Tat wurde umgehend wütender Protest laut.

«Man kann sehr wohl, und es ist die einzig korrekte Art, ‹UNO› zu spielen.»

So sang- und klanglos wollten sich einige «UNO»-Fans den Spass nicht verderben lassen. Sie bemühten die «UNO»-Spielregeln, in denen zur «Zieh Zwei Karte» steht:

«Diese Karte kann nur auf eine Karte mit entsprechender Farbe oder andere Zieh Zwei Karten gelegt werden.»

Allerdings steht da auch:

«Wenn diese Karte gelegt wird, muss der nächste Spieler 2 Karten ziehen und darf in dieser Runde keine Karten ablegen.»

Tatsächlich ist es möglich, eine +2-Karte auf eine andere zu legen, aber eben nicht direkt: Legt Spieler A eine +2-Karte, muss Spieler B immer zwei Karten aufnehmen und diese Runde aussetzen. Erst Spieler C darf dann eine weitere +2-Karte auf den Stapel legen. Wie man es dreht und wendet: Die nervenaufreibenden +2-Eskalationen sind mit den offiziellen Spielregeln ein Ding der Unmöglichkeit.

Einen Trost für fassungslose «UNO»-Spieler gibt es aber: Niemand kann ihnen vorschreiben, wie sie das Spiel in ihren eigenen vier Wänden spielen.

(dhr)

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