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Winter
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«So eine Wettersituation gibt es nur alle 20 Jahre» – auf was wir noch gefasst sein müssen



«Dies ist einer der spannendsten Wetterlagen, die ich bei meiner Arbeit bei MeteoNews je erlebt habe», erzählt Stefan Scherrer von MeteoNews gegenüber watson.

In weiten Teilen des Landes gab es heute Morgen beim Blick aus dem Fenster vor allem eines zu sehen: Schnee so weit das Auge reicht. Und Neuschnee, der teilweise weit übers Knie reicht – im Flachland bis zu 30 cm, in östlichen Alpentälern bis 50 cm und in den Alpen vielerorts sogar bis zu 1 bis 2 Mete.

Diese Neuschneemassen sind ungewöhnlich, sagt Scherrer und betont:

«Eine Wettersituation wie diese gibt es nur etwa alle 20 Jahre.»

>> Wetter: Die besten Schneebilder findest du hier

Rekordverdächtige Schneemassen

Im zentralen und östlichen Flachland bewegen sich die Neuschneesummen in der Nähe der maximalen je gemessenen Werten. Um den Zürich-Flughafen liegen (gemäss MeteoNews Stand 8 Uhr) etwa 30 Zentimeter.

Der Rekord von 45 Zentimetern gemessen am 4. März 2006 liegt somit in 15 Zentimetern Entfernung. Die zweithöchste je gemessene Neuschnee-Höhe von 35 Zentimetern vom 31. März 1963 konnte knapp nicht geknackt werden.

In Chur wurde die zweithöchste je gemessene Schneesumme von 45 Zentimetern vom Januar 1951 bereits überschritten. Der Rekord von 1888 mit 80 Zentimetern dürfte schwer zu erreichen sein.

Im Kanton St. Gallen habe es bisher nur im Jahr 2006 so viel Neuschnee pro Tag gegeben wie heute, so Scherrer.

Der viele Neuschnee bringt eine grosse Gefahr mit sich: Umknickende Bäume und herabstürzende Äste. Die Behörden raten dringend vor Spaziergängen im Wald ab und rufen in Pärken zu grosser Vorsicht auf.

Ein unter der Schneelast abgebrochener Ast im GZ Wipkingen, fotografiert am 15. Januar 2021 in Zuerich. (KEYSTONE/Christian Beutler)

Abgebrochene Äste in einem Park in der Stadt Zürich. Bild: keystone

Wie geht's weiter?

Bis Ende Vormittag wird der Schnee weiter fallen, wobei nochmals Mengen von lokal über 10 Zentimetern zu erwarten sind. Erst am Nachmittag kommt es zur Schneepause.

Cars and bicycles are snowcovered after heavy snowfalls in Zurich, Switzerland, Friday, January 15 2020. The traffic situation is difficult after persistend snowfalls in eastern Switzerland. (KEYSTONE/Walter Bieri)

Ein schneebedecktes Auto in Zürich. Da wird wohl jemand verspätet zur Arbeit erscheinen – wenn überhaupt. Bild: keystone

Der Schnee wird vorerst liegen bleiben, sagt Scherrer, denn die Temperaturen blieben auch die kommenden Tage tief winterlich. So eigne sich der morgige Samstag gut zum Schlitteln oder Skifahren, da es vereinzelt Sonnenschein gebe. Wintertage vom Feinsten – aber Achtung. Scherrer warnt:

«Die Lawinengefahr ist wirklich gross.»

Man müsse deshalb unbedingt auf markierten Pisten bleiben.

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