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Belgium's Romelu Lukaku, right, celebrates after scoring his side's first goal during the Euro 2020 soccer championship group B match between Belgium and Russia at the Saint Petersburg stadium in St. Petersburg, Russia, Saturday, June 12, 2021. (Anatoly Maltsev/Pool via AP)

Romelu Lukaku ehrt nach seinem ersten Treffer seinen Freund Christian Eriksen. Bild: keystone

Lukakus Gruss an Eriksen und historische Finnen – 8 Fakten und Szenen zum EM-Abend



Nach dem erschütternden Kollaps von Dänemarks Christian Eriksen und der darauf nötigen Wiederbelebung gerieten die sportlichen Aspekte des zweiten EM-Abends Partie natürlich weit in den Hintergrund. Nun wollen wir diese wieder etwas mehr ins Scheinwerferlicht rücken, schliesslich ereignete sich auch Historisches.

Finnische Effizienz

Es ist die erste Teilnahme Finnlands an einer Europameisterschaft. Und Joel Pohjanpalo erzielte das erste Tor seines Landes am ersten Turnier mit dem ersten Schuss aufs Tor überhaupt. Damit sicherte er Finnland gleichzeitig auch den ersten EM-Sieg der Geschichte. Ein kaltblütiger «Finnisher», der 26-Jährige.

Dänemarks schlechter Lohn

Den Dänen kann man nach dem Drama um Teamkollege Christan Eriksen keinen Vorwurf machen, dass das Spiel verloren ging. In ihren Köpfen dürften einerseits andere Dinge vorgegangen sein. Andererseits haben sie grundsätzlich auch ein gutes Spiel gezeigt. Die Dänen hatten mehr Schüsse, mehr Chancen und wurden dafür einfach nicht belohnt. Beim Schlusspfiff hatte Dänemark 1,87 Expected Goals herausgespielt, Finnland nur 0,52 Expected Goals.

Historischer Penaltyheld

Zum Held bei den Finnen wurde neben Torschütze Pohjanpalo Goalie Lukas Hradecky. Der Leverkusen-Keeper hielt in der 74. Minute einen – zugegebenen schwach geschossenen – Elfmeter von Pierre Emil Höjbjerg.

Video: SRF

Hradecky ist erst der dritte Torhüter in der Geschichte, der bei seinem EM-Debüt einen Penalty hält.

Der Mann des Spiels

Schöne Geste: Der zusammengebrochene Christian Eriksen wurde nach der Partie zwischen Dänemark und Finnland zum Spieler des Spiels gekürt. «Fussball ist ein schönes Spiel und Christian spielt es wunderschön», lässt sich UEFA-Präsident Aleksander Ceferin zitieren.

Turbo-Pukki

Teemu Pukki ist der Hauptverantwortliche, dass Finnland überhaupt an der EM spielt. Der Stürmer von Norwich City schoss in der Qualifikation Tor um Tor. Im Spiel gegen Dänemark blieb ihm ein Treffer verwehrt, doch der 31-Jährige fiel immer wieder durch sein hohes Tempo auf. Sobald Finnland den Ball mal im Mittelfeld hatte, rannte Pukki wie ein Wilder nach vorne.

Lukakus Hommage

Nach nur zehn Minuten brachte Romelu Lukaku Belgien gegen Russland in Führung. Der Stürmer ist bei Inter Mailand Teamkollege des Dänen Christian Eriksen. Und so ehrte er seinen zu diesem Zeitpunkt im Krankenhaus liegenden Freund auch beim Torjubel: «Chris, ich liebe dich», sagte Lukaku in die Kamera.

Schneller Sprung ins Rampenlicht

So früh im Spiel war der Einsatz von Belgiens Aussenläufer Thomas Meunier eigentlich nicht geplant. Doch der 29-Jährige musste nach 27 Minuten seinen verletzten Teamkollegen Timothy Castagne ersetzen. Und Meunier konnte sich sogleich in Szene setzen. Nur sieben Minuten nach seiner Einwechslung erhöhte der Dortmund-Profi auf 2:0.

Meunier trifft zum 2:0 (nach dem Tor von Lukaku im Video). Video: SRF

Überhaupt scheint Meunier ein Erfolgsgarant für Belgien zu sein. In seinen letzten fünf Spielen an Europa- und Weltmeisterschaften für die «Roten Teufel» war er an vier Toren direkt beteiligt.

Viele frühe Verletzte

Auch die Partie zwischen Belgien und Russland schien zu Beginn unter keinem guten Stern zu stehen. Nach 27 Minuten prallten Timothy Castagne und Daler Kusjajew zusammen und mussten beide ausgewechselt werden. Bei Castagne geschah dies mit Verdacht auf einen Bruch in der Augenhöhle sofort. Bei Kusjajew wenig später, nachdem er zuerst noch versuchte weiterzuspielen.

Und nur wenige Minuten später folgte gleich der nächste verletzungsbedingte Wechsel. Beim 37-jährigen russischen Altmeister Juri Schirkow ging es nicht mehr weiter, für ihn kam Wjatscheslaw Karawajew ins Spiel.

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